Ich würde mich über Beratung freuen...

  • Nachdem ich heute noch mal so exakt wie möglich nachgemessen habe (u. a. mit Laser Entfernungsmesser) gibt es doch einige Änderungen.

    Unter der Gaube habe ich weniger als 1 Meter Platz, sonst funktioniert die Regenrinne nicht mehr...

    Deswegen sind da jetzt vier 1580 * 690 mm Module verplant.

    Allerdings steht genau 1 Meter links neben der Gaube zur Verfügung, es passt da ein weiteres 2*1 m² Modul hin.

    Und über den Dachfirst muss ich wohl auch nicht hinaus.

    So sieht die Planung jetzt aus:



    Gruß,


    Volker :-)

  • Die ersten Angebote werden eingeholt, also habe ich jetzt so einige Detailfragen.


    Sind die Module rechts und links der Gaube aufgrund der teilweisen Verschattung ein Problem für den betreffenden String oder sind die Optimierer bei Wahl einer entsprechenden Modulart so gut, dass der Nutzen der zusätzlichen Module diese rechtfertigt?


    Welche Art/Auslegung von Modulen ist zu bevorzugen? Monokristallin oder Polykristallin, deutscher oder chinesischer Produzent bzw. Hersteller, Module mit integriertem Optimierer und/oder Wechselrichter?

    Ist natürlich auch eine Preisfrage...


    Welche Garantiebedingungen (Länge der Garantiezeit, Degressionsverhalten) sollten mindestens/bestens gegeben sein.


    Worauf kann/sollte ich beim Wechselrichter (Qualität/Wirkungsgrad/Garantierte Lebensdauer) achten falls es ein String-Wechselrichter wird?

    Bzw. wie sieht es mit Erfahrungen bei im/am Modul integrierten Wechselrichtern bezüglich Lebensdauer und Austauschkosten aus?


    Auf was gilt es bei den Angeboten zu achten? Ich würde einen Solarteur aus dem Umkreis (max. 100 Km, ich denke da an Service bzw. Hilfe im Problemfall) bevorzugen. Oder ist diese Sichtweise zu "eingeschränkt"?


    Alle anfallenden Arbeiten (z. B. auch Durchbrüche und Verputzarbeiten) und Teile (die dürfen nicht ohne meine Zustimmung nachträglich in andere Hersteller bzw. Modelle geändert werden) sollten genau bezeichnet sein.


    Wie wichtig ist Blitzschutz (innerer /äußerer) , was sollte ich da beachten?


    Bei Unterzeichnung des Vertrags sollten mir idealerweise Verschaltungsplan und Stringaufteilung vorliegen.


    Worauf sollte ich beim Montagesystem / Kabeln & Steckern achten, gibt es da Empfehlungen?


    Erscheint die Ertragsprognose realistisch?


    Wird ein fester Liefertermin zugesagt?


    (Was habe ich übersehen?) ;-)


    Zuletzt noch eine Frage bezüglich Reinigung der Moduloberfächen. Da die Dachneigung 45 Grad beträgt ist ja ein hoher Selbstreinigungseffekt zu erwarten. Gibt es vielleicht Erfahrungen wie oft eine Reinigung notwendig sein kann bzw. Sinn macht. Oder wird man das eher am Ertrag der Anlage festmachen? Was wäre denn eine Hausnummer für die Kosten einer Reinigung durch einen Fachbetrieb?


    Gruß,


    Volker :-)



  • Monokristalline Module haben i.d.R. einen höheren Wirkungsgrad. Da deine Dachfläche begrenzt ist, würde ich mindestens zu 325Wp-Modulen greifen um möglichst viel vom Dach ernten zu können.

    26kWp | Hanwha QCELLs Q.PEAK DUO-G5 325W | SMA STP25000 | Sunny Home Manager 2.0

  • Olli-jwd hier wurde mit 72 Zellern gearbeitet - die sollten 360-380Wp haben derzeit.

    VHau im Detail:


    Da alle Module in einem langen String hängen können einige /teil)verschattet werdern - dann "springen" die Bypassdioden an und das Module "fällt" quasi raus da es keine Leistung bringen kann - der Rest der Module wird vom Schattenmanagement so geführt dass der Verlußt minimiert wird. Ob ein Optimierer Sinn machen kann muss man durch eine detailreiche Schattenstudie untersuchen - dürften aber Peanuts sein die da mehr rum kommen können.


    Module ohne Firlefanz (Optimierer) i.d.R Monokristallin - Polys bringen weniger Leistung/Fläche - Axitec find ich bei 72ern gut.


    Für Modulwechselrichter besteht kein Bedarf - allenfalls die 4 kleinen Module unter der Gaube könnte man über 1-2 EVT560 laufen lassen.

