Nachrüstung PV + Speicher (?) - Angebote liegen vor.

  • Hallo zusammen,

    habe mich neu hier angemeldet das ich hoffe, hier wirklich fachkundige Hilfe und gesicherte Informationen erhalten zu können. Habe bereits einiges im Netz gelesen und auch im Forum einige Beiträge gelesen...


    Ich will es mal kurz machen :

    Wir haben 2007 gebaut, sind zu zweit und haben einen recht hohen Stromverbrauch von ca. 5000kwh/a (u.a. ist ein Whirlpool dran).Das Haus hat eine direkt angeschlossene Doppelgarage und HWR als "Anbau". Ich habe kürzlich mit einem bzw. zwei "Energieberatern" gesprochen, die sich das Ganze vor Ort angesehen haben. Auf das Dach sollen ca. 19 Module a 335Wp von LG untergebracht werden. Die ganzen Berechnungen usw. wurden 2x durchgeführt und liegen vor. Da ich etwas "technikaffin" bin, habe ich die Idee mit dem Stromspeicher (LG) aufgebracht.

    Ich habe im Forum bereits gelesen, dass ihr tendenziell davon abraten würdet. Mich würde aber trotzdem einmal interessieren, wieso sich das Ganze nicht rechnet...Wäre für Korrekturen dankbar (irgendwo habe ich sicher einen Gedankenfehler) aber hier mal meine Annahmen :


    Angebot für 19x LG 335 plus Speicher plus Einbau = 14.000€ brutto (11.700€ netto)

    Verbrauch : 5000kwh/a

    Angesetzter Eigenverbrauch : 65% = 3250kwh/a

    Bezug aus Netz : 1750kwh/a

    Einspeisung : 350€ (einfach geschossen)

    Abschreibung Anlage über 20 J a 5%/a = 580€/a = realer Effekt bei 25% Steuersatz = 150€/a

    Steuer 19% auf eigenverbrauchten Strom bei 3250kwh/a, 25ct/kwh und 19% MWST = ca. 4ct/kwh Steuer = 3250*0,04 = ca.140€/a

    Kosten für Bezug i.H.v. 1750kwh/a aus dem Netz a 25ct = 400€/a


    Demnach komme ich auf :

    --> aktuelle Kosten bei Bezug von 5000kwh/a = 1250€ / a


    mit PV/Speicher :

    --> Kosten für ca. 1750kwh/a aus Netzbezug : -400€

    --> Steuer auf Eigenverbrauch i.H.v 3250kwh/a bei 19% (ergbt. ca 4ct/kwh) = 3250 * 0,04 = -130€ / a

    --> Einspeisung pro Jahr : +200€

    --> Steuer für Einspeisung bei 19% : -40€

    --> reale Effekte aus Abschreibung : +150€


    Dadurch komme ich auf "Einnahmen/positive Effekte" i.H.v. ca. 350€ und "Ausgaben/negative Effekte" i.H.v. 570€ = Delta i.H.v 220€ Ausgaben pro Jahr für den Stromverbrauch (ohne lfd.Kosten der Anlage usw..)

    Aktuell zahle ich bei 5000kwh ca. 1250€. Das macht ein Delta von ca. 1250€ - 220€ = ca. 1000€ pro Jahr.


    Bei 14000€ müsste sich die Anlage somit nach ca. 14 Jahren rechnen...


    Passt das so oder mache ich einen Denkfehler ? :)


    Was wäre denn sinnvoller ? habe gelesen dass ihr eher dazu tendiert die PV Anzahl zu verdoppeln und den Speicher wegzulassen...Wenn der Stromverbrauch aber Abends anfällt (tagsüber wird ja idr gearbeitet) finde ich die Idee des Speichern vom Prinzip her gut...


    Ich hoffe auf Feedback, schon mal vielen Dank im Voraus !

    Lars

  • Komplizierte Rechnung mit viel Zahlen.

    Geht zum Thema Speicher auch viel einfacher:


    Speicher 6kWh, kann im Jahr maximal 250mal komplett voll und leer gefahren werden (Vollzyklen)

    Also kommen pro Jahr 1500kWh aus dem Speicher raus und sparen dir Stromkauf.

    Um diese 1500kWh in den Speicher zu laden, braucht es 1500kWh*1,2 = 1800kWh (wg. Speicherverlusten)

    Diese 1800kWh kannst du nicht einspeisen, also verlierst du Einspeisevergütung.


