90XXX | 14.4kWp || 1130€ | IBC

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2019-05-28
    PLZ - Ort 90XXX
    Land Deutschland
    Dachneigung 38 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 8.89 m
    Breite: 11.7 m
    Fläche: 85 m²
    Höhe der Dachunterkante 1.8 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp)
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Etwas Gewinn auf die Laufzeit wäre schön.
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung Es würden im geplanten Ausbau lediglich zwei Module am Schornstein früh und abends Schatten abbekommen.
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 15. Juni 2019
    Datum des Angebots 2019-05-02
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1130 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp)
    Anlagengröße 14.4 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 45
    Hersteller IBC
    Bezeichnung MonoSol 320
    Nennleistung pro Modul 320 Wp
    Preis pro Modul
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller Fronius
    Bezeichnung Symo 15.0-3-M
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Wechselrichter 2
    Anzahl 1
    Hersteller Kostal
    Bezeichnung Plenticore 10
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller
    Bezeichnung
    Preis pro Montagesystem
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo zusammen,

    ich habe dieses Angebot erhalten.

    Gezielt hatte ich nach einem Fronius Symo 12.5-3-M gefragt, allerdings wurde mir ein Fronius Symo 15.0-3-M angeboten mit dem Hinweis, dass man auf der Südseite immer die 100% abdecken sollte. Zudem wurde mir alternativ der Kostal Plenticore 10 aufgrund neuerer Technologie nahegelegt, doch lt. Datenblatt habe ich gesehen das er nur 10kW AC-Leistung (Bemessungsleistung?) besitzt - damit wesentlich unterdimensioniert, oder?

    Übrigens präferiere ich die weichen 70%, sodass ich darüber hinausgehenden Strom im Haus nutzen kann bis abgeschnitten wird.


    Welchen Wechselrichter würdet ihr denn empfehlen und wie sollten diese bestenfalls gestringt werden? Im Angebot steht dazu nichts, auf meine eigene Recherche hin bei Fronius Configurator würde bei 45 Modulen die Konfiguration MPP A+B mit 3 Strängen á 15 Module an erster Stelle vorgeschlagen. Im Angebot stehen 44 Module, dann geht es mit MPP A+B nicht mehr sondern z.B. MPP 1: 1 Strang mit 20 Modulen, MPP 2: 2 Stränge á 12 Module. Zumindest der 2. parallele Strang wäre dann im nicht mehr so optimalen Spannungsbereich (Umin 322, Umax 417 Volt)?!


    Edit: Dachplanungsbild hochgeladen, das ich mit PVSOL selbst mal zusammengebastelt habe (entspricht ggf. nicht dem Angebot).


    Viele Grüße,
    Jürgen

  • Korrektur:

    14,08 * 0,7 = 9,856 kW die du einspeisen darfst (Wirkleistung).

    14,08 * 0,7 / 0,9 = ca. 10,95 kVA dafür erforderliche Scheinleistung des der WR. Der 12,5-WR ist daher m.E. ausreichend. Größer wäre nur bei konstant hohem EV nützlich. Weich ist bei Süddach selbstverständlich.

    Details (insbesondere zwecks Abregelung vs. Lebensdauer) und Verstringung überlasse ich den WR-Experten.

    2*22 klingt wären optimale Strings. 3*15 sind mit passendem WR auch gut, wozu auf ein Modul verzichten - außer es liegt hart im Schatten.

    Hattest du eine Spalte quer auf der linken Seite mal durchgespielt?

  • Gezielt hatte ich nach einem Fronius Symo 12.5-3-M gefragt, allerdings wurde mir ein Fronius Symo 15.0-3-M angeboten mit dem Hinweis, dass man auf der Südseite immer die 100% abdecken sollte.

    Da hättest du gleich nachhaken können, z. B. mit der Frage wann denn 100% Leistung anliegen wenn doch die 70 %-Regelung zur Anwendung kommen soll:)


    Ich würde hier einen 12,5 KVA Fronius Symo einsetzen, bei 44 Modulen selbstverständlich mit 2*22 verstringt.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • 14,08 * 0,7 / 0,9 = ca. 10,95 kVA die du einspeisen darfst.

    Der TS dürfte bei 14,08 kwp und 70 % Regelung 9,856 kW einspeisen. Was du ausgerechnet hast ist die für 70 % hart erforderliche Scheinleistung des Wechselrichters;)

    Macht aber nichts, denn so sieht der TS direkt, daß der alternativ angebotene Plenticore selbst für 70% hart zu knapp ist. :idea:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Danke für Berechnungen - das hilft mir und spiegelt auch meine Wahrnehmung wieder, dass der Plenticore zu klein ist. Hätte ja sein können, dass ich etwas übersehen habe.


