Bestehende Selbtnutzungsanlage erweitern um Batterien und Rückführung des Batteriestroms in Hausnetz

  • Hallo Experten,


    Ich nutze eine PV Anlage (ca. 2KW) und einen Großtat 2000S Inverter, um den erzeugten Strom selbst zu nutzen. Vormittags "ernten" wir oft Überkapazitäten, die aktuell einfach ins Stromanbieter-Stromnetz gespeist werden. Wir haben einen digitalen Zähler mit Rücklaufsperre, also das passt so weit.


    Meine erzeugten Überkapazitäten sind teilweise - insbesondere am Vormittag recht hoch (zumindest bei gutem Wetter ;)), daher würde ich diese Überkapazitäten gerne selbst nutzen.


    Idee ist, sie in Batterien zu speichern und von dort aus (inbesondere Nachts) dann meinem eigenen Hausnetz-Stromkreis wieder zuführen. Eine Idee zum Laden der Batterien habe ich schon. Das finde ich ganz gut hier erklärt.


    Aber ich weiß nicht genau wie das funktionieren soll, dass ich den Batteriestrom wieder ins gleiche Hausnetz zurückführen kann. Wie würde das denn funktionieren.


    Habe leide mit der Suchfunktion nix passendes gefunden.


    Danke schon mal :-)

  • kWp 2120
    kWh 2,12

    da ist was schief^^


    Hast du noch Dachflächen frei? Wenn ja stell gerne ein Foto ein.

    Überschusseinspeisung ist nach wie vor das günstigste, wirtschaftlichste, einfachste und m.E. beste.

  • Hm, mit den kWh und kWp Werten ist das halt ne Inkompetenz meinerseits im Verständnis der Werte.


    Die Anlage hat 8 Panels mit jeweils 265Kwp und liefert in der echten Welt im besten Fall etwas mehr als 2000 Watt. Was das jetzt genau mit den Werten kWh und kWp bedeutet kannst Du mir ja vielleicht helfen.


    Einspeisen möchte ich nicht, es sei denn es mit einem geringen Kostenaufwand verbunden. Was bräuchte ich dafür?

    Die Frage mit den Batterien interessiert mich nach wie vor trotzdem, wenn es jemand sagen kann...

  • 8 Module à 265 Wp = 2,12 kWp.

    kWh wäre für Kapazität eines meist sinnlosen Speichers.


    Von wann ist deine Anlage und möchtest du zu allen deinen Dächern noch was sagen?

    Einspeisen braucht technisch nur Ersatz des Zählers durch Zweirichtungszähler. Rechtlich kommst du leider ein paar Wochen zu spät - wegen AR N 4105...

  • Deine Panels haben eine Peakleistung unter Standardbedingungen von 265 Wp (Watt peak, ohne Kilo, das einen Faktor 1000 bedeutet). Die 8 Module zusammen liefern dann, wie du richtig schreibst, eine Leistung von bis zu 2000 W. Eine kWh (Kilowattstunde) ist dagegen eine Energiemenge, also Leistung mal Zeit. Wenn die 2000 W drei Stunden lang geliefert werden, ist das dann eben eine Menge von 3000 Wh oder 3 kWh. Auch das Energiespeichervermögen eines Akkus wird in kWh angegeben.


    Einspeisen ist im Übrigen mit überhaupt keinem Kostenaufwand verbunden, meist ganz im Gegensatz zur Vermeidung von Einspeisung wie z.B. Leistungsregelung oder Energiespeicherung.

  • Ok danke. Das heißt fürs Einspeisen brauche ich nur eine anderen Zähler, einen der die eingespeiste Energiemenge aufzeichnet und der Rest ist die typische formale Natur mit allem was dazu gehört. Firma bzw. kleinstunternehmer-Regelung etc...?

  • Es wäre hilfreich wenn du o.g. Fragen ALLE beantwortest dann kann man dir passende Auskünfte geben. Es gibt meist mehr als ja/nein.

  • Nein, zum Einspeisen braucht man keine Firma, das ist ein verbreiteter Irrglaube. Man erzielt einfach nur Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit. Nichts anderes, als wenn man z.B. an einem Fonds beteiligt ist oder Mieteinkünfte hat. Kleinunternehmerregelung ist eine ganz andere Baustelle, da geht es nur um die Umsatzsteuerpflicht. Du hast da die freie Wahl ob mit oder ohne. Findest du alles an 1000 Stellen im Netz, auch in diesem Forum.

  • Die Anlage ist eine Woche alt und auf dem Dach ist kein Platz mehr, den ich für Solar nutzen kann/möchte.


    Der Wechselrichter/Inverter den ich nutze, ist ein Growatt 2000S, der die oben genannte Norm erfüllt. Folgende Normen erfüllt das Teil: CE, VDE 0126-1-1, IEC 62109, G83, AS4777, AS/NZS 3100, CEI0-21, VDE-AR-N4105, EN0438, CQC


    Das Dach ist weiterhin in Südwestlage und mit einer 45Grad Neigung. Laut Auswertung hat die Anlage z.B. gestern an Tagen wie gestern (75% Sonne am Tag) beachtliche 11,4Kwh erzeugt. Gerade am Vormittag habe ich damit einen deutlichen Überschuss.


    In meiner Kalkulation bei der Planung habe ich deutlich konservativer gerechnet und bin daher tatsächlich positiv überrascht von der Leistung der Anlage...

  • Hervorragend, dann Netzanschlussbegehren (Suchfunktion hier nutzen) an den VNB und Anlage anmelden. Hat das ein Elektriker gebaut bzw. hast du einen ander Hand?