Holzheizungen

  • 11. Ende der Steuerfreiheit für Flugtreibstoff


    In diesem Zusammenhang weise ich nochmals (hatte ich im "Klimawandel"-Thread schon mal getan) auf die Europäische Bürgerinitiative. So eine EBI funktioniert im Wesentlichen wie eine Bundestags-Petition, der Aufwand als Unterstützer ist vergleichbar gering.

    Die Initiative: https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative

    Allgemeine Hintergründe zum EBI-Verfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/…che_B%C3%BCrgerinitiative



    9. Verbot fossiler Heizung im Neubau

    Bitte inklusive Verbot der dämlichen Holzheizungen, sofern das nicht als Nahwärme mit entsprechender Abgasreinigung erfolgt. Sonst bekommen wir in den Wohngebieten im Winter eine Luftqualität wie früher in der DDR.


    Anstatt Holz zu verheizen macht man da besser angenehme Textilfasern draus:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosefaser#Modalfaser

  • 12. Begrenzung der Nutzungszeit von Wärme-Erzeugern mit fossilen Energieträger und Widerstandsheizung auf maximal 30 Jahre. Ohne Berücksichtigung von Eigennutzung.

    13. Bei Erneuerung der Wärme-Erzeugern Nachweis von >50% Einsatz von regenerativer Energie!

    14. Korrektur von Primär-Energie-Zahl Fernwärme auf tatsächlichen Anteil Wärme/Brennstoff

    15. Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit von allen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf 130 km/h
    bei Neuwagen Zulassung nur mit fest eingebautem Begrenzer.

  • Bitte inklusive Verbot der dämlichen Holzheizungen,

    Auch wenn das jetzt nicht ins Thema "Atom abschreiben" passt,

    und ich dem Rest deines Beitrags voll zustimme:


    Diese Forderung ist mir definitiv zu undifferenziert.


    Nur weil manche Besitzer von Kaminöfen diese immer noch falsch betreiben bedeutet das noch lange nicht dass man mit Stückholz nicht effektiv und sauber heizen könnte. Am Waldrand aufgearbeitetes Stückholz das nach 2 Jahren Trocknung im gleichen Ort in eine moderne und richtig betriebene Feuerstätte wandert ist ökologisch wohl nicht zu toppen.


    Schärfere Regeln wären gut, dass Feuerstätten bei welchen der Kaminfeger 2 mal im Jahr Ruß aus dem Schornstein holt weiter betrieben werden dürfen ist ein Unding.

    Es geht aber auch anders, im Rauchgas meines Kessels sind die Konzentrationen von CO und Feinstaub knapp über der Nachweisgrenze, und ich verbrenne dank diesem Kessel statt früher ca. 5000 Liter Heizöl pro Jahr keinen Tropfen mehr.

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax WR, Ø Ertrag 1,02 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag1,10 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • Qschrauber: Ich teile Deine Ansicht voll und ganz. Man bedenke auch die waren Massen an Käferholz, welche zur Zeit aus den Wäldern geholt werden. Um das CO2 festzulegen wäre auch die vermehrte Verwendung im Hausbau voranzutreiben. Restholz kann auch in die Dämmindustrie ( Gutex) gehen.

    Wie der Wald hier in 5 bis 10 Jahren aussieht: Als Kohlenstoffsenke wird er wohl nicht mehr die grosse Rolle spielen, leider! Herdöpfelbuur

    1.65 kwp mit BP und SMA 1994 (IBC funktionierte bis 2015 ,jetzt SMA)
    9.86 kwp mit Inowatt und SMA 2005 (den ersten WR 2018 ersetzt)

    Renoo Kangoo Z.E. seit 2018

  • Am Waldrand aufgearbeitetes Stückholz das nach 2 Jahren Trocknung im gleichen Ort in eine moderne und richtig betriebene Feuerstätte wandert ist ökologisch wohl nicht zu toppen.


    Redet euch doch nicht immer so einen Stuss ein, nur weil ihr den stinkenden Schwachsinn nicht sein lassen könnt.

    Das wird sowieso nie auch nur halb so "gesund" wie ne Gasheizung (was ja aktuell die häufigste Heizungsart ist) sein. Und gegen ne Wärmepumpe die mit dem reichlich anfallenden Windstrom im Winter betrieben wird kann sowieso keine andere Heizungsart mithalten.

    Glaubt ihr ernsthaft, ihr könntet eure Holzöfen auch nur halb so gut steuern, wie die Wirbelschichtfeuerung eines modernen Kohlekraftwerkes? Und selbst bei denen kommt immer noch so viel Dreck raus dass die reichlich Abgasbehandlung brauchen.


    http://www.klimaretter.info/wo…om-oekologischen-holzofen


    https://www.t-online.de/nachri…uetlichen-dementoren.html

  • Hallo gest,

    was hattest Du denn an "moderner und richtig betriebener Feuerstätte " nicht verstanden?

    Deine verlinkten Beiträge beziehen sich auf Kaminöfen.

    Eine angepasste Holzvergaser Heizung mit entsprechend grossem Pufferspeicher sorgt für eine saubere Verbrennung bei Volllast. Im Dorf hier gibt es viele Holzheizungen , gleichwohl haben wir das Prädikat Luftkurort.!

    Hat ja wenig mit Atom zu tun , musste jetzt aber Mal sein.

    Herdöpfelbuur

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    Renoo Kangoo Z.E. seit 2018

  • Redet euch doch nicht immer so einen Stuss ein

    Sorry, das ist der oben angesprochene undifferenzierte Stuss.

