LOHC-Speicherung von Wasserstoff - Chance für Spanien, Portugal oder Griechenland?

  • Dieser Beitrag ist manchem sicher zu allgemein :

    Zitat von arte

    Spanien bildet die fünftstärkste Wirtschaftsmacht der EU. Für viele Europäer ist Spanien auf der Iberischen Halbinsel der Inbegriff von Sonne und Urlaub. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass Spanien nach Jahren der Diktatur eine Modernisierung und ein Wirtschaftswachstum erlebt hat, das bis heute in Europa beispiellos ist. Der Dokumentarfilm zeigt ein Land mitten im Wandel.

    91 Minuten unter Quelle : arte "Entdeckung der Welt Reisen - Ein Tag in Spanien" (die "offizielle WEB-Seite)


    Leider dürfen auch sehr informative und wertvolle Beiträge in den "Öffentlichen" nur für eine sehr begrenzte Zeit zur Verfügung stehen. Mit diesem erzwungenen "Kahlschlag" kann man auch "Politik" machen. Nun denn, sowohl zum privaten Download oder einfach ansehen dieser Link : Video zum Beitrag in HD


    Wer möchte, kann so erstaunliches über Spanien erfahren. So ab 50:00 geht es um "Energie" Der Blick auf diese Grafik : "Globalstralung Europa" zeigt warum hauptsächlich Spanien mit zu den sonnenreichsten europäischen Staaten gehört. Selbst die Gebiete entlang der Atlantikküste ähneln Gebieten südl. des dt. Weißwurstäquators.


    Spanien könnte durchaus über PtG zu einem Spitzenexportland für EE werden. Gut für Spanien - gut für Europa - und "last but not least" gut für das weltweite Klima. Warum diese dt. Technologie nur in den USA verwenden ? und so könnte es auch "anderen Orts" funktionieren (nicht zuletzt auch in D ! ) Hydrogenious Technologies - LOHC Technologie für das Wasserstoffzeitalter

  • Deine Spanien-Doku ist tatsächlich recht interessant - auch wenn sie die Frage nach der "Steckdosen-PVA" nicht beantwortet.


    Dagegen sind die Wasserstoff-Links völlig irreführend.


    Eine deutsche Firma "Hydrogenious Technologies GmbH", die zu 32% amerikanisch finanziert ist, liefert eine Wasserstoff-Anlage nach Amerika. Die amerikanische Beteiligung resultiert aus der Platingewinnung - den man für Wasserstoff-Brennstoffzellen braucht. Mal ehrlich - mehr als Loblieder auf H2 (Brennstoffzellen) und LOHC sind da wohl kaum zu erwarten ...


    Dass LOHC als H2-Speicher einen gewissen Reiz haben, ist unbestritten. Gerade im stationären Bereich - als Langzeitspeicher. Aber:

    "Im Rahmen der Produktvorstellung der Hydrogenious Technologies GmbH spricht Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik der FAU Erlangen-Nürnberg, über Wasserstoffspeicherung in flüssigen Wasserstoffträgern (LOHC) ..."


    Geht es evtl. auch ein wenig objektiver oder sollte das ein Werbebeitrag sein?

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  • Nein ich weiß nicht ob es legal ist "eine Steckdosen-PV mit 1kWp auf Mallorca" zu betreiben. Läuft überall unter der Rubrik "Kleinvieh macht auch Mist.


    Das allerdings Spanien auf Grund seiner geographischen Lage überall (die Ausnahme habe ich erwähnt) erhebliche solare Gewinne pro m² einfahren kann, scheint mir doch sehr bedeutsam. So gesehen, könnte Spanien und wohl auch Portugal vom Produzenten seines "Eigenbedarfs" zum Energieexporteur werden.


    Nun weiß jeder der sich mit EE näher befasst, dezentrale Produktion mit möglichst hohem Eigenverbrauch ist aus physikalischen Gründen die mit den am wenigsten Einbußen (Anergie) verbunden. Leider stellt die Lösung "wohin und wie mit den Produktionsüberschüssen" für eine Weile das größte Problem der EE. Das "Distributionsdilemma" wird noch deutlich größer, sobald die möglichen Spitzenkapazitäten vor Ort größer werden. Genau damit muss mit Zunahme der EE über den Punkt der Eigenversorgung hinaus, immer stärker gerechnet werden.


    Wenn sich also einen "Energieverteilungsmethode" mit möglichst geringen "Transportverlusten" ergibt, ist auch diese "Kuh vom Eis". Wer hier schreibt, weiß, die erklärten Gegner EE werden nicht müde auf dieses Problem der EE hinzuweisen. Nicht wenige dieser "Spezialisten" behaupten es gäbe dafür keine Lösung.


    Nun kann man el. Energie von den Erzeugungsschwerpunkten per Leitung in die Lande versenden. Das ist mit recht hohen Übertragungsverlusten, mit recht sinnlosen Ausgaben in diese Infrastruktur und als "Sahnehäubchen" mit einer Akzeptanz der Anrainer verbunden die nahe Null liegt.


    Ergo sind alle Methoden die jede Wh "vor Ort" speichert, die einzige denkbare Lösung, wenn mehr als 40% des Strombedarfs über EE produziert wird. Nun ist der Primärenergiebedarf (z.B. Quelle : bmwi "Primärenergieverbrauch in Deutschland 2018 (12.900 PJ") sichtlich und deutlich höher als das was EE (1.808 PJ = 14,0%) liefern kann.


    Da ja die fossilen Energieanteile (derzeit lt. bmwi 86%) den weitaus größten Teil darstellen, ist eine - sind besser mehrere Methoden - die es erlauben die gewonnene Energie vom Standort des Generators zu den Verbrauchern möglichst verlustarm zu transportieren, die Achillesferse flächendeckender Energieversorgung.


    Das gilt für jedes Land auf dieser Welt und so auch für Spanien. Mit den in Spanien vorhanden Flächen, die einerseits solar begünstigt sind, aber andererseits meist weit entfernt vom lokalen Energiebedarf sind, würde man eine Chance diese "Quellen" zu nutzen vertun. Nun bin ich sicher auch hier gibt es eine große Anzahl von Befürwortern für PtX. Sprich PtG - also Energie in Wasserstoff "einzulagern". Schon hier wird z.B. Platin oder Palladium für den Katalysator benötigt. Die bekannten Vorkommen sind (wie alles) längst "in den Händen" der betreffenden Konzerne. Dort besteht selbstverständlich ein "wirtschaftliches Interesse" für neue Märkte und wer selbst Platin in Produkten "veredelt" ist "Gewinner". Kein Wunder also, dass sich diese Produzenten für neue Anwendungen interessieren und folgerichtig dort investieren bzw. fusionieren.


    Nun ist die "LOHC Technologie" (Flüssigen Organischen Wasserstoffträger) in dieser Form eine dt. Entwicklung des "Energie Campus Nürnberg (EnCN)". Hydrogenious Technologies ist eine "Ausgründung" des "EnCN". Wenn nun, wie leider in D üblich die besten Erfindungen / Entwicklungen dort landen, wo man deren Vorteile erkennt und nicht wie in D üblich nur nach Gründen sucht, "warum man DAS hier nicht benötigt", eine Firma wie "Anglo American Platinum" sich diese Möglichkeiten sichert, ist das Geschrei immer groß.


    Was ist das Besondere an dieser Technologie ? Nun ich halte eine Technologie die es ermöglicht Wasserstoffgas auf das ca. 600fache Volumen zu verkleinern, für eine "bemerkenswerte" Schlüsseltechnologie. Statt also (für den Transport von Wasserstoff im Verhältnis die 600fache Menge Speicherkapazitäten / Transportmittel vorzuhalten, eine Flüssigkeit zur Verfügung zu haben, die wechselseitig geladen und entladen werden kann, dies "als bloße Werbung" zu diffamieren". Ist genauso "hirnrissig" (sorry) wie die Schilderung der Vorteile die PV bietet "als bloße Werbung" hinzustellen.

    Die Idee der "flüssiger Pfandflasche“ ist eine exzellente Lösung "Energie" vom "energetisch isolierten Standort" wegzubekommen oder zu lagern. Das dies dem dt. Bedenkenträger wie üblich nicht gefallen mag, kann zu dem selben Effekt führen wie dies bei der Herstellung von Solarmodulen geschah.


    D verfügt über praktisch keinerlei Rohstoffe und oder Energiequellen. So sieht das auch in Spanien aus. Warum um alles in der Welt sollte man da eine Methode, die das Problem der "Energiedichte" von Wasserstoff elegant zu lösen vermag nicht möglichst breit publizieren. Diese Methode ist noch wenig bekannt und das muss sich rasch ändern. Ein weiterer "Mosaikstein" der hilft das Energieproblem zu lösen.


    Hydrogenious Technologies GmbH verwendet in ihrer Entwicklung Dibenzyltoluol (C21H20) wie die meisten techn. Flüssigkeiten ein Gefahrstoff. Dafür aber (verglichen mit anderen "Kraftstoffen) wenigstens wenig brennbar und die Möglichkeit der "Knallgasbildung" existiert bei Transport und Lagerung nicht. Die sonst üblichen Hochdruckbehälter für H2, um vergleichbar recht bescheidene Mengen zu transportieren / lagern entfallen völlig. Ein "handelsüblicher Tankwagen" kann verwendet werden. Statt 600 Fahrzeuge mit Hochdruckwasserstoff (irgendwo bei bis zu 700 bar) genügt u.U. EIN einziger Tankwagen für diese Menge.


    Das das enthaltene H2 "zum Gebrauch" mit der passenden Technologie erst wieder "freigesetzt" werden muss, ist so normal, wie die Tatsache das eine fossiles Kraftwerk ohne "Dampferzeuger" leider auch nicht funktioniert.


    Soviel zur "Werbung" für das momentan einzige mir bekannte Unternehmen, welches hier erfolgreich die Schlüsseltechnologie (durchaus auch mit Hilfe von Steuergeldern) entwickelt hat. Gäbe es andere Firmen mit vergleichbaren Verfahren, könnten die ja dann auch genannt werden.


    Ganz nebenbei auch "Zhongshan Broad-Ocean Motor Co Ltd" steigt bei "Hydrogenious" für "Saubere Wasserstoffmobilität für Chinas Straßen" ein. Das "Rennen" um die Vermarktung hat also schon begonnen. Spanien wäre mit Hilfe dieser Technologie in der Lage seine einzige und dazu noch kostenlose "breit vorhandene Ressource" auch als "Exportartikel" in der EU zu nutzen. Wie dumm und rückständig muss man in D und EU den noch sein, um sich eine solche Chance entgehen zu lassen ? Das dies erhebliche Investitionen erfordert, sollte auch niemanden davon abhalten - für weitaus wenig nachhaltigere Maßnahmen ist doch auch genügend Kapital vorhanden... Ist so eine Technologie erst etabliert, können die entstehenden Skaleneffekte allen zu Gute kommen. Also auch den zahlreichen "nordischen Windparks".

  • Nun kann man el. Energie von den Erzeugungsschwerpunkten per Leitung in die Lande versenden. Das ist mit recht hohen Übertragungsverlusten, mit recht sinnlosen Ausgaben in diese Infrastruktur und als "Sahnehäubchen" mit einer Akzeptanz der Anrainer verbunden die nahe Null liegt.

    :ironie:Genau: Die Verluste im Hochspannungsnetz betragen wohl etwa 5% /1000km und das europ. Verbundnetz ist ja noch nicht existent und ein Ausbau sinnlos und ohne Akzeptanz.

    Dagegen ist ein massenhafter LKW /Bahn-Transport von LOHC (oder Pipelines?) sicher deutlich effizienter.

    Was ist das Besondere an dieser Technologie ? Nun ich halte eine Technologie die es ermöglicht Wasserstoffgas auf das ca. 600fache Volumen zu verkleinern, für eine "bemerkenswerte" Schlüsseltechnologie.

    Sicher. Klingt gut. Wasserstoff ist halt im Normzustand auch das Gas mit der geringsten Energiedichte je Volumeneinheit. Deshalb argumentiert man gern mit der hohen gravimetrischen Energiedichte (geringes Gewicht/kWh) und "vergisst" die sehr geringe volumetrische Energiedichte ...


    Nur hat dies recht wenig im Strang: "Photovoltaik in Spanien" verloren, wo es um private PV geht. Warum machst Du nicht einen eigenen Strang auf?

    Das das enthaltene H2 "zum Gebrauch" mit der passenden Technologie erst wieder "freigesetzt" werden muss, ist so normal, wie die Tatsache das eine fossiles Kraftwerk ohne "Dampferzeuger" leider auch nicht funktioniert.

    Die Beladung erfolgt mittels katalytischer Reaktion bei 50 bar Druck, wobei rund 150°C (evtl. nutzbare) Abwärme entsteht. Jetzt packst Du die Flüssigkeit angeblich ins Kfz ?!?

    Leider hast Du vergessen, den Energieaufwand für die Freisetzung mitzuteilen. LOHCs wird also im Kfz dehydriert und der Wasserstoff wieder aus dem LOHC freigesetzt?

    Diese Reaktion ist endotherm und erfolgt bei 250 – 320 °C, wieder in Gegenwart eines Katalysators. Im Kfz musst Du also aus der im LOHC mitgeführten Energie auch die Wärme für die Dehydrierung erzeugen - auf recht hohem Temperaturniveau. Die Abwärme der BSZ reicht dazu nicht.

    Ich habe noch im Ohr, das Heizen im E-Auto sei recht energieintensiv und verringere die Reichweite ...


    Auch sollte man erwähnen, dass die Tanks bei einer Verwendung im Kfz ein Vielfaches größer sein müssen als bei Sprit und auch als die üblichen 700bar Drucktanks. Denn LOHC hat eine recht geringe Energiedichte. Das benötigt Platz und bringt Gewicht - beides ist im mobilen Einsatz meist ungünstig.

    Deshalb will man wohl doch lieber an der Tankstelle Dehydrieren und wieder H2-Druckbetanken, als LOHC im Kfz mitzuführen ...


    Der Wirkungsgrad vom Moment der Abführung der elektrischen Energie aus dem Stromnetz über die Elektrolyse, die Hydrierung, die Speicherung, die Dehydrierung bis zur Endnutzung beispielsweise im PKW soll laut der Hydrogenious Technologies GmbH aktuell bei 26 bis 28 Prozent und künftig bei bestenfalls 43 Prozent liegen.

    Da ist die Abwärmenutzung schon berücksichtigt, Aber ich kann nicht erkennen, wo die Vorteile gegenüber einem Leitungstransport mit einstelligen Verlusten liegen.


    LOHC als Langzeitspeicher mit stationärer Speicherung /Rückverstromung - das könnte für mich evtl. noch Sinn ergeben. Alles andere ist nach derzeitigem Stand Utopie und Lobbywerbung. Das Fazit der ersten Quelle, die ich angeklickt habe, fällt wenig erfreulich aus:

    "... Doch sowohl für Mensch und Umwelt als auch für die freie Entfaltung der Wasserstoffgesellschaft ist LOHC in der Form, wie es heute vorliegt, Gift."


    Selbst die rosig gemalten Zukunftsaussichten für Spanien vertrocknen, wenn ich an den Wasserbedarf der Elektrolyse und die in der Doku mehrmals angesprochene Wasserknappheit in Spanien denke. Da wäre doch wohl der volkswirtschaftliche Nutzen ein Vielfaches, erst einmal mit EE weitere Meerwasserentsalzungen für andere Verwendungen zu betreiben, statt 8l reinstes H20 herzustellen um es durch Hydrolyse mit ca. 50kWh zusätzlichem EE-Strom in 1kg H2 zu zerlegen (reicht etwa für 100km im PKW) und dies dann in LOHC gebunden in andere Länder zu exportieren ...

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 6kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX+Staplerakku
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  • Tja den sog. "Königsweg" gibt es nun mal leider nicht.


    Was die bestehenden Netze - Spanien - via F - nach D angeht würden sich an vielen lokalen "Einspeisepunkten" zu sammelnder "Strom" wohl kaum besser gestalten. 5% (lastabhängiger) Verluste sind ohnedies eine zu geringe Angabe. Übertragungsverluste sind ja bekanntlich nicht alles...


    Wie bekomme ich nun die "Pfandflasche" zu den Importeuren ? Eine spannende Frage die ihre Antwort sicher auch in anderen Möglichkeiten des Transports findet. Wenn Du Dich von der Idee löst, ich bewege mich in "Utopie und Lobbywerbung", solltest Du Dir mal das Thema EE etwas gründlicher betrachten.


    Am Anfang aller guten Ideen stehen besonders in D immer zahlreiche "Gehtdochnichtse". Wenn die gute Idee dann "auswandert" und kostenpflichtig teuer zurückgekauft werden muss (abgesehen davon, das D praktisch ein "ressourcenfreies Land" ist und meist eigentlich in Sachen "Endverarbeitung" unterwegs ist) dann ist das Gejammere eben dieser vormaligen Kritiker besonders groß.


    Wieweit diese "Energiedareichungsform" in KFZ überhaupt vernünftig nutzbar ist, hängt sicher davon ab wie groß die gewöhnliche Masse des Fahrzeugs im Verhältnis zu den mitzuführenden Mengen steht. Das ist sicher bei großen Schiffen / Eisenbahnzügen ein Option. Auch der Transport des Trägers per Schiff / Bahn ist vorstellbar.


    Was den Transport der Flüssigkeit angeht - was ist da anders als bei der Versorgung der "üblichen (in 2019 14.459) Tankstellen in D" ? Werden auch diese doch über Binnenschiffe und Tankwagen versorgt. Dann "vor Ort" die gewünschte H2 Menge dehydrieren, ist eine vernünftige Option. Das scheinen zumindest die Chinesen so zu sehen. Es gibt eine ganze Reihe denkbare und realistischer Anwendungen dieser Technologie.


    Wenn das nun ein Wettkampf sein soll - wer sieht die meisten Flops voraus - schau mer mal und warten ab was da (hoffentlich) noch alles entwickelt wird und was diesen ganzen Strauß an Problemen hilft zu überwinden.


    Der Titel Deines geposteten Links "Einfach wie Benzin..." hat auch etwas "Lobbywerbung" allerdings mit einer Tendenz gegen etwas zu sein.


    Energie in "Trägerflüssigkeiten zu verpacken" hat sicher nicht nur für mich den Vorteil der verlustfreien Langzeitlagerung. Neben dem hier von Dir so vehement abgelehnten LOHC-Technologie, "gefällt" mir eine andere Methode namens "Redox-Flow" (mit gänzlich anderer Technologie selbstverständlich). Könnte mir vorstellen auch das findet nicht Deinen Beifall.


    Die Idee Energie die nicht direkt elektrisch übertragen werden muss, also die einzige Möglichkeit el. Energie zu speichern - nicht nur in sehr begrenzter Kapazität wie das mit den "üblichen Akkumulatoren" schon immer geschieht. Nein, als nur praktisch begrenzte Menge der "aufgeladene Flüssigkeit" - scheint mir die Lösung einer ganzen Reihe existierender Probleme. Dafür müssen eben andere Probleme in Kauf genommen werden. Überwiegen die Probleme den Nutzen (was zu beweisen ist), wäre es töricht diese "Linie" weiter zu verfolgen.


    Ob für ein solches Thema ein eigenes "neues Thema" entstehen soll - schlicht ich weiß es nicht und will keinesfalls dieses Forum mit unnötigem Ballast beglücken. Ein, zwei Beiträge die niemanden so recht interessieren, verschwinden schnell und sanft in der Vielzahl der "richtig platzierten" Beiträge.

  • Ach was hatten wir da schon alles geforscht.....


    https://www.dgs.de/fileadmin/s…n-Stuttgart-Vaihingen.PDF


    Hat aber alles mit Spanien nix zu tun....

    4 Tage vor Förderstop Ioniq6 77 kWh - 239 kW vors Haus gestellt :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Hyundai Kona 64 kWh - 150 kW als Zweitwagen

    Statt Klimastreik - egal wann - PV montieren fürs Klima ! FridayForMounting FFM :mrgreen:

    Wer mich zitieren mag - bitte ausschließlich Vollzitate !

    2024 - keine Projekte mehr uff !

  • FAGOsolar

    Die von mir "gesehenen Möglichkeiten" sind für mich durchaus mit Spanien verknüpfbar. Es gibt außer diesem Thema keine mir ersichtliche Möglichkeit den klaren Bezug den mein erster Beitrag hier durchaus mit Spanien hat, anders mit dem was nun in Vordergrund geraten ist zu verknüpfen.


    Lassen wir (ich) das eben zukünftig solche Möglichkeiten die außer für Spanien / Portugal eher nur begrenzt für Griechenland zutreffen, überhaupt zu bewerten. Der erfreuliche Unterschied zu "rein politischen Foren" verkleinert sich ganz offensichtlich....

  • Danke Elektron :danke: - nun kann dieses Thema in Ruhe abhängen...

  • Warum?

    Fremde Stränge "zu kapern", um seine persönlichen Ansichten loszuwerden - das ist sicher nicht gewollt.


    Du darfst hier doch gern erklären, wieso die Länder, die selbst Energie- und meist sogar Wasserprobleme haben, aus ÖkoStrom und reinstem Wasser Wasserstoff herstellen, in LOHC einspeichern und exportieren sollen, statt mit Überangeboten an EE-Strom gut regelbare Meerwasserentsalzungsanlagen zu betreiben ...


    Schon auf Deine Vorstellungen, wie die immensen Mengen an LOHC durch die EU transportiert werden sollen, bin ich gespannt. Dagegen sind die 5-6% Verluste im Stromnetz ein Klacks.

    Denn der Speicheraufwand beim LOHC ist ja bekanntlich nicht alles. ;)


    Du solltest Dich mal von der Idee lösen, dass nur Du Dir Gedanken um die Energiewende machst, alle anderen den Fortschritt in Deutschland /Europa verhindern wollen und die Forenartikel rein politisch gefärbt sind ...


    Wenn Du sachlich argumentierst, wird das Thema auch von anderen Foristen angenommen und durch aktuelle Beiträge immer mal wieder oben in der Liste der bearbeiteten Themen auftauchen.


    Nur solltest Du dann aufhören, Dinge zu unterstellen, die nie geschrieben /gesagt wurden sind, bspw., dass ich gegen LOHC oder Redox-Flow als Technologie argumentieren würde.


    Auch solltest Du Deine Argumente prüfen.


    Zitat

    Ein "handelsüblicher Tankwagen" kann verwendet werden. Statt 600 Fahrzeuge mit Hochdruckwasserstoff (irgendwo bei bis zu 700 bar) genügt u.U. EIN einziger Tankwagen für diese Menge.


    Die Druckzwischenspeicher an den Tankstellen arbeiten mit ca. 900bar (um eine schnelle 700bar-Betankung zu ermöglichen). Transportiert wird i.d.R. in Druckflaschen mit 200 ... 350bar.


    Da macht es natürlich recht wenig Sinn, mit Wasserstoff im Normzustand (33,3 kWh/kg bzw. 1m³ =0,0027kWh) oder bei 35bar (Hydrolysedruck) zu argumentieren, wie man es bspw. hier nacht:

    Innovative Wasserstoff-Speichersysteme unter Nutzung der LOHC-Technologie.

    Oder sehe ich das falsch?

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 6kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX+Staplerakku
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)

  • Danke für die Ohrfeige - die habe ich mir sicher redlich verdient. Doch "Könnte mir vorstellen auch das findet nicht Deinen Beifall" - drückt lediglich was aus ?


    Ich habe verstanden diese Form der Speicherung ist völlig untauglich und es ist unnütz auf wohl nicht vorhandene Vorteile dieser Methode auch nur hinzuweisen.


    Die Möglichkeit, anfallende Energie auch anders, gar parallel, zu nutzen als sie (noch dazu so "unsinnig") einzulagern, ist ganz offensichtlich bei mir nicht vorhanden. Da hilft wohl auch die Tatsache, das eine amerikanische Firma nun mit Hilfe dieser Technologie ihren "Wirkungskreis" der durch die bisherige Transportmethode (Hochdruckbehälter auf LKW) erheblich und mit geringerem Aufwand erledigen kann und das auch tut, sicher nicht. Nun transportieren die sicher fehlgeleiteten Amis H2 in Tankwagen zu ganz neuen bisher nicht "versorgbaren" (wegen zu teurer Transport) Kunden. Statt das als "Nebenprodukt" entstehende Gas in großen Mengen abzufackeln transportieren die das einfach so.


    Nein, ich werde keine Fantasie aufwenden um die Möglichkeiten wie man eventuell in Europa den Transport gestalten könnte. Die Idee, mehrere geeignete Möglichkeiten gleichzeitig und oder gegebenenfalls auch "nischenhaft" zu nutzen, ist sicher völliger Unsinn. Du darfst also weiter gespannt bleiben. Ist das nun sachlich genug ?


    Was LOHC angeht - zu dem ich keinerlei wie immer geartete "geschäftliche Verbindungen" habe - ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt, weil ich diese Technologie immernoch für einen wichtigen "Mosaikstein" in den bekannten Nutzungsmethoden halte.


    Dennoch Dank für die weiteren Informationen die ich über Deine Kommentare erlangen durfte. Die machen meine Sammlung um einiges vollständiger und ich hatte sie leider bislang nicht selbst gefunden.


    Von meiner Seite möchte ich es damit bewenden lassen.