Blindstromeinspeisung (Cos phi nach TAB).

  • Die FAQ bezieht sich auf den Punkt der Umstellung, und da sind Altanlagen mittlerweile Uraltanlagen und die Neuanlagen von damals sind mittlerweile die Altanlagen.

    Der Punkt mit der Altanlage nach VDE-AR-N 4105 wurde da nicht behandelt.

    Ein toter Link ist da auch drin.

    Dazu kommt die Unterscheidung Anlage im Sinne von gesamter Elektrischer Installation und Anlage im Sinne des EEgs.

    Das ist auch für den interessierten und weitgehend informierten nicht immer sofort klar.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Die FAQ bezieht sich auf den Punkt der Umstellung, und da sind Altanlagen mittlerweile Uraltanlagen und die Neuanlagen von damals sind mittlerweile die Altanlagen.

    Der Punkt mit der Altanlage nach VDE-AR-N 4105 wurde da nicht behandelt.

    Ein toter Link ist da auch drin.

    Dazu kommt die Unterscheidung Anlage im Sinne von gesamter Elektrischer Installation und Anlage im Sinne des EEgs.

    Das ist auch für den interessierten und weitgehend informierten nicht immer sofort klar.

    Für mich ist das sonnenklar, da wurden alle Fragen bzgl. Blindleistungsbereitstellung geklärt und zwar für Uralt Anlagen, Altanlagen und neue Anlagen.

    Bzgl. des toten Links kannst du ja mal den Verfasser der FAQ fragen, der hat sich bislang auch immer um die Aktualisierung der FAQ gekümmert, ich suche dir das jetzt nicht raus.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • nach VDE AR 4105:2018 ist

    eh die Q(U)-Regelung gefragt, statt stumpf P(Q) Kennlinie oder fixem cos phi 0,95 oder 0,9.


    mein VNB wollte im übrigen überhaupt keine Blindleistung.

    Das wird in der Einspeisezusage mitgeteilt (oder eben nicht, dann Qmode= off)


    für Deutschland gibt es bei Fronius verschiedene Ländersetups, die die jeweilige geforderte Blindleistungsvariante beinhalten.


    https://www.energiefachmagazin…tatische-Spannungshaltung

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • In der alten VDE AR 4105 steht zumindest, dass der VNB den cos phi vorgibt und außerdem, was die Anlage für Vorgaben umsetzen können muss. Die möglichen Werte der Leistungsstufen sind also nicht ohne Vorgabe des VNB automatisch verbindlich.


    Im Informativen Teil gab es in Bild B.5 etwas zu dem Anschluss "einer neuen Erzeugungseinheit" parallel zu einer Bestandsanlage in Volleinspeisung mit S>30 kVA.


    Wo sollen denn bitte die behaupteten Zusammenfassungen von Bestands- mit Neuanlagen im normativen Teil zu finden (gewesen) sein? Ich bitte um Quellenangabe.

  • nach VDE AR 4105:2018 ist

    eh die Q(U)-Regelung gefragt, statt stumpf P(Q) Kennlinie oder fixem cos phi 0,95 oder 0,9.


    mein VNB wollte im übrigen überhaupt keine Blindleistung.

    Das wird in der Einspeisezusage mitgeteilt (oder eben nicht, dann Qmode= off)

    Die ab 2018 geltende Version der VDE AR-N 4105 steht mir nicht zur Verfügung, wenn es da eine Änderung gab sollten wir einen Moderator um Aktualisierung der FAQ bitten.

    Gibt's in der neuen Version eine Aussage ob die Kennlinie bei Bestandsanlagen geändert werden muß oder haben die Bestandsschutz?


    Dass einige VNB keine Blindleistung verlangen ist nicht neu, es hängt ja von den jeweiligen Verhältnissen des Netzes ab. In einigen Netzabschnitten ist Blindleistungsbereitstellung erforderlich und in anderen eben nicht.

    Wenn sich die Verhältnisse im jeweiligen Netzabschnitt ändern kann der VNB sogar nachträglich noch die Änderung von cosPhi "1" auf cosPhi 0,95 (oder 0,9 ab 13,8 KVA) verlangen.

