PV auf´s Dach nur wie viel?

  • Hallo,

    bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.

    Mein Name ist Matthias bin 36 Jahre und wohne in einem vier Personenhaushalt nähe Schwäbisch Hall mit angrenzender Garage.

    Beschäftige mich schon einige Wochen mit diesem Thema und komme nicht wirklich weiter was am sinnvollsten in meinem Fall wäre.

    Vermutlich kann mir hier jemand helfen.

    Daten:

    Stromverbrauch: 12000kWh mit WP

    Dach: 121m2 ca.20kWp

    Ausrichtung: S

    Dachneigung 25

    So wie ich das sehe habe ich drei Möglichkeiten (Eigenverbrauch) (Speicher ist raus).

    1) 9,9 kWp aufs Dach und nächstes Jahr nochmal 9,9kWp.

    2) 19,8 kWp drauf und 9,9kWp dieses Jahr anschließen und nächstes Jahr die anderen 9,9kWp

    3) 20kWp drauf und fertig.


    Hab schon viel ihn und her gerechnet und für mich ist die zweite Lösung am sinnvollsten, oder seht ihr das anders.

    Für diverse Tipps bin ich sehr dankbar.


    MfG. Matthias

  • Ohne wenn und aber Mehtode 3! Vergütung sinkt, der 52GW-Deckel schlägt bald zu und zweimal bauen ist wesentlich teurer.

    Hast du Garagen/Carports/weitere Dächer, Norddach? Gerne mit Luftbild.

    Das klingt so als hättest du nur dein Süddach im Auge.

    • Offizieller Beitrag

    Da ist wohl alles gesagt...

    1) ist natürlich komplett indiskutabel falls das Geld da ist. Und die Vergütung wird durch verstärkten Zubau wg. drohenden Deckel weiter runterrauschen, sodass ich 2) auch nicht erwägen würde...


    Also 3)... Aber über das 'und fertig' würde ich nochmal nachdenken... Bei 25Grad DN ist auch ein Norddach ne Option. Gerade um die 70% Leistungsbegrenzung zu umgehen wäre das recht interessant/elegant!


    Wenn bei PVGIS über 700kWh/kWp rauskommen würde ich das wohl auch machen...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • ich schließe mich der Idee an, auch das Norddach zu belegen. 40kWp, davon 70% sind 28kW, das passt, wenn man max. 30kW einspeisen darf.

    Tesla P85+ seit 8/13 >511.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD, wurde am 2.3.22 durch ein Model Y ersetzt. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos und E3DC Hauskraftwerk gesteuert per E3DC-Control zum Börsenpreis von aWATTar geladen. Weitere 25kWp geplant, für die WP von Wolf CHA 10

    • Offizieller Beitrag

    Grade mal mit PVGIS rumgespielt... an meinen Koordinaten hätte ein 25Grad DN Nord/Süddach im Jahr immer noch mehr Ertrag als meine 45Grad DN O/W-Anlage (die aber auch kleines Nachbarhausschatten-Problem hat) ... :)


    Im Schnitt über 900kWh/kWp (720 aus Nord, 1100 aus Süed)... Ich hab grade mal ca. 850kWh/kWp (Mittel über 4 Jahre).

  • Danke für die Antworten.

    Habe noch ein Hausdach 140m2

    Dachneigeung: 40

    Ausrichtung: S

    allerdings mit Gaube.

    Sehe ich das richtig maximal 30kWp für den Eigenverbrauch zu intallieren?

    • Offizieller Beitrag

    ne, da geht auch mehr. aber bis 30kWp

    bekommt man meistens problemlos

    am Hausanschluss abgeklemmt.

    Ab 40kWp sinkt dann die Vergütung recht

    heftig. 2-3 Belegungsvarianten prüfen,

    größte beantragen und schaue n, was man zugesagt bekommt. kleiner geht immer, wenn maximal nicht geht.

    2*13 + 8 G5 Süd, 2*10 +10 l G9.3 XL Nord an Fronius Symo 12,5 & Solis RHi,

    12 Sharp NUSC Süd und 4 TSC PowerXT Ost an Primo 4,6,

    4xPylontech US2000C, Nibe S1155-6 an Ringgrabenkollektor, 15,6m² Hewalex Solarthermie
    Technische Alternative UVR16x2, CAN-Mtx2, CAN-EZ2 und C.M.I.

  • Definitiv Option 3. Was soll es für einen Sinn machen, jetzt zu bezahlen und erst in einem Jahr mit dem Nutzen zu beginnen, und das noch zu wesentlich schlechteren Konditionen, als wenn du es gleich machst. In einem Jahr hat schon der Deckel zugeschlagen. Vergiss 1. und 2.

    Ich seh gerade, du hast noch mehr super Dächer. Klecker nicht mit 9.9 kWp rum, sondern schau was geht, solange noch was geht. In einem Jahr ist die Party vorbei.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Richtig, erstmal schauen was aufs Dach passen würde, parallel dazu schauen was der Hausanschluss verkraftet. Dann die Anlage passend auslegen. Es dürfen gut und gerne deutlich über 30 kWp werden wenn das Angebot passt. EV ist selbstverständlich möglich.

  • ich schließe mich der Idee an, auch das Norddach zu belegen. 40kWp, davon 70% sind 28kW, das passt, wenn man max. 30kW einspeisen darf.

    Ich vermute, du hast die 70%-Regel nicht verstanden ... wenn diese mit deiner Aussage gemeint war...

    Für den TE: Ja, Dach vollmachen. Bis 30 kWp problemlos. Bei flacher Norddachneigung (bis ca. 20 Grad) auch dieses mitbelegen.


    lg

    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x