Kaskade vs RLM-Stern, um Eigenverbrauch optimal auf Anlagen zuzuornden

  • Der VNB kommt dann mit dem Vorschlag einer eigenen Trafostation.

    Dieser Vorschlag kamm 2012 von mir und wurde von (damals) eon abgelehnt.:-?


    warum noch eine 100kWp-Anlage für 2022? Nach aktuellem Stand gibt es dafür keine EEG-Vergütung, da der 52GWp-Deckel vsl. kommendes Jahr erreicht wird.

    Ich nehm' an, Du hörst auch Nachrichten?

    schau' mer mal...


    Der gemeinsame Kern: die Zukunft ist unsicher, also will ich mir möglichst viel Flexibilität offen halten.

    Investition in teure Wandlerschränke nach fluktuierenden Normen verusachen mir darob Bauchgrummeln.

    30 kWp Volleinspeisung in 2009 mit Kaco Powador

    90 kWp Volleinspeisung in 2012 mit SMA Tripower

    Solarlog 2000 PM+

    ca 40 kWp mit Puffer in Planung

  • Bei 100kWp extra ist aber der Wandlerschrank das kleinere Problem.

    Dein Erdkabel verträgt die Last nicht mehr.


    Wenn Du flexibel sein willst, plane alles größere als Volleinspeisung.

    Alles über 43kVA ist Kleinwandlermessung.

    Alles über 69kVA ist Wandlermessung mit Wandlerschrank.


    Sortiere die Anlagen, wie gesagt, nach Leistung so, daß möglichst viele Direktmessungen möglich sind.

    Daher vom Haus aus gesehen:

    - die 10kWp.

    - dann die 30kWp aus 2009 (benötigt dann ggf. einen Generatorzähler falls der VNb das nicht rechnerisch abbilden will.)

    - dann der Rest mit Wandlern.

    Du bist dann bei 5 zählern, drei davon als Wandler.

    Sobald die 30kWp aus der Vergütung fällt, kannst Du sehr einfach die Reihenfolge der 10kWp und der 30kWp umdrehen, da Direktmessung.

    Die 90kWp 2012er würde ich bis zum Schluß auf Volleinspeisung lassen.


    Wenn mehrere Anlagen aus der Vergütung gefallen sind, brauchen diese nur eine einzelne Gemeinsame Messung.



    Je komplizierter es wird, desto mehr darf man mit dem VNB diskutieren.


    Wenn Du bereits damals den Vorschlg einer eigenen Trafostation gemacht hattest, dann beantrage einfach einen MS-Anschluß mit der Bergründung, daß Du in naher Zukunft in Summe über 300kW einspesen möchtest.

    Denn ab 300kW ist MS bei Bayernwerk pflicht. Das gilt zwar für "Bezugsleistung" aber ähnliche Grenzen gelten auch bei Einspeisung.

    Bedenke, das der ONetzTrafo nicht über 800kVA haben wird. Eher 630kVA.

    Und Du hast sicher nicht die einzigen Erzeugungsanlagen. ;-)


    Hast Du eigentlich mal überlegt, statt den Zählersäulen und Wandlerschränken einfach eine "Schaltstation" zu bauen.

    Sprich, ein Kleines Gebäude mit den kompletten elektrischen Anlagen(Wandler Zähler etc.).

    Das wäre auch auf Dauer günstiger da dann alles Indoor wäre.

    Änderungen wären dann mit günstigeren Komonenten machbar.

    Soweit ich weiß, ist das beim Thema Baugenehmigung deutlich einfacher, da es um eine technische/elektische Anlage geht.

    (Etwa den gleichen Rang, wie eine Trafostation)

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Wenn Du bereits damals den Vorschlg einer eigenen Trafostation gemacht hattest, dann beantrage einfach einen MS-Anschluß mit der Bergründung, daß Du in naher Zukunft in Summe über 300kW einspesen möchtest.


    Dafür gibt mir aber keiner das Geld für mein vergrabenes Alu-Bergwerk zurück, oder?

    "sunk cost" glaub ich nennt man das.


    Hast Du eigentlich mal überlegt, statt den Zählersäulen und Wandlerschränken einfach eine "Schaltstation" zu bauen.

    auch so ein Fall von "sunk cost" aka "WENZEG" (wieder einmal nicht zu Ende gedacht)


    ich bin in die Ausführungsdetail der 2012er Letiung mehr rein gestolpert als geplant:

    VNB Bearbeitungszeit frisst Übergangsfrist auf


    Der Baggerfahrer vom Subunternehmer fragt mich in gebrochenem Deutsch-Tschechisch "wo kommt KV hin?"