    Wer den Wechselrichter dann knapp ausgelegt hat und 10 kwp mit 70% hart an ein 7 KVA Gerät (bei cosPhi 1) gehängt hat ist dann natürlich gekniffen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Wer den Wechselrichter dann knapp ausgelegt hat und 10 kwp mit 70% hart an ein 7 KVA Gerät (beiccosPhi 1) gehängt hat ist dann natürlich gekniffen.

    man wird ja regelmäßig die Blindleistung mit berücksichtigen bei der Auslegung und bei Q(U) sollte

    das eh nicht das riesen problem sein denn da macht es durchaus Sinn, um die Energie überhaupt ins Netz zu bekommen...

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Wer den Wechselrichter dann knapp ausgelegt hat und 10 kwp mit 70% hart an ein 7 KVA Gerät (beiccosPhi 1) gehängt hat ist dann natürlich gekniffen.

    man wird ja regelmäßig die Blindleistung mit berücksichtigen bei der Auslegung und bei Q(U) sollte

    das eh nicht das riesen problem sein denn da macht es durchaus Sinn, um die Energie überhaupt ins Netz zu bekommen...

    Klar muss man die Blindleistung bei der Auslegung berücksichtigen, ich habe hier im Forum aber doch schon (sehr wenige) solche knappen Auslegungen gesehen wie oben genannt.

    Wenn dann nachträglich was anderes verlangt wird dann wird aus 70% hart plötzlich 66,5 % hart ;)

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • 2. Bei mehr als 13,8 KVA Wechselrichter - Scheinleistung muss ein cosPhi von 0,9 eingestellt werden. Bestandsanlagen am gleichen Anschluss zählen dabei mit.

    Moinsen, immernoch falsch. Die Anlage muss das "können", ob, bzw. welcher CosPhi gefordert wird, steht in der Einspeisezusage. Wenn da dann auf die TAB verwiesen wird, ok. Da sind dann normalerweise 2- oder 4-Punkt Kennlinien enthalten.

    Z.Bsp.

    0% CosPhi = 1

    50% CosPhi =1

    80% 0,95 u

    100% 0,95 u


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
    Industrieservice und Montage
    Am Dorfplatz 7, 24214 Neudorf
    +49 151 44 555 285
    a.witt@pvservice.net
    USt-ID: DE 292086601


    "Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt." [Gandi]


    Sämtliche Dienstleistungen rund um Photovoltaik: Wartung, Repowering, Datenlogging, Direktvermarktung etc.

  • Macht irgendwie keinen Sinn, die Scheinleistung der WR zu berücksichtigen, aber egal... muss ich ja nicht verstehen.


    Sinnvollerweise sollte imho die max. mögliche Einspeiseleistung bei den Grenzen zählen.


    Ich könnte mir ja einen 15 kVA Wechselrichter an eine 15 kWp Anlage dranhängen —> cosPhi 0,9

    Oder ich wähle einen 13 kVA WR für dieselbe Anlage —> cosPhi 0,95

    Bei beiden Anlagen kann ich max. 10,5 kW einspeisen.

    Hausdach:

    9,36 kWp, 70% dynamisch; 36x Heckert NeMo 260W
    Fronius Symo 8.2
    180° Süden, 40° Dachneigung, teilweise Verschattung vorhanden (ca. 10% Verlust)
    Inbetriebnahme am 20.01.2016


    Terassenüberdachung:

    7,455 kWp, 70% dynamisch; 27x SI-Saphir 165W und 10x Heckert NeMo 300W

    Fronius Symo 6.0 light

    180° Süden, 5° Dachneigung, teilweise Verschattung vorhanden (ca. 10% Verlust)

    Inbetriebnahme am 29.03.2019


    JK: 23 (D2, T1)

  • Wie Smoker59 bereits geschrieben hat:

    >Bemessungsgrundlage sind alle am gleichen Anschluss betriebenen Anlagen.

    Es zählt die max. Scheinleistung des Wechselrichters.<

    Es geht nicht um xx.xx kWp

    E3DC S10E mit Speicher 13 kWh 54 Stück Q-Cells DUO BLK 310 Wp Module 16,74 kWp