PV oder Solarthermie ?

  • Nein Ideen sind immer gut solange ich sie verstehe :D


    Anbei mal ein Schema, das du es dir besser vorstellen kannst.

    Solarthermie soll auch zentral auf die Heizzentrale, da nirgendwo Platz ist und ich kein Solarthermie Fan bi. Die Anlage ist laut einem Angebot für 40 m² sowie für 100m² lediglich ~1000€ teuer. Rest ist Förderung. (Ohne Installation)


    Planung

  • Nach Ablauf der 20 Jahre wird der Strom weiter verkauft, zum Marktpreis.

    Er ist zu schade und unsere Gesellschaft kann sich das gar nicht erlauben ihn durch Direktverheizung oder sonst wie zu verschwenden!

    Werde ich den Strom nach 20 Jahren wirklich noch los oder gibt es dann ein Überangebot am Markt, weil alle und jeder Strom erzeugt?
    Und zum Vergleich von PV uns ST, wäre es nicht besser, so wie einige hier im Forum schon schrieben, das Dach mit PV vollzukrachen und mit dem erzeugten Strom eine Solarthermieanlage völlig überflüssig zu machen?

    Ich habe bisher die unterschiedlichsten Meinungen gehört und gelesen, so richtig plausibel war bisher keine dieser Meinungen.

    Unser Haus wird noch mit Heizöl beheizt und der Kessel+Brenner (28 kW) dürften noch eine gewisse Lebenszeit besitzen, so die Fachleute.

    Zur Kostensenkung soll demnächst ein Schichtspeicher in den Keller gestellt werden, der unter anderem von einem 9 kW E-Heat gespeist werden soll. Nun stellt sich die Frage kann ein oder gar zwei von diesen Heizelementen das Haus (150 m²) mit Solarstrom beheizen, Spitzen werden dann vom Ölbrenner gepuffert oder wäre eine Investition einer ST doch sinnvoll?

  • Bei Überangebot an Strom und damit fallenden Preisen werden Speicher noch unwirtschaftlicher. Unendlich sauberer Strom, ein Traum. Ach stimmt, es gibt ja heute schon sogenannte "Flatrates".

    Eine 7,5 kWp PV Anlage und ein Hauskraftwerk von E3DC hätten sicherlich mehrere Wochen für so viel Strom sorgen können, dass Heizung, Gefriertruhen oder Kommunikation funktionieren könnten oder hegst du daran einen Zweifel?

  • Werde ich den Strom nach 20 Jahren wirklich noch los oder gibt es dann ein Überangebot am Markt, weil alle und jeder Strom erzeugt?

    Auch da wird es einen Tagesgang geben, wenn nicht gerade Windstrom ohne Ende vorhanden ist. Wobei die Windmüller ja so etwas wie Abnutzung haben und sich überlegen werden bei welchem Preis sie aus dem Wind drehen. Ob man mit dem Preis zufrieden ist, wird sich zeigen. Vor allem mittags wird es wohl sinnvoller sein das Auto zu laden als einzuspeisen. Da es ja wärmer wird, werden wir sowieso bald so irgend möglich Siesta halten, da kann man auch mal heimfahren ;)


    edit: Bezugsstrom wird schon alleine wegen der Netzentgelte, Kosten für Messung nicht mehr nennenswert billiger werden, wie es mit den Steuern etc. aussieht, wird sich zeigen. Schon jetzt ist ja der reine (Börsen-)Strompreis im Haushaltstarif eher gering, bei mir etwa ein fünftel. Da wird sich irgendwann ein Speicher schon rechnen, wenn die nicht wegen Lieferproblemen teurer werden.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • @Ehle-Stromer

    in 20 Jahren wird Heizöl bei > €180/t CO2 kaum mehr bezahlbar sein. Da wird jeder der kann auf LWWP umgestiegen sein, auch Erdgas ist keine Alternative, höchstens noch bilanzielles Biogas von der Biogasanlage nebenan, wenn es in KWK genutzt wird.

    Solarthermie ist keine Alternative. Mit warmem Wasser kann ich kein eAuto laden.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • @Ehle-Stromer

    in 20 Jahren wird Heizöl bei > €180/t CO2 kaum mehr bezahlbar sein. Da wird jeder der kann auf LWWP umgestiegen sein, auch Erdgas ist keine Alternative, höchstens noch bilanzielles Biogas von der Biogasanlage nebenan, wenn es in KWK genutzt wird.

    Ich brauche aber eine Vorlauftemperatur von möglichst bis zu 70° C, da wird mir wahrscheinlich eine WP keine große Hilfe sein.

    Biogas wird aktuell in fast allen neuen BGA produziert und Bio-Diesel wurde/wird künstlich unterdrückt.

  • Dafür gibt es Lösungen, man muss nur Wollen.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Vorlauftemperatur von möglichst bis zu 70° C

    dann hilft nur sanieren oder abreißen :juggle:


    70°C ist zudem meist nur nötig, wenn man in 10min die Bude warm haben will und ständig an den

    Thermostaten rumdreht mit der irrigen Vorstellung etwas sparen zu können.


    Energetisch sinnvoller ist 24/7 temperieren, über AT-geführte Vorlauftemperatur und hydraulisch/thermisch abgeglichen

    so mancher Altbau ist dann auch mit Heizkörpern durchaus Wärmepumpentauglich, wenn man

    thermodynamisch sinnvoll heizt:!:


    Energie aus Biomasse, PtG etc. wird zum (ver-)heizen nicht bezahlbar sein, hocheffizient

    (rück-) verstromen und für Wärmepumpen etc. nutzen ist da angesagt. Der Bedarf wird sich in so einer

    der Dunkelflaute dann über den Strompreis regulieren.


    Bio-Diesel wurde/wird künstlich unterdrückt.

    Die verfügbaren Mengen sind so klein, dass sie nicht relevant sind. Der Wahnsinn das Zeug aus Palmöl zu produzieren

    hat eine schlechtere CO2 und vor allem ökologische Bilanz, dass man den Wahnsinn sofort verbieten müsste!

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Hi.


    Wie in meiner .sig zu sehen betreibe ich eine VRK Steambackanlage. Bis auf anfängliche Probleme mit einer Verbindungsstelle zwischen den Kollektoren läuft das Ding einfach. Die 20m2 hängen an 2 Puffern die eh schon verbaut waren. Aufbau ist für den etwas geübten Laien kein Problem. Klar sind die qm im Sommer zu viel, dafür läuft die Heizungsunterstützung (NT) über einen Großteil des Jahres. Boswerk hat imho derzeit einfach viel zu tun, sind aber sehr hilfsbereit.

    Hallo KKB68,


    danke für dein positives, indidirektes Feedback! :-) (unbezahlt übrigens ;-) )


    Die VolkSolaranlage ist jetzt auch an Board. Darf ich fragen, wer sich hinter deinem Namen verbirgt? Kenne viele meiner Kunden noch recht gut. :-)


    Genau so ist es: Insbesondere der Greenakku-Bereich von Bosswerk hat sich vervielfacht... Die Logistik mitwachsen zu lassen und fähige Mitarbeiter zu finden ist schwer kalkulierbar in dieser unberechenbaren Branche!


    Weiterhin viel Freude mit deiner Steamback-Anlage... Den SunExtreme HD vertreiben wir übrigens sogar heute noch wie "damals", weil der Kollektor einfach Sahne ist. :-)


    Viele Grüße aus Nettetal


    Lars Junker von VolksSolaranlage

  • Hallo Lars

    Ich betreibe auch eine Rotex -Solaranlage,und läuft seit Jahren problemlos.

    Doch Stand heutiger PV-Technik,ist diese Warmwassertechnik längstens überholt,und man erzeugt auf der selben Fläche Strom,den man jederzeit verwerten kann,im Gegensatz zu Warmwasser,das man genau im Sommer wenn der Ertrag gross ist zum grössten Teil nicht verwerten kann....?

    Ganz so ähnlich wird es mit den Verbrennerautos auch noch gehen,dauert halt noch?


    Viele Grüsse