Planung einer PV-Anlage

  • Hallo, ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.


    35 Jahre alt, verheiratet zwei Kinder und Hausbesitzer. (Oma und Bruder wohnen derzeit noch im Haus, was sich in Zukunft natürlich ändern kann/wird)

    Ich saniere schon seit Jahren am Haus und nächstes Jahr ist eine Dacheindeckung und Heizungsanlage (Warmwasserspeicher mit kleiner WP) geplant.

    WP läuft ja mit Strom und hauptsächlich von Frühling bis Herbst?!

    Da ich das Dach machen möchte, dachte ich an eine PV-Anlage, bzw. war es eigentlich umgekehrt..weil das Dach nicht mehr das Beste ist.


    Zzt. verbrauchen wir ca. 5500 kW konstant p.a. (4 Erw. zwei Kinder)


    Stromnutzung:

    Mo-Fr

    5-8 Uhr wenn die einzelnen Personen aufstehen uns sich für den Tag bereit machen

    13-23 Wenn die ersten wieder Zuhause ankommen und dann wird TV geguckt, Wäsche waschen, Kochen und Backen, Arbeiten in der Werkstatt


    Sa/So:

    Das Übliche: Frühstück und dann wird oft was am Haus gearbeitet, Garten etc.


    Hatte zwar mal zwei Firmen bislang deswegen bei mir, aber selbst ich als "Laie" habe gemerkt : viel bla bla und hoffen das der Interessent keine Ahnung hat und ich ihm was aufschwatzen kann..


    Deshalb bin ich hier, weil ich denke hier ist in Summe eine sehr gute Kompetenz vorhanden.


    Hatte mir so als Summe max. 12000 netto als Grenze gesetzt.


    In meiner Gegend gibt es wenige Solarteure und dachte: Warum nicht selbst machen; zumindest den mechanische Aufbau und Strippen ziehen; Anschluss dann vom Profi.


    Ich benötige Beratung zu dem Ganzen; Soll man ein PV-Paket via Internet bestellen? Oder ich suche nochmals in meiner Umgebung

    Größe der Anlage, Speicher ja /nein ( Glaube soweit ich das hier entnommen zu haben, das der Strom aus dem Speicher derzeit teurer ist, als aus dem Netz)


    Danke !


    Hier mal Bilder vom Dach:


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    Welche Dachneigung auf Nord?

    Aufbauten bei Sanierung entfernen soweit möglich.

    Hoch quer mischen wo nötig.


    Siehe auch Signatur.

  • leider alles Dreiecke und Trapeze, am besten geht das in der Regel in Querbelegung zu füllen. Puzzle das als Hausaufgabe mal mit Modulgröße 167*100 cm voll. Wenn dann klar ist, was theoretisch geht, dann können wir entscheiden, was sinnvoll gebaut wird und wie das verstringt wird.

    Das Dach sieht recht flach aus. Bei 25-20 Grad ist auf jeden Fall auch die Nordseite interessant, hängt auch etwas von der Lage (Breitengrad) ab.

    Du kannst auch für alle Flächen mal Ertragsprognosen kalkulieren (1 kWp, 10% Verlust, Azimuth und Neigung angeben).

  • Danke für die AW´s bis jetzt.


    Auf der Südseite werden die Antenne sowie die zwei Dachfenster entfernt.

    Nord beträgt die Neigung 22°; aber das ist so gut wie keine "Sonne"; aber ist wohl doch möglich, da "Ertrag" zu holen.

    Fläche im Westen: Der Nachbar, genau gegenüber ist Mieter und die Bäume gleichen einem Dschungel; Da würde normal bis Sonnenuntergang gutes Licht einfallen..aber derzeit wohl eher im Sonnenverlauf ab Nachmittags bis die Bäume im Weg sind (ab 18h ?!).


    Ich werde mal die "Hausaufgaben" machen und mich melden.

  • Die Ostseite hast du vergessen, Nord ist dafür zwei mal drin...

    Also die Flächen zwischen 600-700 kWh/kWp muss man nicht bauen, die tragen sich aber immer noch selbst. Beispielrechnung: 651 kWh/kWp*10.5 ct/kWh*20.5 Jahre=1400 Euro. Das ist immer noch mehr als es kostet, der Direktverbrauch kommt als Vorteil noch on top drauf und ebenfalls die vermiedene Abregelung der Gegenseite und die vermiedene Einkommensteuer. Das liegt dann an deiner persönlichen Motivation, ob man das macht (Ökologie, maximale Selbstversorgung, Spaß an der Technik, ...).


    Die Südseite und wahrscheinlich auch Ost stehen dagegen nicht in Frage, die sind auf jeden Fall auch ökonomisch interessant.

  • Habe es korrigiert.


    Anbei mal die Anzahl der möglichen Module; wobei es wohl zu Fehlern bzw. nicht berücksichtigter Neigung gibt.

    Deshalb die Anzahl 50 in Klammern, da muss ich nochmal praktisch Aufmaß nehmen.


    Süd: 38-50 Module a´ 310W= 11,78-15,5 kWp--> Ertrag: 10.500-13.800 kWh/p.a.

    Ost: 9 Module a´ 310W= 2,79 kWp--> Ertrag: 2.230 kWh/p.a.


    Bzgl. Gewerbe, Steuern etc. habe ich noch keinen Überblick.

    Sehe oft Pakete, da kostet 1kWp ca. 1000€

    Was darf denn 1KWp denn so kosten - also nur das Material

    Und welches Material kann man getrost kaufen. (Denke da hat jeder so eine "Favoriten"

  • Hast du quer probiert? Da sollte vor allem auf Ost noch etwas mehr gehen.

    Wenn du das so baust mit etwa 20 kWp sollte das für um die 1000€ netto fertig montiert zu haben sein. Mit den Modulen kannst du wohl kaum was falsch machen, mit WR von SMA, Fronius, Kostal, Solaredge, ... auch nicht.

  • Süd schreit danach quer zu testen.