    Ersparnis pro Jahr also: 1500kWh*25Cent - 1800kWh*11,5Cent = 375€ - 207€ = 168€

    Und da sind jetzt Steuern und Abgaben noch nicht mitberechnet.

    Mit dieser Ersparnis musst du deinen Speicher refinanzieren oder zu machst eine Quersubvention mit dem Gewinn aus der PV. Das ist auch der Haken an deiner Berechnung. Der Gewinn aus der reinen PV rechnet dir den Speicher schön.

    Kannst ja deine Rechnung mal für die "nackte" PV anstellen, du wirst dich wundern.;)


    Natürlich macht speichern Spass (hab ja auch so einen Geldvernichter gebaut), aber man sollte sich bitte keine irgendwie gearteten postivien finanziellen Effekte einreden oder einreden lassen.8o

  • Willkommen im PV-Forum :)


    eine maximal große Anlage (es gibt keine "10-kWp-Grenze"!) mit vergüteter Überschusseinspeisung OHNE SPEICHER bringt den größten Nutzen und Gewinn! Das sagt auch die Verbraucherzentrale NRW.


    Speicher "sind wie 100km Umweg fahren um beim Tanken 2ct/l zu sparen" (Zitat mdonau ), vernichten Geld, sparen aber keines. Das gilt selbst für Förderprogramme der Länder die mit mehreren Tausend Euro Investitionszuschuss locken aber fiese(!) Haken haben.

    (Zu KFW40+ siehe unten.)


    Angenommen auf deine Dächer passen 50 Module:

    Ca. 16 kWp * 1000 kWh (die je kWp ca. zu ernten sind) * 0,11 (ungefähre Einspeisevergütung) * 20 Jahre = 35.200 EUR netto Einspeisevergütung. Dazu kommt der Vorteil durch Eigenverbrauch.

    Der Preis je kWp liegt ca. zwischen 900-1200 EUR netto.


    Weißt du viel Potenzial in deinen Dächern steckt? Gerne informieren wir erfahrenen Anlagenbetreiber unabhängig und ohne dir etwas zu verkaufen.


    Hast du weitere Dächer, Carports, Garagen, Nordseite, Schuppen, ...?

    Wie ist deine Dachneigung, wie sind die genauen Maße? Bitte stell uns dazu auch ein Luftbild ein.


    Wenn nötig können Hoch- und Quermontage gemischt werden. (Mehr Module!)


    Optimierer nur wenn wirklich nötig. Bei den meisten Dächern sind keine Optimierer nötig sondern "dienen lediglich der Umsatzoptimierung des Anbieters" (Zitat smoker59 ) "und das Monitoring auf Modulebene wird auch relativ schnell langweilig" (Zitat Monsmusik ).


    Abwasser-Entlüftungen können meist gekürzt und überbaut werden.


    WICHTIG: Bitte notier ab jetzt gelegentlich deinen Zählerstand. Eine richtig beantragte und fertiggestellte Anlage darf laufen auch wenn sich der Zähler für ein paar Wochen rückwärts dreht bis der Überschusszähler kommt, denn § 18 Abs. 2 MsbG (verweist auf § 71 Abs. 3) erlaubt dem gMSB die Schätzung von Verbrauchswerten!


    Als Messstellenbetreiber könnte ComMetering interessant werden.



    Mehr Tipps in meiner Signatur.



    == Quellen, Details und nützliche Links ==


    Strom kommt durch Sonne auf Modulen, nicht aus dem Keller. Je mehr Module desto besser!


    "Es gibt ja immer wieder Leute, die selbst ein Süddach nicht voll machen, weil sie irriger Weise glauben, es wäre sinnvoll, sich am eigenen Verbrauch und nicht am verfügbaren Dach zu orientieren. ...

    Wichtig ist das Prinzip der Wirkungen, damit PV-Neulinge verstehen, dass man sich bei der Anlagengröße nicht am eigenen Verbrauch sondern an der Größe des Dachs orientiert." (Zitat Koelner-Sueden )


    Eigenverbrauch ist kein Kriterium!

    Kennst du eine Bäckerei die nur für ihren Eigenbedarf Backwaren herstellt?

    Im Sommer wird deine Anlage für den Eigenbedarf zu groß sein, im Winter zu klein.