    "Wie was KV? wie groß? was soll da rein?" <X


    Ich hab' den Eli dann gefragt, ob man das nicht besser in ein Gebäude bauen würde, als mitten in den Garten, da sagt er mir, daß die Kästen schon alle bei ihm liegen.


    Das Modell mit dem Elektroinstallateur, der die Planung vorab auf die Ausführung mit drauf kalkuliert und dann verständlichreweise in die Planung möglichst wenig Arbeit steckt, kommt da langsam an seine Grenzen.


    Wenn ich so was wie einen "Solararchitekten" fände, der plant - unabhängig von der Ausführung, würde ich ihn, glaube ich beauftragen, und es würde sich wohl langsam lohnen - bzw auch in der Vergangenheit gelohnt haben.

    30 kWp Volleinspeisung in 2009 mit Kaco Powador

    90 kWp Volleinspeisung in 2012 mit SMA Tripower

    Solarlog 2000 PM+

    ca 40 kWp mit Puffer in Planung

  • günstiger da dann alles Indoor

    Ich hab' jetzt die Aufdröselung der 12k€

    2 Kleinwandlerschränke zu je 2150 € =O

    1 NA-Schutz ca 2500

    Verteiler mit NH-Trennern ca 2000

    dazu noch Kabel und Montagearbeit.


    Alles indoor-wandmontage (Keller Wohnhaus)

    Kommt mir schon etwas sehr teuer vor.

    • das kostet's halt?
    • da will sich einer eine goldene Nase verdienen?
    • Nur Edelbauteile mit goldenen Henkeln?
    • wenn man den (vergleichbaren) Systempreis für Module, Montage und Wechselrichter schön rechnet, dann muß man seine Spanne wo anders rein kalkulieren?

    Ich komm bei 41 kW auf netto 1100 € / kW insgesamt.

    Das klingt eigentlich noch gar nicht mal schlecht und spricht für den letzten Punkt?

    30 kWp Volleinspeisung in 2009 mit Kaco Powador

    90 kWp Volleinspeisung in 2012 mit SMA Tripower

    Solarlog 2000 PM+

    ca 40 kWp mit Puffer in Planung

  • Auf die schnelle mal ein PDF von Hager:

    https://www.hager.de/files/dow…04_ZPL_Sued_Mediathek.pdf

    Auf Seite 88 findst Du in der Tabelle die Ausführungen für Bayernwerk.

    Auf Seite 92 die Ausführung bis 100A.

    Die Preise sind Listenpreise.

    Pro Wadnlerfeld braucht man nicht unbedingt einen Schrank. Es kann meist auch ein großer mit mehreren Wandlerfeldern sein. Macht aber preislich nicht viel Unterschied.

    Du kannst davon ausgehen, daß bei Hager der Großhandelsrabattauf auf den Listenpreis bei 40 bis 50% liegt. (Je nach Menge, die der Elektriker einkauft)

    Somit sind die Preise leider realistisch.

    Irgendwie sind die Wandler teuerer geworden ....


    Darum meine Empfehlung, die Kaskade so aufzubauen, daß möglichst wenig Wandlermessungen erforderlich sind.


    Wenn Du Deine neue 41kWp auf einen 30kVA-WR kastrierst, geht noch eine Direktmessung.

    Das wären 73% der installierten Leistung bei cosPhi 1,0 (Bayernwerk fordert bei uns zumindest auch bei großen Anlagen immernoch keine Blindleisung)

    Der Jährlich Verlust beim Ertrag würde sich bei <4% belaufen.

    Wenn der (noch?) geplante Speicher dafür nicht AC-seitig hängt bzw. technisch auf 30kVA Netzeinspeisung begrenzt wird, d.h. auch Zählervorsicherung max. 50A SLS, würde das gehen.

    Ansonsten schau, daß die 30kWp in der Kaskade zuerst beim Verbraucher ist. (fällt ja auch zuerst aus dem EEG und durch den vergüteten Direktverbauch hat man finanziell nicht das Nachsehen)

    Dann brauchst Du für Erzeugungszähler und 2R-Zähler des Teils nur die günstige Direktmessung.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Sehe das ähnlich, so viel Direktmessung wie möglich.

