Warten auf Erzeugungszähler?

  • Hallo,


    derzeit ist eine 9.6kWp-Anlage mit Überschusseinspeisung in Betrieb. Innerhalb von 12 Monaten soll ggf. eine weitere Anlage mit rund 9.5kWp dazu kommen. Da wir dann ja einen Erzeugungszähler brauchen, frage ich mich gerade, ob wir mit dem Einschalten der zweiten Anlage warten müssten, bis der Erzeugungszähler gesetzt wurde? Falls ja, müsste ich ja Wochen vor dem Anlagenbau schon den Antrag auf Einbau (wollte gleich Wechsel zu Cometering) stellen und vorsorglich einen Kasten für den Zähler installieren lassen, der 2. Zähler passt nicht mehr in den vorhandenen Schrank.


    Wie geht man am besten vor?


    Danke

    Michael

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • ComMetering bitten, den oder eher die beiden Zähler (dann hast du alles in einem Guss und Portal usw.) an deinen Elektriker su senden - dann kann ers gleich einbauen.

    Auf Steckzähler setzen, m.W. sind die schon Standard.


    Der Zähler dient der EEG-U. Imho braucht man wegen ein paar Wochen da kein Fass aufmachen, d.h. alle Zählerstände inkl. WR dokumentieren und dann soll der VNB bis zur Zählersetzung Schätzwerte bzw. die Differenz aus dem/den WR zum Überschusszähler für die abzuführende Umlage hernehmen.


    ComMetering möge als Anregung aufnehmen die Zähler als Sensor verwenden zu können, sodass sämtliche WR auf die Daten zugreifen können. Würde die Umsetzung von XX% weich deutlich vereinfachen.

  • ComMetering möge als Anregung aufnehmen die Zähler als Sensor verwenden zu können, sodass sämtliche WR auf die Daten zugreifen können. Würde die Umsetzung von XX% weich deutlich vereinfachen.

    Haben wir im Moment nicht schon das "Problem", dass WR trotz Standard-Schnittstellen der Energy-Manager nur mit den hauseigenen funktionieren (dürfen)? Oder steht das nur "unglücklich formuliert" in den Betriebsanleitungen. Beim Kostal Plenticore steht...



    Batteriesteuerung und 70% also nur über den EM 300, auch wenn die Zähler von anderen Herstellern gleiche Messungenauigkeiten haben und alles über Standard-Schnittstellen läuft. Soviel zu Standards...

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Deswegen soll der WR mit den Zählern sprechen, das wäre m.E. einfach und günstig zu bauen.

  • Neuerdings werden wohl (vermutlich auf Basis der neuen VDE AR-N 4105) nur noch zertifizierte Steuerungen für die Einhaltung der 70% am Netzanschlusspunkt zugelassen. Da die Zertifizierungsverfahren ziemlich aufändig und nicht ganz billig sind, wird ein Hersteller das nur mit konkret definierten Komponenten auf sich nehmen. Das führt dann zu dem Ausschuss ander Komponenten bei Einsatz für diesen Zweck.

  • Ja, da tut die Lobby wohl alles, um den privaten Betreibern von PV-Anlagen das Leben schwer zu machen, was :cursing:

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Andere EEG-Anlagen, deren Komponeten nicht von der Stange lieferbar sind ans Netz zu bekommen macht besonders großen Spaß, auch für größere gewerbliche Betreiber und insbesondre bei einigen speziellen Netzbetreibern.