    Grenzkosten-Beispiel / Nord-Dach belegen? Nord-West Belegung zusätzlich sinnvoll oder nur Hobby?


    Verbraucherzentrale NRW: https://www.verbraucherzentral…-wirtschaftlichsten-34542


    Netzanschlussbegehren muss rechtzeitig erfolgen sonst gibts im ersten Monat nur Börsenpreis.

    EEG 2017 § 21c Abs. 1 "Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber vor Beginn des jeweils vorangehenden Kalendermonats mitteilen, wenn sie erstmals Strom in einer Veräußerungsform nach § 21b Absatz 1 Satz 1 veräußern [...]." Kurze Mail genügt dafür - siehe VDE-AR-N 4105:2018-11 Neuzertifizierung erforderlich?


    === Zum Thema Speicher ===

    Sachliche Speicher-Darlegungen

    Totaler Neuling will PV Anlage aufs Dach bauen

    Newbie benötigt ein wenig Input

    Elektrotechnisches Institut am KIT: Entwicklungstendenzen bei PV-Speichersystemen


    Erfahrungsbericht nach einem Jahr Akku

    Nach einem Jahr Photovoltaik-Betrieb kehrt nun Ernüchterung ein...


    Warum Speicher NICHT unabhängig macht

    Neuling - PV-Anlage mit Verschattung durch Edelstahlkamin


    "Danke für Eure Meinung zum Speicher - er ist damit vom Tisch." (Zitat Gastein )



    "Förder"programme NEIN! WARNUNG!

    - BaWü

    - Brandenburg ( Alpha ESS Storion-SMILE 5 für 3,75 kwp auf dem Dach ),

    - NRW Abregelung dauerhaft 50% der gesamten(!) Anlage (NRW Förderung bei Anlagenplanung (PROGRES NRW)),

    - Sachsen (Plug&Play Anlage ca. 2kWp mit Speicher planen 50%),

    - Thüringen

    - und weitere Bundesländer fördern die *Vernichtung* von Strom: Anlagen müssen auf 50% bzw. 60% ihrer installierten Leistung abgeregelt werden. Stell dir das so vor als müsstest du ungefähr ein Drittel bis ein Viertel aller Module im Keller montieren.

    Die vermeintlich hohen Zuschüsse werden aus unser aller Steuergeldern finanziert, halten aber keiner neutralen Berechnung stand. Förderprogramme nutzen nur Menschen die falsch beraten (betrogen) wurden.


    "Danke nochmals ausdrücklich Pflanze, du hast mir die Augen geöffnet." (Zitat @https://www.photovoltaikforum.…r/110260-sun-power-plant/)


    Eine Ausnahme sind KFW40+-Häuser, aber auch da gibt es einiges zu beachten, z.B. Mischwert aus 60% und 70%. Details auf Anfrage.



    === Erfahrungsberichte von Anlagenbetreibern ===

    "Meine PV-Planung hat ... mit 9kWp begonnen [und ich bin] bei 26kWp angekommen. ... Ich würde mich heute ärgern, wenn ich zu klein gebaut hätte." (Zitat Olli-jwd . Bild seiner schönen Anlage: 26kWp - janz weit draussen | Bericht nach einem Moant: Kleine Eigenverbrauchsanlage ohne Finanzamt)


    "ich hätte es am Anfang in einem Rutsch bauen sollen! Hab ich versemmelt. Wollte nicht so viel investieren und war mit der EEG Umlage nicht belesen genug etc...." (Zitat hitz_fritz , nach einem Monat)


    "Wie es kommen sollte und im Übrigen auch von einigen in der Runde Prophezeit: Ich würde meine seit April betriebene Anlage gerne erweitern. :-) Bitte keine Diskussion zu "hättest du doch gleich alles gemacht"... Ja!! hätte ich am besten" (Zitat _th , nach einem Monat)


    "Also ich habe eine Anlage mit 10 kWp und einen Speicher mit 7,5 [kWh] von BYD.

    Wenn bei mir die Frage gewesen 'Dach vollmachen und kein Speicher' oder 'Speicher und nur 10KWp' hätte ich mich für 'Dach vollmachen' entschieden. Dummerweise hatte ich in der Bauphase des Hauses nicht die Zeit mich mit der '10KWp' Grenze zu beschäftigen sondern habe mich auf meinen Solarteur verlassen."