  • Auf die schnelle mal ein PDF von Hager:

    https://www.hager.de/files/dow…04_ZPL_Sued_Mediathek.pdf

    danke für den Link :thumbup:

    auch wenn mich der Inhalt schockiert =O


    Somit sind die Preise leider realistisch.

    Irgendwie sind die Wandler teuerer geworden ....

    OK, dann ist das so.

    Da hilft mir auch kein alternativer Meßstellenbetreiber, denn der kann die TAB nicht aushebeln, korrekt?


    Der Plan war bisher noch ohne Kaskade.

    Jetzt kann ich überlegen, ob' ich dann gleich eine Kaskade draus mach - is "quasi eh' schon wurscht."

    Selbst wenn ich von 100A auf 250A gehe, macht das in der Liste 'grad' noch mal 'nen 1000er.


    Jetzt kann ich überlegen, ob ich 41 kW mit 30 kW Limit mache oder gleich das Norddach mit voll lege und 60 kW bau'.


    Wenn ich den Speicher AC-mäßig vor dem Zähler direkt mit dem WR kopple, kann ich ja den Überschußstrom bei Spitzen in die Batterie laden - vorausgesetzt, die ist zu der Zeit nicht schon voll.

    Optimieren von Speichermanagement stand eh' am Plan.


    Ich könnt' einen der SMA durch einen Infini ersetzen, dann stellt sich die Frage gar nicht.


    bzw. technisch auf 30kVA Netzeinspeisung begrenzt wird, d.h. auch Zählervorsicherung max. 50A SLS,

    Die Zählervorsicherung wird als Leistungsbegrenzung anerkannt?

    D.h. ich brauch dann nicht noch mal eine zertifizierte Leisungsbegrenzungsmimik?

    Wenn ich die selber pfriemle und die funktioniert nicht korrekt fliegt die Sicherung und der Schwarze Perter liegt bei mir?

    Das fänd' ich so weit OK.


    Nun denn. Ich denke ich kann meine Planvarianten jetzt halbwegs abschätzen :juggle:

    Jetzt wird Zeit, daß die bayernwerk endlich in die Pötte kommt und ein vernünftiges Planungsgespräch passiert.

    30 kWp Volleinspeisung in 2009 mit Kaco Powador

    90 kWp Volleinspeisung in 2012 mit SMA Tripower

    Solarlog 2000 PM+

    ca 40 kWp mit Puffer in Planung

  • Wenn Du Deine neue 41kWp auf einen 30kVA-WR kastrierst, geht noch eine Direktmessung.

    ....

    Der Jährlich Verlust beim Ertrag würde sich bei <4% belaufen.

    41 * 900 = 36900 kWh p.a.

    10 ct Vergütung sind 3690 € p.a.

    davon 4% sind ca 150 € p.a., also 3000 €uro auf 20 Jahre.

    Damit ist ein Wandlerzähler bezahlt, und vermutlich knapp der Mehrpreis für zwei.

    30 kWp Volleinspeisung in 2009 mit Kaco Powador

    90 kWp Volleinspeisung in 2012 mit SMA Tripower

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    ca 40 kWp mit Puffer in Planung

  • 41 * 900 = 36900 kWh p.a.

    10 ct Vergütung sind 3690 € p.a.

    davon 4% sind ca 150 € p.a., also 3000 €uro auf 20 Jahre.

    4% sind der Worst-Case. Schon bei nicht optimaler Ausrichtung der Anlage wären die Erstragsverluste geringer.

    Da Du sowieso einen Speicher planst, kann dieser die Erzeugungsspitzen abfangen.



    Die Zählervorsicherung wird als Leistungsbegrenzung anerkannt?

    D.h. ich brauch dann nicht noch mal eine zertifizierte Leisungsbegrenzungsmimik?

    Wenn ich die selber pfriemle und die funktioniert nicht korrekt fliegt die Sicherung und der Schwarze Perter liegt bei mir?

    Grob gesehen ist das so.

    Du wirst natürlich die Einspeiseleistung entsprechend technisch begrenzen müssen.

    Ein "zertifiziertes System" muß das nicht sein.

    Es muß nur wirksam sein. (vergleichbar mit 70% weich)

    D.h. ein Solarlog mit S0-Zähler der den WR limitiert, so daß nicht mehr als 44A fließen reicht völlig.

    (Oder der WR kann das direkt mit S0-Zähler oder anderer Meßeinrichtung)

    Am Ende unterschreibt der Betreiber (=Du) dafür, daß das eingeahlten wird.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron