Hilfe bei Anlagenplanung - welche Komponenten würdet Ihr wählen?

  • Moin,

    ich bin Johannes aus Hoffeld in der Nähe von Bordesholm/Kiel.

    Im letzten Jahr habe ich einen kleinen Stall saniert, und jetzt Dachfläche frei.

    Die Ausrichtung des Daches liegt bei ungefähr 165°, Süd-Süd-Ost, bei ca. 40° Dachneigung.

    Bei einer Fläche von 20x6m gibt es nur ein kleines Dachfenster und das Dreieck eines Anbaus, was die Fläche etwas einschränkt. Theoretisch könnte man die Fläche des Anbaus (rund 20° Neigung , quasi Ost/West) auch noch belegen.

    Siehe Luftbild. Die beiden Bäume, die die Fläche beschatten sind schon weg, bzw. kommen noch weg.

    Leider tragen die beiden hellen Dächer keine PV-Anlage, und das Wohnhaus ist mit ST und Dachfenstern so belegt, dass es zu aufwändig wäre, hier mit PV zu stückeln.

    Bleiben die 120m²+ vom Stall. Passt auch budgetär besser....:roll:


    Was ich aus dem Forum schon mitgenommen habe ist, dass sich ein Speicher "noch" nicht lohnt.

    Ich schiele momentan in Richtung einer 29.9 kWp-Anlage. Passt das von der Fläche?

    Aber welche Module nehme ich (Größe/Typ)? Welchen Wechselrichter, insbesondere wenn ich das Anbaudach mit einbeziehe?


    Ich freue mich auf Eure Ideen und Anregungen.


    /Edit: Wie sieht das eigentlich mit der Einspeisevergütung aus. Muss ich da ein Kleingewerbe anmelden? Ich denke auch über eine Nebenerwerbs-Landwirtschaft nach, kann ich hierüber auch die Einkünfte versteuern, bzw. die Anlage abschreiben? Damit kenne ich mich so gar nicht aus...


    /Edit2: Hab grad nochwas zu den benötigten Flächen gelesen. mit meinen 120-150m² komme ich nie auf 30kWp, stimmts? :-?

  • Ganz grob: 150 : 1,7 * 320 Wp = ca. 28 kWp. :)

  • Da musst du jetzt halt mal genau messen und puzzeln, wieviele Module (100*167) draufgehen. Die können quer oder hochkant montiert werden (hochkant normal leicht günstige), besondere Randabstände brauchst du nicht. Die O/W-Flächen des Anbaus sind auch geeignet, die kannst du bedenkenlos dazu nehmen, am einfachsten mit einem eigenen WR oder symmetrisch parallel an den zweiten MPPT.

  • Mit was du kalkulieren kannst:

    Wenn die Dachmaße stimmen läuft das auf 20x3-(6-8) Module raus - würde also ein schönes 17,5kwp - ob die 70% weich oder Hart umgesetzt werden hängt davon ab ob du mit der Mehrleistung etwas anfangen kannst. Solarthermie speicht schon mal gegen Brauchwasserwärmepumpe.

    Zitat


    jetzt halt mal genau messen und puzzeln

    da ist es schon ein Unterschied ob das Dach 6,5m oder 6,8m hat. Wenn man die Zahlen hat findet man fast immer eine gut Lösung. auch größere Module (72 Zeller=2x1m) können u.U eine gute (und günstige) Alternative sein.

    Auch das vordere kleine Dach mal genau ausmessen - hier zu belegen kann sinnvoll werden um die 70% aufzuweichen.


    Gruß Flo