    Zwecks Verschattung: das ist minimal nur morgens und abends durch den Schornstein. Wie auf dem Bild zu sehen ragt er zu 100% auf dem Süddach hervor, d.h. er wirft morgens etwas (ich sage mal ca. 50%) Schatten auf das westliche Modul und abends auf das östliche. Ist nicht viel, aber vermutlich ausreichend um hier Fehler zu machen wenn man kein Schattenmanagement hat.


    Meint ihr reicht der Symo mit seinem integrierten Schattenmanagement hier aus oder sollte nen Optimierer an die beiden Module?

    Hat hier jemand eine ähnliche Konstellation?


    Viele Grüße,

    Jürgen

  • Du baust 22 Module an jedem der 2 MPPT? => Wenige verschattete Module in langen Strings regegelt das Schattenmanagement aus, es bedarf keiner Optimierer.

    Meist werden die verschatteten Module auf die Strings verteilt.


    Lass die Anlage eine Woche ohne Schattenmanagement laufen, eine mit und vergleiche die Unterschiede.

  • Korrektur:

    14,08 * 0,7 = 9,856 kW die du einspeisen darfst (Wirkleistung).

    14,08 * 0,7 / 0,9 = ca. 10,95 kVA dafür erforderliche Scheinleistung des der WR. Der 12,5-WR ist daher m.E. ausreichend. Größer wäre nur bei konstant hohem EV nützlich. Weich ist bei Süddach selbstverständlich.

    Kannst Du (oder jemand anderes) mir bitte das mit der Scheinleistung (den 0,9) nochmal erklären?


    So wie ich es verstehe ändert sich der cos zwischen dem 12.5er (< 13,8kVA) und dem 15.0er (> 13,8kVA) von 0,95 auf 0,9.

    14,4 kWp ist der aktuelle Planstand der Anlage.


    Also

    WR12.5 => 14,4 * 0,7 = 10,08 kW / 0,95 = 10,61 kVA

    WR15.0 => 14,4 * 0,7 = 10,08 kW / 0,90 = 11,2 kVA


    Was hat das für tatsächliche Auswirkungen auf die kWh, die eingespeist/vergütet wird? Hat das überhaupt Auswirkungen oder ist das nur ein Dimensionierungsfaktor für den WR?

    Sorry, kann mit "Scheinleistung" und "cos" so gar nichts anfangen.


    Übrigens wurden mir in die AB 2x Tigo Maximizer mit rein genommen. Die brauchen wir nicht wegen der kurzfristigen Teilverschattung am Schornstein ja nicht, wie ja schon genannt wurde. Richtig?

  • Ich fange mal unten in deinem Beitrag an :

    1.

    Optimierer sind überflüssig, sie dienen lediglich der Umsatzoptimierung des Anbieters.

    2.

    Scheinleistung ist die Wechselstromleistung eines elektrischen Gerätes. Sie besteht aus der geometrischen Addition (daher der cosphi :idea:) von Wirkleistung und Blindleistung.

    Die Module liefern reine WIRKLEISTUNG.

    Gem. Niederspannungsrichtlinie muss aber ein gewisser Anteil (5 bzw 10 %) Blindleistung bereitgestellt werden. Dieser Anteil muss bei der Dimensionierung des Wechselrichters mit einbezogen werden.

    Die Grenze zwischen 5 und 10% liegt bei 13,8 KVA WECHSELRICHTER-AUSGANGSLEISTUNG, die Anlagen-Nennleistung (in KWp=Modul Nennleistung) ist davon unabhängig.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Danke, aber wie wirkt sich das aus ob ich nun 5 oder 10% Blindleistung habe? Wo kommt die her und was soll das alles? Spielt das ne Rolle ob das nun 5, 10 oder 30% sind, abgesehen von der Dimensionierung des Wechselrichters? D.h. wären tatsächlich z.B. 50% (cos 0,5?) Blindleistung gefordert(?), müsste eine 14kWp Anlage einen WR mit einer Ausgangsleistung von 21kVA haben?


    Nehmen wir meine 14,4 kWp:

    Ohne die 70%, also wenn ich 100% einspeisen dürfte oder mit 30% zusätzlichen Eigenverbrauch bräuchte ich eine maximale AC-Ausgangsleistung von 16kVA (nehmen wir mal an die Anlage würde laufend 100% leisten, ist natürlich utopisch, das ist mir klar). Nur zum Verständnis?

  • Wie schon gesagt, die Blindleistung muss vom Wechselrichter zusätzlich bereit gestellt werden, muss also bei der Dimensionierung des Wechselrichters mit einbezogen werden.

    Mit der Nennleistung des PV Generators hat sie erstmal nichts zu tun.

    Blindleistungsbereitstellung ist gem Niederspannungsrichtlinie vorgeschrieben:


    FAQ: ab 2012 neue Schieflast/Leistungsbegrenz/Blindleistung


    Die 70% Regelung ist eine ganz andere Baustelle, wird aber in o. A. Link auch erörtert.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59