Kleine Flachdachaufständerung

  • Hallo in die Runde,


    ich suche ein kostengünstiges Montagesystem für ein Flachdach (Garage). Es sollen zwei oder drei Standardmodule (ca. 1,6m x 1m) hochkant nebeneinander montiert werden. Der Anstellwinkel soll gering sein, es reicht, wenn das Regenwasser abläuft (vielleicht 10 Grad?). Das ganze soll ohne Durchdringungen auf einem Garagendach von weniger als drei Meter Höhe aufgestellt werden, also mit Ballastierung. Das Dach selbst hat eine Neigung von 0 Grad und ist mit Resitrix (EPDM) belegt.


    Die meisten Flachdachsysteme scheinen für Quermontage ausgelegt zu sein, das ist hier aber eher ungünstig wegen der Platzverhältnisse (auf das Dach soll noch eine Erweiterung eines EEG-Systems, dies hier ist ein kleines wechselrichterloses Versuchssystem für DC-Zwecke wie z.B. WW-Erwärmung). Durch die Hochkantmontage entfallen einfache Lösungen wie diese ballastgefüllten Plastikwannen.


    Ich wäre prinzipiell auch nicht abgeneigt, einen Eigenbau umzusetzen. Beispielsweise könnte ich mir mehrere oben leicht schräge Betonriegel ausreichender Masse vorstellen, auf die dann die Schienen eines normalen Dachmontagesystems montiert werden.


    Das ganze soll natürlich sicher sein... gibt es für Eigenbauten Berechnungsansätze für eine SICHERE Ballastierung? Prinzipiell wäre es auch möglich, die Neigung stark zu reduzieren, so dass die Windangriffsfläche weiter gesenkt wird.


    Das Dach selbst hat eine ausreichende Tragfähigkeit (ca. 200 kg/qm + Schneelast) und kann für die Reinigung wenig geneigter Module auch leicht betreten werden.


    Viele Grüße,


    Jan

  • Hi,


    vom Prinzip her ja... nur eben flacher und mit Ballast statt Schrauben.


    Darum ja auch die Überlegung, statt eines Metallgestells einfach zwei oder drei Betonklötzer zu giessen, die die Aufständerung übernehmen und gleichzeitig auch Ballast sind. Zwei normale Schienen drauf und fertig.


    Viele Grüße,


    Jan

  • Finde ich nicht günstig.

    Konsole nehmen wie diese hier.


    https://greenakku.de/Montage/M…c4mqgmlbrt3ljl1chi52rujv6


    Da ist bis auf Module und EVT500 oder Hoymiles MI500 bereits alles dabei.


    Als Ballast gehen billigste Gehwegplatten aus dem Baumarkt rein.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hi,


    Konsole nehmen wie diese hier.


    https://greenakku.de/Montage/M…c4mqgmlbrt3ljl1chi52rujv6


    Da ist bis auf Module und EVT500 oder Hoymiles MI500 bereits alles dabei.


    Das sieht gut aus... geht aber anscheinend nur für zwei Module. Bei drei müsste man dann basteln oder noch eine kleinere Wanne danebenstellen.


    gefällt mir gut, dazu die gewindestangen durch keile gesteckt (falls winkel) direkt an passender stelle mit einbetonieren...


    So dachte ich das. Den Winkel kann man beliebig anpassen und wenn man die Dinger an Ort und Stelle betoniert, hat man auch nicht das Problem, sie auf das Dach zu bekommen. Muss man halt nur den Beton nach oben bringen, was handlicher sein dürfte.


    Vermutlich würde ich aus Dachlatten eine Art Rahmen bauen, den ich an den Gewindestangen festschraube und das ganze dann an diesem Rahmen fixiere. Dann haben die Gewindestangen und die Betonklötzer zueinander genau die richtige Lage und werden dann einbetoniert. Dann den Rahmen abschrauben und durch die Profiel ersetzen.


    Fragt sich nur, wie schwer das sein muss, damit es auf keinen Fall vom Dach geweht werden kann.


