Nachzertifizierung von Modulwechselrichtern

  • Holger73 Ich bin auch nicht happy. Auf meine wiederholte Mailanfrage bei envertech, Letrika und APsystems bisher keine Reaktion. Das hier macht mir aber Hoffnung:

    Im Übrigen erhalten Sie natürlich von Envertech und Letrika eine entsprechende Herstellererklärung.
    Envertech wird alle derzeit angebotenen und ausgelieferten Modelle, d.h. den EVT300, 560, zertifizieren, Dies ist derzeit aber nicht mögilch, da die der Zertifizierung zugrundeliegende Norm DIN VDE 0124-100 noch nicht in der Endfassung vorliegt...

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  • Gute Nachrichten! APsystems hat ebenfalls eine Herstellererklärung bereit gestellt! >Hier zum Download des Dokuments<.

    Allerdings giit diese nur für den neueren YC600. Der YC500, wie er bis vor kurzem noch etwa in den Paketen der Solar-Beratungs-GmbH auf eBay angeboten wurde (haben mittlerweile auch auf den 600er umgestellt), taugt wohl nicht zur Zertifizierung.

    Fehlen noch envertech und Letrika...

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  • @ fagosolar

    "Auf der Intersolar waren die Envertechleute da. Die haben bei der Frage Nachzertifizierung nur große Augen gemacht..... 😂


    sorry Mr. fagosolar das was Sie hier tun nennt man FAKENews. Wir diskutieren dieses Thema mit dem Hersteller Envertech seit längerer Zeit. Wahrscheinlich war Envertech der erste Hersteller, der sich zur neuen Norm commited hat.


    Hier kann alles erforderliche als PDF heruntergeladen werden:

  • Hier kann alles erforderliche als PDF heruntergeladen werden:

    Klasse Herr Felzen!

    Letrika hatte ich heute gesprochen, die prüfen noch, ob sie die Herstellererklärung noch machen können/wollen.

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  • Schön, dass es für die neuen EVT's vorangeht...


    Das Problem der mehreren hundert/tausend EVT248 & 500, welche in Deutschland in Betrieb sind, bleibt jedoch - verbunden mit ein paar Fragen/Aspekten:


    1. Werden die EVT248/500 vomHersteller nachzertifiziert?

    2. Wenn Nein:

    a) sind sie technisch für die neue Norm schon geeignet, EVT hat aber keine Lust auf Mehraufwand für ein Produkt,

    welches gerade umgestellt wurde?

    b) sind sie technisch für die neue Norm nicht mehr geeignet?

    c) sind sie für die neue Norm "nachrüstbar"?

    3. Wenn zudem absehbar war, dass die neuen EVT's die neue Norm schaffen, die alten aber nicht mehr - warum ist kein

    entsprechender Hinweis an die Kunden gegangen?

    4. Im Garantiefall für einen EVT248/500: Kriege ich einen EVT300/600 oder ein"Altgerät"?

    5. Wenn die Punkte 1 & 2 nicht zu einem positiven Ergebnis führen, wäre es dann nicht im Sinne des Kundenservice, eine

    "Umtauschaktion" zu starten? Mit ensprechender publicity, einer zeitlichen Befristung und einem preislichen

    Entgegenkommen (100% will ich ja gar nicht verlangen, aber was wäre mit 50% Rabatt auf ein Neugerät?)


    Noch einmal als Hinweis: Die alten und neuen Geräte wurden zeitgleich in den Onlineshops angeboten (die alten natürlich teurer) . Ein Hinweis auf die nicht erfolgende Nachzertifizierung ist mir nicht bekannt gewesen...

    Wenn nun schon mit der neuen Norm eine vereinfachte Anmeldung angeboten wird, fände ich es super, wenn auch die alten EVT anmeldbar würden. Denn mit dem Verkauf und dem Betrieb dieser Geräte ist erst der Druck auf die Netzbetreiber so erhöht worden, dass die neue Norm kam!

    Oder war es nicht doch das EU-Recht? Sei's drum - die Dinger sind in den letzten zwei Jahren im großen Stil verkauft worden, so dass dem Hersteller dran gelegensein sollte, diesen "Marktvorteil" auch weiterhin zu nutzen...


    Und wenn eine Nachzertifizierung nicht möglich ist, dann:


    EVT, macht wie oben beschrieben eine Umtauschaktion!!!




    Mit immer noch nachdenklich und leicht gefrusteten Grüßen


    Holger73

  • 1. nein
    2. a) nein
    2. b) ja
    2. c) kommt darauf an, was "nachrüstbar" bedeutet. Wird wahrscheinlich teurer sein als ein Folgemodell zu kaufen.
    3. Weil die schon gemeldeten Kraftwerke Bestandsschutz genießen
    4. Solange noch alte da sind, wahrscheinlich das selbe Modell
    5. Nein, weil 3.

    Gräm dich nicht. Wenn deine Anlage vor dem 27.4. regulär lief, wird sie es auch danach dürfen.

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  • Ich weiss ja nicht, ob es dazu Zahlen gibt, aber


    - Wieviele der in Deutschland verkauften EVT248/500 sind regulär angemeldet worden?

    - Wieviele Betreiber der nicht angemeldeten Anlagen würden jetzt nach dern neuen Norm anmelden wollen?

    - Wieviele Betreiber bleiben Guerilleros, weil der neue EVT nochmal ca. 150/250 € kostet?


    Ich finde es einfach nur ärgerlich, weil ich genau ein solcher Betreiber bin...


  • Es gibt hierzu keine Zahlen, da es vor unserem Formularservice keine einheitliche Möglichkeit in Deutschland gab, ein Balkonkraftwerk anzumelden. Und selbst unser Service gilt aktuell noch nicht überall (wir verhandeln permanent mit den Netzbetreibern deswegen).
    Da EVT aber der meistverkaufte Wechselrichter ist und die neuen erst seit weniger als einem Jahr verfügbar sind und zudem die DGS von rund 50.000 betriebenen Geräten ausgeht, wovon nur ein verschwindend geringer Bruchteil gemeldet wurde (ich schätze, einige hudert), dürften jede Menge Betreiber dein Schicksal teilen.
    Guerilla funktioniert noch so lange bis in Deutschland endlich überall die Zähler getauscht werden. In manchen Netzgebieten wurde damit schon begonnen. Die modernen Messeinrichtungen petzen, wenn Strom eingespeist wird...
    Ich würde versuchen, jetzt noch anzumelden, da die VNB oft noch nicht auf dem Stand sind, was die Nachzertifizierung angeht.

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  • Mal für mich bitte als DAU (dümmster anzunehmender User):

    Worin liegt der technische Unterschied zwischen der alten und der neuen VDE-Norm? Es muss ja dann irgendeine Änderung sein, welche sich in der alten Hardware nicht mehr nachrüsten lässt...