Renogy Rover 20A lädt mit weniger Strom als ein 10€ PWM Regler

  • Ob spannungsmäßig gut angepasste Module mit PWM, vor allem im realen Ertrag, gleich, besser oder schlechter abschneiden, hat meines Wissens nach hier im Forum noch nie jemand unabhängig überprüft.


    Davon abgesehen wäre ich auch nicht sicher, ob bei zwei Modulen mit 32,5V Ump der MPPT (in Reihe) oder der PWM (parallel) gewinnen würde.

    Genau darüber hatte @Boelckmoeller3 doch berrichtet.

    Dass der MPPT knapp über Batteriespannung nichts bringt ist jedem klar und war nur das Problem beim Themenstart - was soll der da auch noch groß "powerpointen" :)

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • [...] Bei den beiden in Reihe geschalteten, alten Autobatterien hätte ich sowieso ein flaues Gefühl im Magen. Die müssten exakt baugleich sein und den selben Zustand haben, damit das gut geht. Bei einer Parallelschaltung ist es weniger schlimm [...]


    Das verstehe ich nun nicht. Aufgrund von Ausgleichsströmen zwischen den parallelen Batterien in der Nacht, habe ich die 24v Reihenschaltung gewählt.


    Mir ist klar, dass die schlechtere Batterie in Reihe durch ihren Innenwiderstand den Stromfluss begrenzt. Jedoch stört mich das nicht. Ich kann problemlos einen Staubsauger oder eine FLEX betreiben. Einen weiteren Nachteil sehe ich nicht.


    Bei der nun parallelen Schaltung kann ich ohne Sonne einen Strom von 0,19 A messen. Das werde ich weiter beobachten.

  • Eine Spannungsquelle(Batterie) in Serie ist was andere wie eine Stromquelle (Modul)... eine schlechtere Batterie begrenzt hier nix.. sie verhält sich nur selektiv asymetrisch bei der Belastung und ladung aufgrund des Abweichenden Innenwiderstandes in einer Gesamt von außen gesehen symetrischen Last/Ladung.. => sowas geht nicht, bzw geht nicht lange gut

  • Für den Threadersteller: schau einfach, falls du Platz hast, dass du ein gebrauchtes Panel findest, das in etwa dieselbe Ampere bringt wie das jetzige - diese in Serie - und der MPPT macht was er soll. Gebrauchte Panel findest du schon um wenige Euro im Ebay Kleinanzeigen z.B.:

  • egn , deine Tabelle ist aber wohl schon "etwas" älter bzw. aus den Anfängen der PV.

    Oder es ist alles um eine Zeile verrutscht...

    Nö, meine Tabelle passt schon. Du kannst ja Deine eigene veröffentlichen wenn Dir meine nicht passt. :roll::juggle:

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Das verstehe ich nun nicht. Aufgrund von Ausgleichsströmen zwischen den parallelen Batterien in der Nacht, habe ich die 24v Reihenschaltung gewählt.


    Mir ist klar, dass die schlechtere Batterie in Reihe durch ihren Innenwiderstand den Stromfluss begrenzt. Jedoch stört mich das nicht. Ich kann problemlos einen Staubsauger oder eine FLEX betreiben. Einen weiteren Nachteil sehe ich nicht.


    Bei der nun parallelen Schaltung kann ich ohne Sonne einen Strom von 0,19 A messen. Das werde ich weiter beobachten.

    Was für Ausgleichsströme sollen das in der Nacht sein?


    Das Problem mit in Reihe geschalteten ungleichen Batterien oder gleichen Batterien mit unterschiedlichen Ladestand ist, dass sie sowohl beim Laden als auch beim Entladen immer weiter in der Spannung auseinander laufen, und irgendwann die eine Batterie sulfatiert und die andere an Plattenkorrosion und Wasserverlust leidet.

    Selbst die geringen Temperaturunterschiede zwischen Batterien sorgen nach einiger Zeit dafür dass sie in der Spannung auseinander laufen.

    Begrenzt kann man das noch mit elektronischen Balancern in Zaum halten, aber besser ist exakt gleiche Batterien aus der gleichen Produktionswoche zu nehmen, und diese vor der Reihenschaltung erst Mal parallel zu schalten, und mit einem 12 V Ladegerät wirklich voll zu laden.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Nö, meine Tabelle passt schon. Du kannst ja Deine eigene veröffentlichen wenn Dir meine nicht passt. :roll::juggle:

    Servus egn , warum gleich so grantig? Vielleicht ja nur ein Missverständnis...

    In der Tabelle steht über der zweiten Spalte "maximale Ladespannung", drunter allerdings -

    und das hab ich erst später bemerkt - Umppmin ! Wie ist das jetzt gemeint?

    lg,

    e-zepp

  • Najo dort ist der VMPP bei heißen Module wenn man von einen klassischen 60 zeller dessen ausgangsspannung bei 29V "lag"... wie z.B bei dem des TS... dort so gar noch tiefer... wenn du auch den Leitungssspanungsabfall + Reglerabfall und KLemmabfall einrechnest.. bei 29V Liefert so ein Modul dann im Hochsommer genau nur mehr max 15-20% seiner Nennleistung

  • Die Tabelle von egn ist nur eine ungefähre Hilfsübersicht und gilt natürlich nicht 1:1 für alle Module. Meine alten 72-Zeller liefern bei 70°C z.B. nur noch eine UMP von 26,5V und bei -10°C eine UOC von 49V. Heutige Module haben andere Werte.


    Was mich unabhängig davon interessiert sind die gelben "Reglerverluste"-Felder. Wo hast du dort die Grenze gezogen?

    Wie hoch fallen denn die Verluste bei 144 Zellen im Vergleich zu 72-Zellen im 12V-System aus, dass es dort gelb wird?


    Zitat von pezibaer

    bei 29V Liefert so ein Modul dann im Hochsommer genau nur mehr max 15-20% seiner Nennleistung

    Hast du da jetzt schon einen Spannungsabfall einbezogen oder gilt der Wert direkt an den Modulklemmen? Käme der noch hinzu läge man bereits unterhalb der Ladeendspannung.


    Wenn ich mein Modul mal auf 60-Zellen runterrechne kommt das von den Werten ungefähr an das des TE hin. Die UOC liegt dann bei 70°C ziemlich genau auf Ladeendspannungsniveau. Abzüglich des Spannungsabfalls am Regler fände eine Ladung dann nur mehr sehr langsam bis 2,3-2,35V/Zelle oder gar nicht statt.


    Gruß


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Das basiert ja alles im Endeffekt auf sehr groben Richtwerten weil man ja nie genau weiß wieviele Spannungsabfallregler Klemmen und Leitungen haben ohne das auszumessen, und wie heiß die Module dann sind.... Meine Erfahrung, "Außnahmen" bestätigen ja die Regel, dort wo, fehlendes Wissen vorhanden ist und gespart wird am allgemeinen Material wird auch am Kupfer mit viel zu geringer Dimensionierung gespart, was es das ganz noch zusätzlich verschärft :).. weil so teuer dicke Kabel braucht ja keiner, weil wenn der Leitungsquerschnitt im Niedervoltbereich auf Maximalbelastung des Querschnitts gewählt wird dann ist der Spannungsabfall eh schon eine Katastrophe :P:P