VNB macht seine Arbeit nicht -> EVU kann nicht zahlen

  • Hi,


    ich bin echt genervt. Am 28.01.19 war IB meiner Anlage. Am 06.03.19 war Zählersetzung. Die Anlage ist fremdfinanziert und mittlerweile werden fleißig Rückzahlungen abgebucht.

    Ich habe bereits 3x beim EVU angerufen und nachgehakt wann endlich die Abschläge kommen. Der verweist auf den VNB, da von diesem die Unterlagen fehlen. Dort ebenfalls angerufen wurde mir ebenfalls mehrfach mitgeteilt, dass alle Daten von mir vorhanden sind (Stammdatenregistereintrag ebenfalls rechtzeitig gemacht). Leider können sie mir aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens nicht mitteilen wann die Bearbeitung erfolgen kann.


    Was würdet Ihr machen?

    Rechnungen über die ersten 2 Monate an den EVU stellen, jedoch ohne die Kosten der Messstelle (da unbekannt)?

    Füße still halten, geduldig sein? Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass das mit Mahnung, Anwalt und Co. endet... :cursing:

    Früher habe ich das gerne gemacht, heute nur noch wenn es sein muss.


    Grüße

    22kWp - 72 x 310 MonoSol GX5 - 25000TL-30 - 2019

  • Das EVU zahlt nicht die Einspeisung - die zahlt der VNB...


    Hier ist das Netz von Westnetz, Strom beziehe ich von den Stadtwerken Düsseldorf. Die Einspeisevergütung zahlt Westnetz, die Stadtwere D'dorf haben damit rein gar nix zu tun....

    4,81 kWp / 31 x TS CIGS-Hochleistungs-Solarmodule 155W / Kostal Wechselrichter PIKO 4.2 / seit 09/2013

    Ausrichtung 46° Dachneigung 36°

    Standort: 51° 54‘ 22” Nord, 8° 37‘ 52“ Ost

  • Aus dem EEG 2017:


    § 26 Abschläge und Fälligkeit

    (1) Auf die zu erwartenden Zahlungen nach § 19 Absatz 1 sind monatlich jeweils

    zum 15. Kalendertag für den Vormonat Abschläge in angemessenem Umfang zu

    leisten.

    (2) 1Der Anspruch nach § 19 Absatz 1 wird fällig, sobald und soweit der Anlagenbetreiber

    seine Pflichten zur Übermittlung von Daten nach § 71 erfüllt hat. 2Satz 1

    ist für den Anspruch auf monatliche Abschläge nach Absatz 1 erst ab März des auf

    die Inbetriebnahme der Anlage folgenden Jahres anzuwenden.

  • Schriftlich, nicht mündlich agieren.


    Im schreiben kurz (!)den zeitlichen Ablauf schildern und dann eine Frist setzen (Datum nennen)


    An den Vorstand / die Geschäftsführung richten

  • Schriftlich, nicht mündlich agieren.


    Im schreiben kurz (!)den zeitlichen Ablauf schildern und dann eine Frist setzen (Datum nennen)


    An den Vorstand / die Geschäftsführung richten

    Auf welcher Rechtsgrundlage welche Forderung stellen? Wie das EEG die Fälligkeiten regelt, hatte ich ja gerade zitiert.

  • Abschläge für Einspeisung zahlt ja der VNB und nicht der EVU oder klingt das bei Dir gleich?


    Wenn die nicht reagieren, dann aggiere selbst.


    Das wichtigste ist, die Anlage läuft und der Zähler rennt.

    Alles richtig gemacht ... ich hoffe das ist seit dem 28. Januar der Fall.


    Also einfach mal eine Rechnung schreiben.

    Zahlungserinnerung...

    Mahnung senden und dank Internet und Amtsgericht online ist auch der Weg zu einem Mahnbescheid nicht so weit.


    Es sollte natürlich von Deiner Seite wirklich nichts fehlen.

    Also am besten vom VNB mal ganz blau abfragen, ob denn wriklich alle Unterlagen da sind? :twisted:

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Lohnt sich der ganze Aufwand, d.h. ist der Liquiditätsvorteil nötig oder kannst du noch ein paar Monate warten?

    Ich lasse nur jährlich auszahlen.

  • Ich kann warten, aber die Bank möchte gerne monatlich Feedback haben.

    1 Tag nach der Thread Eröffnung hat der VNB einen Brief mit den Abschlägen geschickt und bereits für 03 überwiesen. 04 folgt am 15.