    Den Strang aus den 18st 72 Zellern lässt man über einen 7kW WR laufen.


    Beim Blitzschutz reicht es glaube ich in der Regel aus den Alurahmen mitzuerfassen - und ggf die Fangstäbe zu verlängern.


    Ertragsprognose PVGIS ist sehr gut. eher konservativ (mit 14% gerechnet - mehr aus versehen 10% loss sind realistischer)

    965kWh/kWp*6,84=6600kWh/a PVGIS gibt eine Varianz von ca 270kWh aus.

    Auf 20a: =14520€ Ertrag bei Volleinspeisung.

    Eigenverbrauch lohnt sich besonders wenn du dann verbrauchst wenn deine Anlage (70%) 4,7kW einspeisen und deinen Verbrauch mit bis zu 2kW decken kann. Ansonsten sparst du gegenüber dem Netzbezug mehr als die Hälfte.


    Gruß Flo

  • Hallo Flo,

    ...Module ohne Firlefanz (Optimierer) i.d.R Monokristallin - Polys bringen weniger Leistung/Fläche - Axitec find ich bei 72ern gut...


    Beim Blitzschutz reicht es glaube ich in der Regel aus den Alurahmen mitzuerfassen - und ggf die Fangstäbe zu verlängern.

    Interessanterweise haben sich bis jetzt bei 2 Kontaktaufnahmen zur Angebotserstellung beide Solarteure auf SolarEdge Technik festlegen wollen. Also ein Optimizer an jedes Modul und alle Optimizer/Modul Kombis werden seriell auf einen "festen" Spannungswert geschaltet (wenn ich die Technik richtig verstanden habe...).


    Vor Ort war erst ein Anbieter, dieser meinte die von mir angedachten 2*1 m² Module wären preislich im Vergleich zu "Standard"-Modulen (1,67*1 m²) aus seiner Sicht unattraktiv. Er würde monokristalline Hanwa Q-Cells mit 325 kWp bevorzugen, wobei er auf Nachfrage sich prinzipiell als nicht an eine Marke gebunden bezeichnete.


    Ich habe mir dann mal die SolarEdge Technik etwas genauer angesehen, wenn ich das richtig verstehe meldet sich jede einzelne Kombination Optimizer/Modul per proprietärem Bussystem am Wechselrichter an und ist dort im Monitoring sichtbar?!


    Hier im Forum sind die Ansichten/Meinungen zum SolarEdge System ja durchaus "divers", wenn mir ein detailliertes Angebot vorliegt werde ich dieses mal einstellen.

    Meiner Meinung nach sind die Mehrkosten für die Optimizer nicht zu verachten, dafür bekomme ich dann ein "verbessertes" Schatten-Management, jedes einzelne Modul kann exakter "geführt" werden und Probleme an einzelnen Optimizer/Modul Kombinationen sind im Monitoring einfach zu erkennen.

    Dazu kommen noch Sicherheitsfeatures (SafeDC™ Funktion).


    Allerdings ist jeder einzelne Optimizer ein Verschleißteil und erhöht die Komplexität der Gesamtanlage, keine Ahnung wie da eine realistische Kosten/Nutzen Abschätzung aussehen soll.


    Bezüglich Blitzschutz, das Objekt besitzt momentan keinen äußeren (keine exponierte Lage, 2 hohe Bäume in der Nähe, unter 10 kWp). Bei den kleineren Modulen ragt auch nichts über das Dach hinaus. Wenn also die Versicherung dies nicht explizit fordert (oder nur einen geringfügig höheren Beitrag fordert), kann ich wohl darauf verzichten.


    Also bleibt notwendigerweise nur der innere bzw. Überspannungsschutz als Pflichtaufgabe.

    Gruß,


    Volker :-)

  • SE sehe ich bei deinem Dach nicht. Langer String, Schattenmanagement und gut.

  • Vor Ort war erst ein Anbieter, dieser meinte die von mir angedachten 2*1 m² Module wären preislich im Vergleich zu "Standard"-Modulen (1,67*1 m²) aus seiner Sicht unattraktiv. Er würde monokristalline Hanwa Q-Cells mit 325 kWp bevorzugen, wobei er auf Nachfrage sich prinzipiell als nicht an eine Marke gebunden bezeichnete.

    Im Gegenteil - wenn die Module von der Belegung passen kann das eine ganze Ecke günstiger werden da weniger Module installiert werden müssen. Google mal selbst was z.B Axitec 360 oder 380Wp kosten. - ~0,5€/Wp... das kosten die q-cells? (die haben übrigens auch 72 Zeller...)


    Den Modultyp wurde nach dem Dach (was passt besser) auswählen und dann den Preis bewerten.

    Qcells sind gut, Heckert ist auch preiswert... gehen tut vieles.


    Gruß Flo

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