Planungsphase DHH

  • Hallo Liebe Community,


    Wir befinden uns aktuell in der Planungsphase eines Doppelhauses mit Pultdach (Slope 22° & Azimuth ca. 20°). Geplant ist eine LWP + FBH + PV falls noch im Budget.

    Wir sind eine 5 köpfige Familie mit mir als Alleinverdiener d.h. auch Tagsüber Aktivität im Haus vorhanden (Ob das für die PV-Anlage von Belang ist weis ich nicht).


    Die DHH soll aus zwei Vollgeschossen bestehen - Der Dachboden (wird nicht ausgebaut, nur Lagerraum) bzw. die Decke vom OG wird gedämmt. Zusätzlich wollen wir statt Zwischensparrendämmung eine Untersparrendämmung vornehmen um den Luftstrom unter den PV-Modulen zu gewährleisten. Dies natürlich vorausgesetzt, dass In-Dach Module zu empfehlen sind.


    Das Dach wäre wie oben beschrieben ein Pultdach und unsere Hälfte hätte die Maße ~ 9,8m * 12,4m

    Einzige mögliche Verschattung wäre die SAT-Schüssel, die am möglichst nördlichsten Punkt geplant ist zu montieren.


    Sind In-Dach Module (keine Ziegel) zu empfehlen?

    Ist die Idee generell realisierbar bzw. sinvoll?

    Habt ihr evtl. Ideen wie es doch sinvoller und kostengünstiger zu realisieren wäre?


    Bin relativ neu im Forum und habe versucht auf alle Punkte einzugehen, die zur Hilfestellung notwendig sein könnten. Würde mich sehr über Empfehlungen freuen. Falls mehr Info benötigt wird, tut es mir leid, dass ich diese ausgelassen habe und würde sie versuchen zu beschaffen.


    Grüße


    nachfolgend noch paar Bilder, die ein besseres Bild verschaffen sollen.


  • vorausgesetzt, dass In-Dach Module zu empfehlen sind

    sind sie nicht!


    Normales Dach, z.B. Trapezblech wenn eh ne Anlage draufkommt.

    die Maße ~ 9,8m * 12,4m

    CA: 5*12 = 60 Module oder 9*7 = 63 Standard-Module.

    Wenn du noch Einfluss auf die Höhe hast: Mit ca. 20 cm mehr geht eine Reihe Module mehr drauf. Das macht einiges aus.

    die SAT-Schüssel, die am möglichst nördlichsten Punkt geplant ist zu montieren.

    Ne, die sollte an die Hauswand statt Schatten zu machen. Dort ist sie auch besser zugänglich und damit wartungsfreundlicher.


    Weiteres siehe Signatur.

  • Ein Süd-Pultdach, traumhaft! Euer Architekt hat's verstanden, Dachfenster gehören auf die Nordseite, sonst ist das doch ein Backofen da oben. Welches deiner Maße ist denn nun die Breite und welches die Höhe?


    Für das Dach plädiere ich eindeutig für Zwischensparrendämmung. Darauf ein Dach (Trapezblech oder Ziegel) und darauf eine hinterlüftete PV-Anlage mit Vollbelegung. Keine Angst vor dem Budget, das ist der einzige Teil eures Hauses, der sich von alleine zurückzahlt! Ich beneide euch jetzt schon. Aber schau, dass das alles rechtzeitig fertig wird, nächstes Frühjahr schlägt der Altmaier-Deckel zu.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • CA: 5*12 = 60 Module oder 9*7 = 63 Standard-Module.

    Wenn du noch Einfluss auf die Höhe hast: Mit ca. 20 cm mehr geht eine Reihe Module mehr drauf.

    20cm mehr Höhe wäre möglich ja. Also dann 10 * 12 = 120 Module? Wieviel kWp würde das machen? Wären das Standard-Module bzw. welche wären hier zu empfehlen? Oder ist es besser zuerst ein Angebot einzuholen und anschließend mich hier nochmal melden?


    Das mit der SAT-Schüssel an der Wand sollte sich auch realisieren lassen, Danke dafür.


    Dachfenster gehören auf die Nordseite

    Ja, die sind auf der Nordseite.


    Welches deiner Maße ist denn nun die Breite und welches die Höhe?

    H x B 9,8*12,4 aktuell, 10,3*12,4 wäre möglich



    Werden zwischen den Modulen begehbare zwischengänge für die Reinigung benötigt?

    Wir möchten mit unseren Nachbarn der DHH im Grunde das komplette Dach eindecken, d.h. HxB 10,3m*24,8m aber mit separaten Zählern. Evtl. eine Einsparung bei den WR möglich?


    Möchte nicht zuviele Fragen auf einmal stellen ;) Aber wie müssen wir vorgehen, wenn wir ein möglichst hohen Anteil an Eigenverbrauch erreichen wollen?

  • Sehr gerne, das freut mich dass du diese Ideen nicht als Spinnerei abtust!

    Als Anregung: Dachvorsprung links und rechts wenn gewünscht - da passt dann jeweils noch eine Spalte Module drauf. Und der Regen bleibt mehr vom Haus weg.


    Das müssen leider ganz getrennte Anlagen werden außer ihr und eure Erben seid euch in 30 Jahren noch immer eins.

    D.h. ggf. auch Abstand zwischen den Anlagen aus rechtlichen Gründen (Brandschutz-Vorgabe) usw. Dazu können andere vlt. was sagen.


    Mit 10,3 * 12,4 = 6*12 Module Standardmaße = ca. 23,4 kWp! Sehr lecker!

    oder 5*12 Module mit 2 m Höhe.


    Garagen, Carports vorhanden?


    Hausbau-Tipps: Hausbau, Tipps gesucht von Veteranen ;-) sehr lesenswert!