    Zum Speicher: "Bilanziell gesehen werde ich aber eher drauf zahlen" (Zitate andreb )


    "Am Anfang meiner PV Überlegungen suchte ich immer nach dem Haken an der Sache. [...] Ich fand aber keinen und ärgere mich heute, damals nicht alle Dächer vollgemacht zu haben..."

    "EEG-Vergütung bezahlt einem die Anlage. Deshalb die Anlage so groß bauen wie möglich, damit der Eigenverbrauch lediglich als Sahnehäubchen on top kommt und gar nichts mit der Wirtschaftlichkeit zu tun hat." (Zitate PV-Express )


    "Der Grundgedanke hier im Forum, die Dachflächen so vollständig wie möglich auszunutzen, hat mich spontan überzeugt. Es macht doch keinen Sinn, Sonnenenergie ungenutzt verpuffen zu lassen bzw. damit nur die Ziegel aufzuheizen. ... Aufwand mit Gerüst, Verkabelung, Zählerkasten etc. ... nur um schließlich 'halben Kram' zu haben.

    Deshalb verstehe ich nicht, warum mir die meisten Solarteure, die ich bis jetzt kontaktiert habe, nur eine Anlage in der Größenordnung des Eigenverbrauchs empfohlen haben ('mehr würde sich nicht rechnen'), also ca. 4 kWp". (Zitat LogoSol )


    "Der wichtigste Grund heute so groß wie möglich zu bauen ist ganz einfach - die Chance kommt nie wieder!" (Zitat Stenis )


    === Simulation ===

    PVGIS zeigt erwartbare Ernte: http://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html

    Ort links absenden oder in Karte klicken, rechts Systemverlust von 14 auf 10% reduzieren, Dachneigung und Ausrichtung (= Azimuth; 180 Nord / -90 Ost / 90 West) eingeben, "Visualize results". Unten links erwartbare kWh/kWp ablesen - und hier je Dachfläche nennen.


    https://stromrechner.ibc-solar.de/ für sehr einfache und grobe Vorplanung.


    Die hochwertige Software PV*SOL premium kann 30 Tage gratis getestet werden um damit Anlagen, Verschattungen und ungefähre Auslegungen zu simulieren: https://www.valentin-software.…ovoltaik/57/pvsol-premium



    === Sonstiges ===

    Hausbau-Tipps: Hausbau, Tipps gesucht von Veteranen ;-)


    Erklärung 70% weich: https://www.photovoltaik-web.d…g-und-einspeisemanagement

    (Spaßige Erklärung: Installation PV-Anlage auf der Nordseite)


    Magische Grenzen und Schwellenwerte

  • Guten Morgen und vielen Dank für die Denkanstöße und die Beispiellinks...Ich werde mir das am WE in Ruhe durchlesen...Ich kann im groben nachvollziehen wie ihr das meint, muss das Ganze aber mal selber ausschreiben und schwarz auf weiß sehen...

    Ich frage mich halt, ob es, sollten sich die Preise für Stromkauf deutlich nach oben entwickeln, nicht wieder anders aussieht...Auch das ich ja den Strom dann brauche, wenn die Sonne idR nicht scheint ist halt immer noch etwas, was mich irgendwie reizt...Aber ich vermute, es geht dahin, dass ich durch die deutlich höhere Menge an Einspeisung diesen Kostenvorteil (durch Speicherung) wieder mehr als ausgleiche...Aber : wäre das auch noch so, wenn der Strompreis bei 35ct liegt ? (nur mal theoretisch um das Ganze zu verstehen)...


    Das der postive Effekt, der durch den Speicher entsteht, so gering ist, wie oben beschrieben, ist echt beeindruckend...Muss am WE wohl nochmal etwas rechnen ;-)


    Werde dann auch mal die Daten hier einstellen was Dachflächen usw..angeht...


    Danke schon mal für die sehr interessanten Infos !!

