Planung teilverschattete Anlage

  • Bei den dreiphasigen SE-WR musst du vorsichtig sein. Die brauchen mindestens 750 V zum Laufen, also mindestens 12 Module in der Sonne. Der SE5000H wäre dann 70 hart bei 6.6 kWp. Du würdest also nur das verlieren, was du in der Abregelung selbst verbrauchen könntest. Ist nicht viel.

  • Ok, dann bleibe ich bei dem SE5000H.


    Eine Frage habe ich noch zum Brandschutz:
    Nach der VDE VDE AR-E 2100-712 Richtlinie müssen die DC-Leitungen in Brandschutzkanälen verlegt werden oder ein Feuerwehrschalter beim Gebäudeeintritt montiert werden.

    Die Lösung mit den Brandschutzkanälen halte ich für unverhältnismäßig teuer. Außerdem habe ich dafür nicht genug Platz. Einen Feuerwehrschalter halte ich für überflüssig, da dieser ja nur für Spannungsfreiheit im Brandfall sorgt, aber einen Brand nicht verhindern kann. Für Spannungsfreiheit sorgen ja schon die SE Leistungsoptimierer (bzw. 1V pro Stück).

    Stattdessen würde ich die Leitungen gerne in geerdeten Metallschutzschläuchen verlegen. Dann würde bei einem Fehler der FI auslösen und einen Brand verhindern. VDE gerecht ist das aber nicht, oder?


    Außerdem verstehe ich noch nicht, ob ich einen zusätzlichen Zähler brauche. Im Messkonzept von Regionetz zur EEG-Überschusseinspeisung (im Anhang) ist nur ein 2-Wege-Zähler zu sehen. Aber zur Berechnung der Einkommensteuer muss doch auch der Eigenverbrauch gemessen werden.

  • Der WR hat einen ungefähren Zähler. Erzeugungszähler ist erst bei mehr als 10 kWp je 12 Monate Pflicht. (EV ist ggf. auch zu berücksichtigen)