    Die Auszahlungen sind um den fiktiven Strombezug reduziert. Das war m.W. das Thema Eigenverbrauch, welchen ich ja vom VNB zurückkaufe das die gesamte Summe erstmal eingespeist wurde. Die Berechnungsgrundlage dazu liefert er jedoch nicht mit, was denke ich in der Jahresabrechnung geschieht. Ggf. muss ich dann eben nochmal korrigieren. Verstanden habe ich es zwar noch nicht ganz, aber vielleicht kann hier nochmal jemand justieren. Ich kann mir nur vorstellen, dass es sich um geldwerten Vorteil handelt, da ich den Strom ja vor EInspeisung verbrauche und das somit steuerlich eine Sachentnahme aus dem Unternehmen ist. Diesen Sachverhalt kläre ich doch aber mit dem FA und nicht mit dem VNB... *grübel*

    22kWp - 72 x 310 MonoSol GX5 - 25000TL-30 - 2019

  • Die Auszahlungen sind um den fiktiven Strombezug reduziert.

    :?::?:Hast du keinen Einspeise-/Zweirichtungszähler? Das was eingespeist wird, ist zu vergüten. Punkt. Du beziehst doch deinen Strom nicht vom Netzbetreiber, sondern vom Versorgungsunternehmen. Die können, müssen aber nicht, identisch sein.

    Auch wenn sie identisch sind - es gibt Abschläge und eine Abrechnung für den eingespeisten Strom und es gibt eine Abrechnung für den bezogenen Strom. Diese beiden Sachverhalte haben absolut nichts miteinander zu tun.


    Irgenwas passt da absolut nicht...

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  • Ich kann warten, aber die Bank möchte gerne monatlich Feedback haben.

    1 Tag nach der Thread Eröffnung hat der VNB einen Brief mit den Abschlägen geschickt und bereits für 03 überwiesen. 04 folgt am 15.

    Da siehst Du mal, wie schnell Dir das PV-Forum hilft. ^^

    Die Auszahlungen sind um den fiktiven Strombezug reduziert. Das war m.W. das Thema Eigenverbrauch, welchen ich ja vom VNB zurückkaufe das die gesamte Summe erstmal eingespeist wurde. Die Berechnungsgrundlage dazu liefert er jedoch nicht mit, was denke ich in der Jahresabrechnung geschieht. Ggf. muss ich dann eben nochmal korrigieren. Verstanden habe ich es zwar noch nicht ganz, aber vielleicht kann hier nochmal jemand justieren. Ich kann mir nur vorstellen, dass es sich um geldwerten Vorteil handelt, da ich den Strom ja vor EInspeisung verbrauche und das somit steuerlich eine Sachentnahme aus dem Unternehmen ist. Diesen Sachverhalt kläre ich doch aber mit dem FA und nicht mit dem VNB... *grübel*

    Das ist in der Tat noch nicht ganz rund. Du hast doch Du mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Überschußeinspeisung, da ist also nichts mit zurückkaufen. EEG Umlage und Messstellenbetrieb sind ggf. zu berücksichtigen, das sind aber für ein komplettes Kalenderjahr zusammen etwa 50€.


    Deine Kalkulation ist eigentlich einfach:

    Deine Jahresproduktion ist ca. 23.000 kWh. Abzgl. Eigenverbauch (ca. 4.000 kWh) ergibt das dann ca. 19.000 kWh Einspeisung für ein volles Jahr. Den Einspeisezähler hast Du erst ab 06.03.2019, also ziehen wir mal (sehr grosszügig) 10% für die ersten zwei Monate ab. Bleibe noch ca. 17.000 kWh. Einspeisvergütung dürfte etwa 11,3 ct/kWh sein. Damit erwartest Du für 2019 insgesamt 1.900€, bei 10 Abschlägen also jeweils 190€. Das sind jetzt die Nettobeträge, dazu kommt dann noch die Umsatzsteuer (solltest du auf die KUR verzichtet haben).


    Welche Rate will Dir der VNB denn zahlen? Hat er das begründet? Was genau hat Dir der VBN denn mitgeteilt?


    Wenn Du mit der Höhe das Abschlags nicht einverstanden bist, hilft vermutlich eine formlose Mitteilung an den VNB. Bei mir (Netze BW) hatte im letzten Jahr eine Email ausgereicht...

    63 x Heckert NeMo 300-60M an Fronius SYMO 17.5-3-M seit 04/2018 - Ausrichtung SSW, DN 28°