    VG Lars

  • Du denkst schon richtig, teurere Strompreise verschieben die Ergebnisse tendenziell in Richtung pro Speicher. Deswegen rechnen die Speicherverkäufer auch so gerne mit heftigen Strompreissteigerungen. Da hab ich schon Rechnungen mit 50 ct gesehen! Aber ehrlich: a) weiß niemand, ob die wirklich weiter steigen werden. Das ist nicht nur eine technische sondern in hohem Maße vor allem eine politische Frage. So wird die EEG-Umlage von immerhin 6.5 ct durch Herausfallen der teuren Anlagen in den nächsten 10 Jahren signifikant und immer weiter sinken. Und durch die Notwendigkeit, die Klimakrise zu bekämpfen, wird die Politik irgendwelche (preislichen ?) Anreize weg von fossilen Brennstoffen und hin zu Strom setzen müssen. Und b) warum sollte man heute schon in einen Speicher investieren, wenn man das genauso gut (und besser und billiger) dann machen könnte, wenn diese Situation wirklich eintreten sollte? Ein Speicher läuft dir nicht weg, und man muss in der Anlage auch heute nichts dafür "vorbereiten".


    ist halt immer noch etwas, was mich irgendwie reizt...

    Das ist genau der Punkt. Es reizt halt irgendwie, es hält aber keiner rationalen Analyse stand. Rechne ruhig am WE, dann glaubst du es wenigstens. Und wenn du rechnest, dann schau dir nicht einfach nur das Ergebnis für PV mit Speicher an (das kann durchaus positiv sein), sondern vergleiche es mit der Alternative: Dieselbe Anlage ohne Speicher. Nur so kannst du ehrlich die Wirkung des Speichers identifizieren.

  • Das ist genau der Punkt. Es reizt halt irgendwie, es hält aber keiner rationalen Analyse stand. Rechne ruhig am WE, dann glaubst du es wenigstens. Und wenn du rechnest, dann schau dir nicht einfach nur das Ergebnis für PV mit Speicher an (das kann durchaus positiv sein), sondern vergleiche es mit der Alternative: Dieselbe Anlage ohne Speicher. Nur so kannst du ehrlich die Wirkung des Speichers identifizieren.

    Dank Dir ! Du, ich glaube es auch jetzt schon. Ich habe ja oben extra meine Berechnung dargestellt, eben weil ich vermutet habe, dass ich irgendwo einen Denkfehler habe. Hätte ich nicht "latent" dieses Gefühl gehabt, hätte ich mich schon längst für den Speicher entschieden, daher bin ich dankbar für die Anstöße in die andere Richtung :)


    Ich halte die angesetzten Strompreise, die teilweise aufgeführt werden auch für teils völlig utopisch. In meinen Berechnungen habe ich extrem konservativ geplant und zum Beispiel nur mit knapp über 1% Strompreissteigerung gerechnet. Ich wäre dann bereits auf 14 Jahre Laufzeit gekommen (ohne Inflation, Zinsen auf der Bank, usw..). Wenn man dann davon ausgeht, dass der Speicher in 10 Jahren kaputt sein kann, dann sieht das ganze natürlich noch schlechter aus...


    Ich habe bereits den Solarrechner von IBC getestet und mal eben die Daten testweise eingegeben :

    Anlage mit 19 Modulen und Speicher und

    Anlage mit 42 Modulen (wenn Hausdach und Garage genutzt werden) ohne Speicher...

    Mit den groben Angaben ist Variante 2 schon günstiger...


    Habe also ein bisschen was vor mir am WE :) Werde nachher erstmal meinen Anbieter anrufen und ihm sagen das ich die Speichergeschichte erstmal nicht mache , er sich aber mal innerlich drauf einstellen kann das ggf die Solarpanell-Menge nach oben geht ;)


    Das man den Speicher in x Jahren ggf nachrüsten kann, ist dann ja noch eine zusätzliche Option die ich natürlich auch im Kopf habe... :)

  • Sehr gute Hinweise. Ich bin noch in der Planung und habe mit 9,8kW begonnen. Momentan bin ich auf 23kW - nach vielen Tipps hier und Überlegungen. Macht viel mehr Sinn.


    Habe jetzt aber in der Planung einen Stopp - weil ich einen Statiker beauftragt habe und er Bedenken hat bei meinem Flachdach. Berechnungen laufen noch.


    Noch eine andere Frage: Macht es eigentlich „immer“ Sinn, steuerlich die „Unternehmerlösung“ zu wählen und sich die Vorsteuer / Mwst. Wieder zurück zu holen - oder gibt es Konstellationen, in denen man darauf verzichten sollte?

  • Bei Kleinstanlagen mit ca. 1kWp kann man überlegen es zu lassen.