PV Anlage ohne EEG, mit Speicher geplant

  • Hallo,

    ich lese hier im Forum schon geraume Zeit mit. Nach der Anschaffung von 3 Guerilla Modulen (3x 270 Wp Sharp auf 15° Süd, 2x Letrika, 1x EVT248) möchte ich die Anlage etwas mehr in Richtung Eigenverbrauch erweitern, d.h. meine Idee ist folgende:


    - Rückbau der 3 Modulwechselrichter

    - Erweiterung um 5x 270er Sharp Poly Module, d.h. 8 Stück insgesamt mit 2.2kWp

    - Installation SMA Sunny Boy 2.5 Wechselrichter

    - Installation SMA Sunny Boy 2.5 Storage Batteriewechselrichter

    - Installation SMA Sunny Home Manager

    - Installation eines Batteriespeichers LG Chem Resu 7H oder BYD H6.4


    Ich möchte keine EEG Vergütung, der Home Manager soll auf Nulleinspeisung konfiguriert werden. Ja, ich weiß auch das sich der Speicher nicht unbedingt rechnet.


    Meine Fragen hierzu:


    - Mein Energieverbrauch liegt ohne den Guerillaanteil bei ca. 7kWh pro Tag. Die Guerillaanlage bringt an einem guten Tag etwa 5kWh, davon nutze ich ca. 2-3kWh. Ich möchte halt bei Sonne die benötigte Energie direkt verbrauchen, den Rest speichern und halt über Nacht verbrauchen. Habe ich die Anlagengröße richtig dimensioniert?


    - Muss ich die Anlage beim Netzbetreiber anmelden (wie gesagt, Nulleinspeisung ohne EEG)


    - Wie sind die Erfahrungen mit den Speichern, lieber LG oder BYD. Bzw. gibt es noch weitere Empfehlungen für Hochvoltspeicher oder andere, bessere Wechselrichter oder Batteriewechselrichter?


    Mein Plan B wäre das Grundlast X Modul von Solar ElectriX. Gibt es hier empfehlenswerte Batterien (LiFePo4)? Das wäre aber eher etwas für den Hobbybereich 8)


    Vielen Dank schon einmal!

    Grüße, Jan

  • Muss ich die Anlage beim Netzbetreiber anmelden (wie gesagt, Nulleinspeisung ohne EEG)

    Da es eine netzparallele Anlage ist, musst du sie Melden. Und falls du einen Speicher dazu baust, diesen ebenso.


    Warum auch immer man sowas nicht EEG mäßig Betreiben will ist mir ein Rätsel. Die Anmeldung/Meldung ist die selbe. Lediglich die Finanzamtgeschichte erspart man sich. Dafür schenkt man aber auch Überschüße, die auch noch unterdrückt/vernichtet werden, einfach her. Selbst wenn man den Strom nicht selber benötigt, hätte der Nachbar feinsten Solarstrom verbrauchen können. Aber du regelst ja lieber ab. So kommt er weiterhin in den Genuß, atomaren Müll verursacht zu haben. Den DU im übrigen, die nächsten 1000de von Jahren mitbezahlst. Klever, oder ;)

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Das Verhältnis PV-Leistung zu Speichergröße passt überhaupt nicht. Du bringst mit 2,2kWp ja selbst an guten Tagen den Speicher kaum voll, was wird dann erst an durchschnittlichen oder schlechten Tagen passieren? Ich habe es am Wochende mit 13,2kWp nicht mal geschafft, meine 2,2kWp vollständig zu laden (60%). Und das war nur sommerliches Regenwetter!

    Bei dem Verhältnis schaffst du ja kaum 150 Vollzyklen im Jahr, eher 100.


    Ja, du musst die Anlage (wie im Haus auch jede andere PV-Anlage, egal wie klein) bein VNB anmelden. Bei der Größe muss aber ein eingetragener Elektriker die Formulare unterschreinpben, nix mit vereinfachter Anmeldung.

  • und vergiss nicht die PV Anlage beim Schornsteinfeger anzumelden, damit sie regelmäßig gereinigt wird.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • sinnvoller wäre es sich eine pv-anlage in den ertragsärmsten monaten des jahres (winter) zusammenzubauen...

    dann würde sehr schnell klar was im worst case vom himmel kommt und was damit nicht funktioniert... :-)

    Die Natur kommt eines Tages auch wieder zurück. Es wäre schön wenn wir Menschen dann noch dabei wären.

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    Nicht das was du nicht weißt bringt dich in Schwierigkeiten sondern das was du sicher zu wissen glaubst obwohl es gar nicht wahr ist. Mark Twain

  • Das Self Pv System wird auf jeden Fall beobachtet, wäre quasi genau das was ich benötige.


    Wie gesagt, EEG fällt raus. Eher würde ich einen Honda Generator dazwischen hängen und mich beim Versorger abmelden als dem Energieversorger den Strom für 10-11 ct pro kWh zu verramschen.


    Mich würde eher die Speicherung nur bei gutem Wetter interessieren, d.h. ab 8 Sonnenstunden pro Tag. Wenn ich von nem guten Tag mit 12 Stunden ausgehe, sollte die 2.2 kWp Anlage ca 13 kWh erzeugen (habe die Daten von meiner Guerilla kalkuliert). Bei meinem Eigenverbrauch von 7kWh auf 24 Stunden (4-5kWh tagsüber, 2-3 kWh nachts) hätte ich quasi noch 6kWh für Ladeverluste oder Elektroheizung über. Oder habe ich da nen Knick in der Rechnung? Wie gesagt, das System bezieht sich nur auf sonnige Tage.

  • Wie gesagt, EEG fällt raus. Eher würde ich einen Honda Generator dazwischen hängen und mich beim Versorger abmelden als dem Energieversorger den Strom für 10-11 ct pro kWh zu verramschen.

    Wie immer, wenn man den Unterschied zwischen zusätzlich bekommen und nicht ausgeben(?) nicht versteht, kommt sowas dabei heraus.

    Wer zahlt denn deine Anlage?

    Du, inform von anstatt dem Energieversorger zu geben, lieber damit die Anlage bezahlen? Also Du zahlst die Anlage.


    Kann man machen, ich mag sie lieber geschenkt :)

    Und dabei ist es egal ob 10kWp oder 50kWp, geschenkt ist geschenkt. Aber was rede ich da...Wenn jemand lieber 3kWp selbst bezahlen möchte ist das auch ok

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Ich bekomme 10ct pro kWh vom EVU, meine Nachbarin bezahlt 30ct pro kWh dem EVU. Also bezahlt meine Nachbarin die Anlage und das möchte ich der armen 85 jährigen Dame nicht zumuten.


    Vielleicht werfe ich ihr bei Sonnenschein ein Verlängerungskabel (mit Wielandstecker) in den Garten.