Holzheizungen

  • CO² neutral!


    Welche Heizung kann das Noch!


    Und wenn ich es Falsch betreibe ist KEINE Heizung in Ordnung!

    "...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!"

    Das trifft es ganz gut!


    CO2 neutral allein reicht nicht!


    Brennstoffe(fest,flüssig,gasf. bio/fossil) zur reinen Wärmeerzeugung zu verbrennen darf sich künftig nicht mehr lohnen!


    Im Sinne der Energiewende wird JEDE ,vor Ort durch Brennstoffe befeuerte, Heizungsanlage ohne Stromerzeugung falsch betrieben!


    Richtig betrieben im Sinne der Energiewende heißt Stromgeführt mit hohem elektrischen Wirkungsgrad(>~35% Netto?)!

  • Im Sinne der Energiewende wird JEDE ,vor Ort durch Brennstoffe befeuerte, Heizungsanlage ohne Stromerzeugung falsch betrieben!

    Sorry, zumindest aktuell ist das Blödsinn.

    Vielleicht könnte es mal dahin kommen, es sollte in einer sonst hoch industrialisierten Gesellschaft wie unserer sogar das Ziel sein.


    Aber so lange wir nicht auch im Winter ausreichend EE im Netz haben um alle Gebäude mit Wärmepumpen zu beheizen ist es ökonomisch wie ökologisch sinnvoll Holz aus Durchforstung lokal zum heizen zu verwenden.


    Bei uns wird inzwischen auch einiges gehäckselt (55 Liter Diesel pro Betriebsstunde) und dann per LKW 40 km weit gefahren um dort verbrannt zu werden. Wird dann in ein Nahwärmenetz eingespeist, zig Kilometer PU- isolierte Leitungen und reichlich Pumpenstrom. Am Ende fast so effektiv wie Ölkessel in den versorgten Einheiten, nur insgesamt halt für die Bewohner etwas teurerer weil das häckseln, der Transport und die ganze Anlagentechnik mit Wärmenetz finanziert werden müssen.


    Strom wird auch dabei nicht erzeugt, ich kenne nur wenige Anlagen die tatsächlich mit dem Holzgas einen Zündstrahlmotor betreiben, und die werden alle von Firmen und meist ohne Nahwärmenetz betrieben.


    Hab schon hunderte Stunden damit verbracht qualitativ hochwertiges Gas aus meinem Holzvergaser auszukoppeln und das restlich nötige Equipment wie Gasaufbereitung und BHKW- Technologie zu planen. Egal wie ich es gerechnet habe, unter nen Euro pro kWh elektrischer Leistung bin ich bei 20 Jahren Nutzungsdauer nie gekommen. Damit ist das Geld in WKA dann doch sinnvoller investiert...

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax WR, Ø Ertrag 1,02 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag1,10 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • Und weil wir oftmals im Winter so wenig EE Strom im Netz haben, vernichten wir lieber diesen potentiell verfügbaren Strom (~2KWh/Kg Holz) durch das Verbrennen in dummen Heizungen? Oder Erzeugen mit meist unflexiblen (im Vergleich mit Kernkraftwerken) Biogasanlagen unpassenden Grundlaststrom.


    Das auch versierte Hobby Bastler keine wirklich brauchbaren(zuverlässig, günstig, hoher elektrischer Wirkungsgrad, geringer und überwachter Schadstoffausstoß,....) Systeme in ihrem Hinterhof aufbauen können sollte ja auch irgendwie klar sein.

  • Das auch versierte Hobby Bastler keine wirklich brauchbaren(zuverlässig, günstig, hoher elektrischer Wirkungsgrad, geringer und überwachter Schadstoffausstoß,....) Systeme in ihrem Hinterhof aufbauen können sollte ja auch irgendwie klar sein.

    Darüber müssten die noch nicht mal nachdenken wenn es solche Anlagen bereits zu kaufen gäbe.


    Wobei auch ich das BHKW nicht selbst gebaut hätte sondern nur die Gasaufbereitung. Und die wird sehr aufwändig wenn der Motor des BHKW nicht innerhalb kürzester Zeit verschlissen sein soll.


    Da es also für die Forderung beim heizen mit Stückholz Strom zu erzeugen keine verfügbare Möglichkeit gibt ist diese so sinnvoll wie etwa die "freie kosmische Energie" endlich in großem Umfang zu nutzen...:/

    Gruß vom Stefan
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  • Dein letzter Absatz ist schon reichlich dämlich.


    Wozu soll denn jeder Depp ein BHKW für seine unzeitgemäße Heizung haben?

    Bereits vor über Hundert Jahren wurde in Gaswerken aus hauptsächlich Kohle Stadtgas erzeugt, das sollte heutzutage mit Biomasse(sämtliche) auch kein Problem mehr sein. Dann braucht das auch nicht in ineffizienten und sau teuren Mini Anlagen verstromt werden.

  • das sollte heutzutage mit Biomasse(sämtliche) auch kein Problem mehr sein.

    Dann bist du ja hoffentlich nicht zu dämlich mir zu sagen wo ich hier regional mein Holz hintragen kann um in einer solchen Anlage Strom draus zu machen? Dann könnte ich auf dem Rückweg auch gleich noch 2 Eimer Abwärme für die Bude mitnehmen?


