Hilfe zur Anlagenplanung auf 500 qm Trapezblech-Hallendach SW Ausrichtung 8 Grad Neigung

  • Hallo zusammen,


    ich lese schon eine Weile mit und habe mich nun angemeldet heute, da mich die Vorteile überzeugt haben und ich eigentlich genug Platz habe.


    Ich wohne ausserhalb vom Ort und habe insgesamt 1200 qm Dach mit 8 Grad Neigung. Mein Plan ist auf dem SW Dach der grossen Halle eine Anlage mit max. 30 kw zu installieren auf ca. max. 400 qm. Ohne Speicher, eigenfinanziert. optimiert auf optimale Rendite kombiniert mit Eigenverbrauch, maximal robust, muss nicht High-End-Module sein. Ich kann ja gut noch ein Modul mehr installieren. Eigenverbrauch ca. 5500 kw p.a. Verschattung habe ich kein Problem.

    Ich habe und will kein E Auto.

    Mein Haus ist vollisoliert hat Flüssiggaszentralheizung und WW. (Option wäre ein WP zu installieren und mit Solar/Strom zu betreiben, was noch in sehr früher Planung steckt. (Heizanlagenänderung))


    Ich suche nun jemanden der ggf. im Umkreis von 55452 ein Projekt dieser Art hat, einen Installateur empfehlen kann für Angebote.

    Auch interessiert mich, ob die Neigung ausreicht oder sie erhöht werden muss.


    Angehängt ist das Google-Bild, wo alles hin soll. Zum Haus geht eine dreiphasige Freilandleitung zu uns und zu unserem Nachbarn vom Ort aus. Mittlerweile sogar isoliert als eine Leitung. Alle Leitungen in Halle und Haus ist von 2015.


    danke für Hinweise, Antworten oder Rückfragen.


    Grüße


    Wolpino

  • Du hast die Neigung ja gar nicht genannt, aber wenn es mindestens 10 Grad sind würde das sicher nicht aufständern. Dein Hallendach ist zwar sehr schön, aber nimm doch das Süddach vom Haus mit dazu, das ist wahrscheinlich vom spezifischen Ertrag her noch besser. Von der Vergütungsdegression her kannst du auch ruhig auf 40 kWp gehen (siehe hier). Die Leistung schafft dein Anschluss mit ziemlicher Sicherheit. Und leg es wenigstens schön sauber in eine Ecke oder an den Rand, damit du dir die restliche Fläche erhältst, falls du später mehr willst (wird passieren ...).

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Moinsen,


    Dach vollmachen. Beste Rendite für Eigenkapital ist dann, wenn man den Anteil gering hält. Sinngemäss: So hoch verschulden wie möglich, aber dabei liquide bleiben.


    Nicht scheuen vor "technischen Grenzen" wie 30kWp. Bei ner 100kWp Anlage fällt der NA Schutz zwar an, es wäre aber sträflich wegen 2.000€ zusätzlicher Investition nicht zu bauen. (1.200m² reichen für locker 200kWp...)


    Wir werden uns das bald nicht mehr leisten können, nutzbare Flächen nicht zu nutzen. Dieser irre Luxus ist echt krass und mit nichts zu entschuldigen.


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
    Industrieservice und Montage
    Am Dorfplatz 7, 24214 Neudorf
    Tel.: +49 151 44 555 285
    info@pvservice.net
    USt-ID: DE 292086601, Handwerkskammer zu Flensburg



    Dienstleistungen rund um Photovoltaik: Wartung, Repowering, Datenlogging, Direktvermarktung & Redispatch 2.0, Anlagenplanung und -Neubau, Huawei Wechselrichter, Zubehör und PV- Komponenten

  • Mein Plan ist .... max. 30 kw zu installieren

    Warum diese erhebliche Einschränkung?

  • Die Einschränkung auf rund 30 kw, da vermutlich die Freilandleitung vom Dorf zum Haus nicht mehr zulässt.

    Ich habe nun ein erstes Angebot bekommen. Nun werde ich mit dem Hallenbauer sprechen, was die Statik zulässt vom Hallendach. Zusätzlich spreche ich mit Energieversorger was der benötigt und was technisch gefordert und möglich ist.

  • Der EVU, gute Empfehlungen siehe Signatur, spielt hierfür keine Rolle.

    Der VNB ist dein Ansprechpartner wenn es ums Netz und Einspiesung geht.


    Ruf doch mal dort an und frag welchen Querschnitt deine Leitung hat und ob sie dir eine ungefähre Angabe geben könnten wie viel Leistung (kVA) möglich wären. Vielleicht gehen 50-60 kWp an deinem Hausanschluss?


    Wenn du Fläche für 200 kWp hast würde ich nicht bei 30 rumkrebsen!