    Kommt auch von eigentlich wirklich intelligenten Zeitgenossen die sich aber mit dem Verfahren nie beschäftigt haben.


    Ich verbrenne das Holzgas mittels Lambdasondengeregeltem Restsauerstoff von exakt 4% in einer exakt 900° heißen isolierten Brennkammer. Wenn man die Nase in den Kamin hält muss man sich schon anstrengen wenn man was von Holzverbrennung riechen will. Die Messwerte von CO und Feinstaub sind an der Grenze dessen was sich mit heutiger Messtechnik erfassen lässt.

    Beim kehren kommt nach 30 Rm verbranntem Holz ne Handvoll feine Asche aus dem Kamin, der ist innen weiß, nicht schwarz.


    Bist gerne eingeladen im Winter mal vorbei zu schauen um dich selbst davon zu überzeugen...

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax WR, Ø Ertrag 1,02 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag1,10 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • Ich war selbst Holzheizer und baute einige Anlagen für Kunden.

    Holz macht mehrmals warm.


    Doch Holz ist ein sehr vielseitiger CO2 neutraler Werkstoff, der nur begrenzt zum verheizen nicht zu schade ist.

    Das ist leider in weniger als 1% aller Heizungen in DE inkl. der Lieferketten der Fall!


    Für die grosse Zahl der Anwendungen sind Wärmepumpen mit Kältemittel GWP <10 und ODP von 0; hinsichtlich Klima die beste Option betrieben mit Strom aus EE.

  • Eine angepasste Holzvergaser Heizung mit entsprechend grossem Pufferspeicher sorgt für eine saubere Verbrennung bei Volllast. Im Dorf hier gibt es viele Holzheizungen , gleichwohl haben wir das Prädikat Luftkurort.!

    Hat ja wenig mit Atom zu tun , musste jetzt aber Mal sein.

    Und wieviel Prozent der Holzheizungen (aus der Summe aller betriebenen Holzfeuerstätten) sind diese Vergaser?

    5%?

    Und wo stehen wir da bei den Kosten pro kWh an Wärme, wenn man nicht zu denen gehört, die eigenen Wald geerbt haben und den Platz zum Trocknen des Holzes haben?

    Und wo bekommen wir das ganze Holz dafür her? Machen wir nach den Fast-Urwäldern in Rumänien dann auch noch die Fast-Urwälder in der Ukraine platt?


    Wo kann ich die Messdaten der permanenten Luftüberwachung eures Kurortes einsehen?

    Ach, nirgendwo?

    Vielleicht weil das für Luftkurorte gar nicht gefordert ist?


    Vielleicht sollte man sich einfach nicht von touristischen Umsatzfördermaßnahmen blenden lassen. Der Fragebogen zur Beurteilung als Luftkurort in BaWü ist da sehr aufschlußreich. 1 Seite zur Luftqualität, 7 Seiten zur touristischen Infrastruktur... (1)


    Wie schaut's eigentlich mit der wissenschaftlichen Literatur zum Thema "Luftkur" aus?

    Gibt's da überhaupt verlässliche Untersuchungen die eine Wirkung über "Entspannung im Urlaub" hinaus zeigen? Die Gefälligkeitsgutachten die man zur Erlangung des "Luftkurort"-Prädikates zählen ja nicht. (2)


    (1)

    Genauso aufschlußreich sind die Kriterien die zukünftig bei den regelmäßigen Untersuchungen hinzu kommen sollen. Da geht's ausschließlich um touristischen Krempel:

    https://www.stuttgarter-zeitun…a4-b8de-3f9448ca9002.html


    (2)

    In einem Land, in dem Kurpfuscher ein staatlich anerkannter Beruf ist, sollte man sich das bei allen Verfahren fragen, die im medizinischen Umfeld so existieren...

  • Und wieviel Prozent der Holzheizungen (aus der Summe aller betriebenen Holzfeuerstätten) sind diese Vergaser?

    5%?

    Bei den Stückholzkesseln laufen fast nur noch Vergaser, alle anderen Kesseltypen schaffen die Messwerte nach BImschV nicht mehr und wurden still gelegt oder ausgetauscht.

    Wobei ein Vergaser auch eine Dreckschleuder sein kann, die eigentlich auch still gelegt werden sollte wenn beim kehren Ruß aus dem Kamin kommt.

    Aber auch Kaminöfen kann man nach dem "Vergaserprinzip" betreiben, voll legen und den Anzünder oben drauf, Luft offen lassen. Dann raucht oder stinkt auch nichts. Meine Brennholzkunden bekommen zur ersten Lieferung eine entsprechende bebilderte Anleitung, die meisten meiner Bestandskunden machen das auch so. Den paar anderen kann ich auch nicht helfen.


    Grundsätzlich stinkt es uns allen wenn Idioten ihre Feuerstätten falsch betreiben oder gar Müll verbrennen, da müsste wirklich schärfer kontrolliert werden. Denn wegen solcher Deppen (hab auch einen als Nachbar) gerät ein eigentlich ökologischer Brennstoff in Verruf.


    Und was soll mit dem Holz das nicht als Bau/ Industrieholz oder zum Tischlern zu gebrauchen ist passieren?

    Verrottet es im Wald wird genau so viel CO2 frei wie beim verbrennen...

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax WR, Ø Ertrag 1,02 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag1,10 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/