    Während in Kraftwerken, z.B. im AKW Neckarwestheim (das ist das mit den "ungefährlichen" Rissen in den Wärmetauschern) bis zu 700 Liter Wasser in der Sekunde verdunstet werden um Energie zu vernichten diskutieren wir hier darüber ob es verwerflich sein soll Gebäude mit lokal anfallender Biomasse zu beheizen?

    Gruß vom Stefan
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  • Da es leider genug Leute gibt, die glauben, das es kaum etwas besseres als eine Holz(Biomasse) Heizung für den Klimaschutz gibt, gibt es so etwas natürlich viel zu wenig (Biomasse Heizkraftwerke). Dämlich muss man nicht sein um dir nicht sagen zu können wo es so etwas in deiner Umgebung gibt/nicht gibt, da reicht es wenn man keine Infos darüber hat.

    Verwerflich ist das Betreiben einer Holzheizung sicher nicht, so lange sie nicht zur Müllentsorgung genutzt wird. Es ist nur für die Umsetzung des Vorhabens Energiewende hinderlich und daran ändert auch ein künftig evtl. angeschlossenes Mini BHKW kaum etwas.

    Dezentralisierung der "Energieerzeugung" heißt schließlich nicht das jeder Hausbesitzer seine Energie selbst erzeugen soll. Anlagen die Dörfer/Wohngebiete mit Energie versorgen sind verglichen mit Großkraftwerken sehr dezentralisiert. Im Vergleich mit jeder hat seine eigene Anlage aber sicher der pure Zentralismus.

  • Auch für das was dir da im Kopf rum spukt gibt es keine fertige Anlagentechnik.


    Aber weil man ja trotzdem gerne was tun würde haben wir vom Arbeitskreis Energie 2013 ein Konzept für eine lokale Nahwärmeversorgung erstellen lassen.

    Mit Gas- BHKW hjätten sich die Wärmegestehungskosten auf ca. 160.- € MWh belaufen, mit Hackschnitzeln auf 134.- € MWh. Hackschnitzel BHKW Fehlanzeige, keine Angebote. Selbst auf dem 99 seitigen Konzept das die Klimaschutz und Energieagentur BW für uns erstellt hat ließ sich nicht mal lediglich die zentralisierte Holzverbrennung wirtschaftlich darstellen. Von allem anderen ganz zu schweigen.


    Und jetzt kommt einer wie du, der sich niemals auch nur einen Bruchteil mit der Materie beschäftigt hat daher und nennt meine Kommentare dämlich? Von irgendwas fabulieren was sinnvoll sein könnte wenn es sowas denn gäbe kann jeder Idiot.

    Nachdenken und das was möglich ist gut planen und umsetzen ist dann eine ganz andere Liga. Wenn du mal mindestens 750 qm zu jeder Jahreszeit zu 99% CO2 neutral beheizt und dabei noch Strom erzeugst kannst du mir wieder was erzählen. Bis dahin verschone mich einfach vor deinen Phantasien. Danke.

    Gruß vom Stefan
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  • Soweit sehr gut! aber das mit den 99% CO2 Neutral, ist leider nicht ganz korrekt! Dies würde nur stimmen, wenn man mit dem Holz sonst gar nix anfangen könnte. Und das ist wohl nicht der Fall.


    Erst im Jahr 2013? So weit waren wir schon Ende der 90 Jahre, so das wir was gemacht haben? Damals waren u.a. RWE ganz verrückt nach KWK & Co. Danke noch mal, den Verantwortlichen! 8)


    Das Gute an moderner Technik ist halt, das man Wärme und Kälte verkaufen kann und Kälte kann man, aus mir unerfindlichen Gründen, viel teurer verkaufen, als Wärme! Sollten es zu einer CO2 Steuer, Abgabe etc. kommen! passiert was mit der Wärme aus KWK? *realer WG < 90% Bitte nicht vergessen, danke!


    Inzwischen gibt es Verdampfer/ Verflüssiger für kleines Geld bis 880 KW von der 'Stange' und flüsterleise.


    Wärme (Verdampfer draußen)

    Kälte = (Verflüssiger draußen)


    Materialpreis (Split) ca 10.000 € (netto) bei 60 KW Leistung! *Verdichter und Wärmeübertrager im Haus , das Ding mit den Ventilatoren außen. Damit kann man nicht nur 750 m2 locker 'foltern' sondern schon ein wenig mehr!


    Rechne mal damit! Wartung jedes Jahr 500 €, wir sind ja keine Unmenschen!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • aber das mit den 99% CO2 Neutral, ist leider nicht ganz korrekt! Dies würde nur stimmen, wenn man mit dem Holz sonst gar nix anfangen könnte.

    Das ist ja das Problem, für das was hier bei der Bau- und Industrieholzgewinnung an Kronen, Ästen und unbrauchbaren Stämmen anfällt gibt es bisher nur 2 Alternativen: Verbrennen oder verrotten lassen.

    Gefällt mir auch nicht wirklich, genau so wenig wie unsere erfolglosen Bemühungen um bessere Alternativen. Deshalb habe ich mich nicht nur für das sauberst möglich verbrennen entschieden sondern betreibe auch das Heiztechnikforum wo wir in der Gemeinschaft schon vielen geholfen haben Ihre Kessel auch sauberer zu betreiben. Das macht sicher nicht alles perfekt, aber manches besser ist mir auch schon was wert...

    Gruß vom Stefan
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