    Viele Grüße,


    Jan

  • Das sieht gut aus... geht aber anscheinend nur für zwei Module. Bei drei müsste man dann basteln oder noch eine kleinere Wanne danebenstellen.


    Naja ... ungerade Modulanzahl ist hier wohl blöd.

    2 oder 4, denn das andere Beispiel hat bei 3 Modulen auch Kosten für 4 Module dabei und ist teurer.


    "PV Solar Unterkonstruktion Aufständerung für 2 Module ohne Befestigungsmaterial"


    Der Vorteil der Wannen ist, dass der Ballast billigst lösbar ist.


    Bitte trenne dich von dem Gedanken an "Dachlatten" das ist nicht haltbar und entbehrt statisch jeder Grundlage.

    Nach 2-4 Jahren sind die Dachlatten verrottet und spätestens dann wird es spannend.


    Ballast sollte man bei 3m² im Wind je nach Lage 60-100kg einplanen ... normale Windlast vorausgesetzt.

    ich fülle 80kg ein und bis jetzt verrutscht nix.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hallo,


    eher wie leicht es zu sein hat damit es vom dach getragen wird... punktlast!


    Das ist eine 20 cm dicke Stahlbetonplatte mit statischer Berechnung. Damit lässt sich das leicht prüfen, wobei ich die Beton"klötze" so bauen würde, dass sie ihre Last schon auf eine größere Fläche verteilen können. Bei 2 Module wären das dann 3 und bei 3 Module 4 längliche Elemente. Die können dann ja gut und gerne auf 150 x 10 cm auf dem Dach stehen, was die Last doch ordentlich verteilt. Wenn man 60-100 kg aus Seppelpeters Post ausgeht, wären das 15-20 kg bei 3 Modulen pro Element + Modulgewicht. Das dürfte somit unproblematisch sein.


    2 oder 4, denn das andere Beispiel hat bei 3 Modulen auch Kosten für 4 Module dabei und ist teurer.


    Ich bin ohnehin am Überlegen, ob es nicht (erstmal?) zwei Module für den Zweck tun. Wenn alles prima ist, könnte man ja noch auf 4 gehen. Damit sind die Wannen dann interessant, wobei der Betoneigenbau den Vorteil hätte, dass man den Winkel beliebig wählen kann.



    Bitte trenne dich von dem Gedanken an "Dachlatten" das ist nicht haltbar und entbehrt statisch jeder Grundlage.


    Da haben wir uns missverstanden. Der Gedanke war, die Betondinger zu schalen, aus den Dachlatten einen Rahmen der genau passenden Größe zu bauen, da die Gewindestangen dran befestigen, das dann an der richtigen Stelle fixieren und den Beton giessen. Wenn alles ausgehärtet ist, kommt der Rahmen aus den Dachlatten weg und an den damit genau definierten Befestigungspunkten werden die beiden Schienen befestigt, auf denen dann die Module befestigt werden. Die Dachlatten sind also quasi nur eine Montagelehre für ein paar Tage. So schnell verrotten die nicht :-) Vermutlich geht da aber auch mit den Schienen direkt, dann spart man Arbeit.


    Ballast sollte man bei 3m² im Wind je nach Lage 60-100kg einplanen ... normale Windlast vorausgesetzt.

    ich fülle 80kg ein und bis jetzt verrutscht nix.


    80 kg für so eine Doppelwanne mit 2 Modulen, oder?


    Bei uns ist es durchaus schonmal windig (gibt aber keine spezielle hohe Windklasse), da wir auf einer Anhöhe sind. Aus der gefährlichen Richtung (also von quasi "hinten", wo die Module höher sind) kann aber durch Bebauung und Wald kaum was kommen. Die primäre Richtung ist quer zur Konstruktion.


    Viele Grüße,


    Jan

  • Auch Gewindestangen sind nicht unbedingt dafür bekannt, statische Lasten abzuleiten.

    Das biegt sich doch wie eine weiche Nudel.


    Ja, 80kg für 2 Module sollten es schon sein.

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    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5