Eigenstromproduktion für die Energiewende -> Politik???

  • Moin liebe Community,

    im Rahmen meiner Bachelorarbeit ( Thema Elektromobilität) beschäftige ich mich auch sehr viel mit der "Energiewende", dabei stoße ich immer wieder auf das Thema Eigenstromproduktion. Nach meinem logischen denken, wäre die Eigenstromproduktion eine wirklich sinnvolle Möglichkeit die Energiewende zu bestreiten, der Strom wird dort produziert, wo er auch gebraucht wird, dadurch entfallen viele Infrastrukturelle neubauten und somit auch kosten.


    Daher Frage ich mich immer wieder, warum dies nicht von der Politik gefördert wird.

    - Steuererlass, Förderung, 0% Finanzierung, Gesetztesänderung, etc.


    Bin ich mit meiner Meinung auf einem Holzweg oder wo ist der Denkfehler?

  • Wenn du eine Bachelorarbeit schreibst dann musst du dich sehr viel mit dem Thema befassen.

    8h am Tag und 5 Tage die Woche.

    Minimum.

    Lies mal das Forum "leer", inklusive der Links, dann bist du einigermaßen fit.

    Zur Elektromobilität alleine gibt es einen recht langen Thread Elektroautos sind hier!


    Deine Grundidee ist übrigens halb falsch und halb richtig.

    Die Nahrung z.B. dort anzubauen wo sie verbraucht wird (Eigenversorgung) hat man vor über 100 Jahren so gemacht.

    Beim Strom klappt die Selbstversorgung im Sommer ganz gut, im Winter ist das ein bisschen anders.

    Wenn du allerdings meinst dass die Bayern doch bitte auch ein paar Windkraftanlagen errichten mögen, dann hast du Recht.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Steuererlass, Förderung, 0% Finanzierung, Gesetztesänderung, etc.

    Was konkret willst du denn noch mehr davon?

    Nur ein paar Brocken, du sollst die Arbeit ja selbst schreiben und ein Forum zitiert sich schlecht. Stromsteuerbefreiung für EE-Strom, EEG, KfW, der letzte Punkt ist mir zu allgemein

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

    Rechtschreibhilfe besser ausschalten statt unlesbare Texte zu produzieren.

  • PV-Anlagen, wie sie die meisten Mitglieder hier im Forum betreiben und wie sie täglich als Planungsvorhaben hier im Forum aufschlagen, beinhalten fast immer Eigenverbrauch, gepaart mit Überschußeinspeisung.


    DIe Einspeisung wird vergütet und die Höhe sowie die Dauer der Vergütung ist durch das EEG gesichert. Dadurch erhalten PV-Anlagen ein hohes Maß an Planungssicherheit und werden kalkulierbar. Es mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, aber die Einspeisevergütung ist indirekt auch als Förderung der Eigenstromproduktion (Eigenverbrauch) zu betrachten.


    Gäbe es diese Förderung nicht, wären PV-Anlagen von signifikanter Größe erst gar nicht finanzierbar. Erst mit der Förderung lassen sich PV-Anlagen wirtschaftlich betreiben. Je größer die Anlage ist, desto günstiger ist sie in Relation zu ihrem Energieertrag und mit dem absoluten Energieertrag steigt gleichzeitig der mögliche Eigenverbrauch.

    26kWp | Hanwha QCELLs Q.PEAK DUO-G5 325W | SMA STP25000 | Sunny Home Manager 2.0

  • Moin liebe Community,

    im Rahmen meiner Bachelorarbeit ( Thema Elektromobilität) beschäftige ich mich auch sehr viel mit der "Energiewende", dabei stoße ich immer wieder auf das Thema Eigenstromproduktion. Nach meinem logischen denken, wäre die Eigenstromproduktion eine wirklich sinnvolle Möglichkeit die Energiewende zu bestreiten, der Strom wird dort produziert, wo er auch gebraucht wird, dadurch entfallen viele Infrastrukturelle neubauten und somit auch kosten.

    Die nötige Infrastruktur bemisst sich am Höchstbedarf, nicht am durchschnittlichen.


    Angenommen die Höchstlast bei einem Haushalt liegt an einem Dezmeberabend um 20:00 Uhr dann bringt einer Solarstromanlage keinerlei Reduktion der Infrastrukturkosten.


    Hat man mehrerer Häuser mit PV Anlagen, dann ist augrund deren gleichzeitiger Erzeugung unter Umständen die Netzbelastung in Zeiten maximaler Einspeisung höher als die bisherige Jahreshöchstlast beim bezug, die sich bei meheren häsuern meist gut glättet (Summenlastprofil).

    Das bedeutet, das durch dezentrale Solarannlagen neue Kosten entstehen.


    Aktuell verkauft die Branche bevorzugt mit dem Eigenvebrauchsargument. das führtd azu dass PV anlagen zu klein gebaut werden und Geld in Speicher gesteckt werden, die die Netzbelastung nicht reduzieren, dafür das latsprofil erratisch machen und so Zusatzkosten erzeugt bei reduziertem Nutzen für die Energiewende.


    es wäre für die Energiewende wesentlich besser, billiger und umweltfreundlich, wenn die Leute sich 15kWp PV Anlagen aufs Dach schrauben würden statt 5kWp Anlagen mit 10kWh Speicher dazu für dasselbe Geld.


    Ein Lösungsansatz wäre, wenn künftig auch bei Haushaltskunden die Netzkosten nicht über den Arbeitspreis, sondern Lastabhängig (Einspeisen und Bezug) monatsweise abgerechnet würden. Dann gäbe es auch Anreize, die Speicher klüger und vielfältiger zu nutzen. Auf dei vollkommen bescheuerte EEG Umlage auf Eigenverbrauch könnte man dann bei Haushaltsverbrauchern verzichten.

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp