Erste Überlegungen zum Thema

  • Für die 70% wäre Nord gut, du vergisst in deiner Rechnung aber Unterkonstruktion, Verkabelung ( Material+Arbeit) und WR anteilig.

    Alles unter 650 kWh/kWp ist grenzwertig, unter 600 reines Hobby.

    Kann man machen, muss man aber nicht ;)


    Einspeisevergütung ist im Moment übrigens 11,5 Cent weiter sinkend. Wie kommst du auf 14 Cent???

  • Würde man die Dachrückseite Ausrichtung NW bei PGVis Wert 556 mit voll machen? Nochmal theoretisch gefragt, der Wert bedeutet ich kann pro Jahr und 1 Kwp grob mit 550kWH rechnen? Nur mal ganz grob überschlagen sagen wir 200 Euro pro Modul mit 320 Watt und ich bekomm dort nochmal 15 Stück drauf das wären 3000 Euro für 4,8 kWp. Wären 26.600 KWH Strom in 10 Jahren. Bei 14 Cent Einspeisung wären das 3720 Euro. Würde also zumindest die Kosten wieder reinholen und es gäbe keinen Grund das nicht zu machen? Und das wäre gut für diese 70% Grenze ein paar lahme Module zu haben oder habe ich da was falsch verstanden?

    Dieser Wert nennt sich spezifischer Ertrag und wird in kWh/kWp pro Jahr angegeben.

    Bei 556 kWh/kWp kannst du würfeln - die 6 bedeutet, ja ich will so viel PV Strom erzeugen wie möglich.

    Wenn der Würfel auf die andere Seite fällt - Die 1 heißt - nein, ist mir zu grenzwertig, das Geld hole ich da nie raus.

    Nachdem du vorher aber so davon geschwärmt hast, dich so weit wie möglich unabhängig zu machen (ist wie gesagt nur ein Traum :)) kann ich dir nur raten, die 6 zu würfeln. PV kann man nie genug haben; meine Meinung. 8)

  • Würde man die Dachrückseite Ausrichtung NW bei PGVis Wert 556 mit voll machen? Nochmal theoretisch gefragt, der Wert bedeutet ich kann pro Jahr und 1 Kwp grob mit 550kWH rechnen? Nur mal ganz grob überschlagen sagen wir 200 Euro pro Modul mit 320 Watt und ich bekomm dort nochmal 15 Stück drauf das wären 3000 Euro für 4,8 kWp. Wären 26.600 KWH Strom in 10 Jahren. Bei 14 Cent Einspeisung wären das 3720 Euro. Würde also zumindest die Kosten wieder reinholen und es gäbe keinen Grund das nicht zu machen? Und das wäre gut für diese 70% Grenze ein paar lahme Module zu haben oder habe ich da was falsch verstanden?

    wieso 10 Jahre und 14 cent sind doch 20 Jahre und 11 cent? wären dann etwa 6000€.

    Die wegfallenden Verluste durch 70% darfst du dem Nord Anteil auch noch gut schreiben.


    Ja im Extremfall mit einem sehr guten Dach(Pultdach) kann sich sogar ein Kellermodul rechnen, da sind dann auch die Montagekosten niedrig, da das nur irgendwo hin gestellt werden muss.

  • Einspeisevergütung ist im Moment übrigens 11,5 Cent weiter sinkend. Wie kommst du auf 14 Cent???

    Wir sind im Juni (leider?) schon bei 10.79 ct, Juli 10.64 ct , ....


    Nur mal ganz grob überschlagen sagen wir 200 Euro pro Modul

    Willst du selber bauen? Bauen lassen wird wohl etwas mehr als das. Deine Rückseite ist schon echt mehr als grenzwertig. Ich würde das maximal soweit bauen, dass ich damit die 70% abfangen kann. Auf der Garage plädiere ich auch für Zickzack aufständern. Es geht mehr drauf, sieht besser aus und ist weniger windanfällig. Richtung ist egal, parallel zu den Dachkanten und zum Haus. Kann man zur Not in Reihe mit dem Dach schalten. Wenn nicht, bräuchtest du 3-4 Tracker oder Optimierer.

  • Für die auftretenden Wind und Schneelasten ist das doch ausreichend gesichert. Der Betreiber wird da also nix beanstanden. Steht doch auch nirgend wo wie hoch der Mindestertrag eines Moduls sein muss.

    Das eine Modul würde dann halt wie ~200 W (280Wp) durchgehend gesicherte Grundlast bei 70% weich wirken. Wer keine Warmwasser Wärmepumpe hat und Tagsüber meist nicht daheim ist schafft das kaum.

  • Nochmal danke für die Antworten.

    Wo ich die 14cent herhabe kA, war wohl n Wunschtraum oder aus einem älteren Thema aufgeschnappt.

    Also 10,6 und fallend. Ist jetzt schon klar wo dort die Reise hinn geht oder hängt die Vergütung damit zusammen, wieviel neue Anlagen gebaut werden? Das schafft ja regelrecht etwas Zugzwang..


    Also Dach vorn und Garage ja, Dach hinten grenzwertig aber für die 70% evtl teileise sinnvoll, sollte zumindest Kosten wieder reinholen.
    Selber machen will ich keinesfalls, stimmt die drumrum Kosten hatte ich vernachlässigt.


    Also ich werde mal in den nächsten 1-2 Wochen Angebote einholen. Module hätte ich gern Heckert Solar da lokaler Hersteller in meiner Stadt muss man ja untertstützen. Finde von denen online 325 Watt Module für 170 Euro das klingt ja ganz gut.

    Was wäre grob ein okisches Angebot für eine Anlage etwa 40 Modulen mit allem drum und dran und Einbau ohne Speicher? Ist da 1000 brutto pro kWp ein guter Richtwert ?

  • Bei Heckerts ums Eck gibt es ja vielleicht Rabatt... Zumindest die Spediteurskosten fallen für den Solateur weg wenn er sie ab Werk beziehen kann.


    BTW, deine Begeisterung Minamel gefällt mir :thumbup:... Leider etwas spät für richtig hohe EEG-Vergütungen.


    Ich würde das NW-Dach eher weglassen. Dein Dach sieht verdammt steil aus, das sind ev. sogar mehr als 45Grad (wir messen von unten!). Bei so steil und Südost ist das mit den 70% (natürlich weich) auch nicht nicht mehr ganz so wild.


    Garage würde ich SW/NO leicht aufständern (10-15Grad?)... dieser Gang dazwischen bei rein SW sieht IMHO bescheiden aus.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)