Inbetriebnahme ohne Beisein eines berechtigten des VNB

  • Es ist doch auch so: Sofern etwas nicht in irgendeiner Art und Weise verboten ist, ist es grds. erstmal erlaubt.

    Gesetze stellen grds. keine Sammlung "erlaubter Dinge" zusammen, sondern stellen Verbote auf.

    Solange es also kein Gesetz gibt, dass dir verbietet, die Anlage einzuschalten, ist es erlaubt. Das hat schon allein den Grund, dass Verbote üblicherweise mit Strafen sanktionierrt werden, die auch irgendwo genannt werden müssen.

    Solange du/wir/alle keine Sanktion für die sofortige Einschaltung deiner Anlage ausfindig machen kannst, spricht auch nichts dagegen, es zu tun.

    Wenn du der Ansicht bist, dass du deine Pflichten und/oder die Rechte Anderer durch das Einschalten der Anlage verletzt, lässt du die Anlage aus.

    Ergo: Dir kann keiner etwas geben oder nennen, dass das Einschalten definitiv erlaubt ist, da es in §75a Abs. 3 des Erlaubnis-Gesetzbuchs steht.

  • Was ist denn mit dem rückwärts drehenden Ferraris ohne Rücklaufsperre? Was ist mit den 29 gekauften Cent pro kWh, die damit "hinterzogen" werden? Was ist mit dem maximal 70% und der geforderten Blindleistung?


    Wenn man all dem trotz einschalten gerecht wird, z. B. durch bereits korrekte Konfiguration und eine Rücklaufsperre, dann sähe ich auch kein Problem.

  • § 18 Abs. 2 MsbG erlaubt dem gMSB die Schätzung von Verbrauchswerten. Dieser verweist auf § 71 Abs. 3.

    Dazu kommt der Zähler im WR, der Stand bei Einschalten und der Stand bei Zählerwechsel. Das genügt um die Mengen hinreichend genau zu schätzen/ermitteln.

  • Was ist denn mit dem rückwärts drehenden Ferraris ohne Rücklaufsperre? Was ist mit den 29 gekauften Cent pro kWh, die damit "hinterzogen" werden?

    wenn dem MStB das nicht passt daß der Zähler rückwärts dreht, dann ist er doch der Einzige der das ändern kann.

    "Hinterzogen" wird auch nichts, weil alle Beteiligten nach dem Stand dieses Zählers abrechnen.


    Was ist mit dem maximal 70% und der geforderten Blindleistung?

    garnichts ist damit.

    erstens hatdie Erfüllung dieser Vorgaben überhaupt nichts damit zu tun, welcher Zähler verbaut ist,

    und zweitens ist im EEG eine Sanktion für die Nichterfüllung der 70 % Beschränkung festgelegt, die dann halt greift bis die Regel eingehalten wird.


    Wenn man all dem trotz einschalten gerecht wird, z. B. durch bereits korrekte Konfiguration und eine Rücklaufsperre, dann sähe ich auch kein Problem.

    korrekte Konfiguration, setzt ich doch bei jeder Anlage voraus die ans Netz angeschlossen werden möchte

    Rücklaufsperre, ist halt , wie oben geschrieben, nicht im Einflussbereich des Anlagenbetreibers, sondern des MStB / VNB

  • Hätte ich doch den SmartMeter und diesen mit 0% weich eingestellt, wäre es mir auch egal. Dann wird nix eingespeist und niemand kann mir ans Bein pinkeln.

    Aber was solls - wir wollen von Energiewende sprechen und lassen 15000 Watt einfach verpuffen wegen Regulatorik.


    Ehrlich? Ja, ich bin unsicher. Mein Solarteur hatte kürzlich nen Fall geschildert: der Kunde hatte eingeschaltet und der VNB kam zum Termin Zähler setzen, hat gesehen das der Zähler rückwärts dreht, hat sich umgedreht und ist gegangen. Lt. seiner Aussage wartet der Kunde heute noch auf Zählersetzung...

    Mit welchem rechtlichen Hintergrund auch immer sich der VNB/MStB sowas erlaubt sei mal dahin gestellt, aber der Kunde hat den Ärger und das Nachsehen.


    Gibt es eigentlich irgendwelche Urteile in diese Richtung? Ist euch was bekannt? Würde mich brennend interessieren wie in solchen Fällen geurteilt wird.


    Meine persönliche Meinung: wie oben geschrieben verpuffen da 15000 Watt im Nichts. Selbst wenn ich die Einspeisevergütung nicht bekomme mangels Abrechnung, so tue ich doch was gutes für die Umwelt...

  • Mache schalten am Abend vor dem Termin aus...

    Die Geschichte dient zur Nährung von Unsicherheit und Angst. Entschlossene Energiewende liegt in deiner Hand.

  • Mein Solarteur hatte kürzlich nen Fall geschildert: der Kunde hatte eingeschaltet und der VNB kam zum Termin Zähler setzen, hat gesehen das der Zähler rückwärts dreht, hat sich umgedreht und ist gegangen. Lt. seiner Aussage wartet der Kunde heute noch auf Zählersetzung...

    echt schlimme Sache das.

    aber nichts gegen das was mir kürzlich wer geschildert hat.

    Ein Kunde hatte eingeschaltet, und als der Zähler sich rückwärts gedreht hat ist seine Hand verdorrt, und auf der Innenseite seines Arms kam eine schwarze Linie zum Vorschein und je mehr sich der Zähler rückwärts drehte umso weiter wuchs die Linie auf dem Arm und als die das ❤️ erreicht hat ist er gestorben, da war nichts mehr zu machen.

    Außerdem hat dann auch noch der Wolf seine Großmutter gefressen.

    glaube ich wenigstens.


    dagegen ist der Kunde von dem Solarteur oben ja noch gut weggekommen:

    der wartet heute noch auf eine Zählersetzung, was natürlich auch bedeutet daß sein Zähler IMMER NOCH rückwärts läuft, nicht schlecht!

    Net Metering statt 11 Cent Einspeisevergütung.


    So kanns gehen...

  • ....,jetzt schalt doch endlich ein, das hält ja keiner mehr hier aus, das geht ja jetzt bereits seit 3 Wochen so !!


    ..,du muss dir nur mal vorstellen, wieviel geld du bis jetzt verloren hast, das ist ja kaum aus zu halten,...


    Ob das jetzt irgendwo steht oder nicht, ob man das machen sollte oder nicht, das ist alles so eine Sache,......allerdings sind wir auch schon öfter dabei gewesen, wo der kunde einfach so eingeschaltet hat, obwohl er keinen Zähler hatte,.....manchmal fallen richtig böse Worte, das geht teilweise so weit, das kunden teilweise an dem tag der Inbetriebnahme keine lust auf seine PV-Anlage mehr hat,.....


    ...,das sind nur meine Erfahrungswerte,......mehr nicht,....


    mfg

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