PV für Gartenhaus, mit 3 Modulen, ausrichtung West Ost und Süd

  • Man könnte die Poolpumpe ja zusätzlich mit einer Zeitschaltuhr versehen, das diese sagen wir um 16 uhr oder 18 uhr oder zu irgendeiner Zeit die Poolpumpe ausschaltet, so das die Batterie noch geladen werden kann.

    Quasi eine 12v DC Zeitschaltuhr, zw. WR UND LR.

    Die Zeitschaltuhr selbst bekommt ihre Energie von der Batterie.

    Sollte gehen oder?

  • Sollte gehen oder?

    Denke schon. Probieren geht über studieren, so lange Du's nicht ausprobiert hast, bist Du auf Vermutungen angewiesen. ;-)


    Wenn's etwas "flackert", also die Pumpe an und aus geht, musst Du mit den Spannungen (besonders Abschaltspannung) etwas rumspielen. Wie gesagt, 100% nur Überschussstrom ist mit dem Victron nicht möglich, aber wenn Du in der Praxis mit etwas Einstellen mindestens 60-80% schaffst, würde mich das nicht wundern. Vielleicht sogar mehr.


    Wie gesagt, probier's aus, mutmaßen und spekulieren kann man viel...


    LG

    Boitel

  • Hallo Liebe Leute, ich melde mich mal wieder.

    Hier mal ein paar Bilder vom Gartenhaus


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    So ist im Moment die Verbausituation, deshalb auch die 3 Module, Ost, Süd, West.


    Die Victron LR 100/20 werde ich verkaufen, und mir einen 40A LR holen.

    Welcher ist empfehlenswerter?

    Toyo 40A oder EPEVER Tracher 40A ?


    Des weiteren bin ich am Überlegen, ob ich die Module gegen 72 Zeller tausche, ginge dann eine 24V Anlage?

    Module währen dann Solarworld SW 330 XL.


    Meine Frau möchte im Garten unbedingt eine Elektrische Wasserpumpe haben, um einen IBC Tank zu Füllen, und zum Besässern, sie hasst die Benzinpumpe. Wird ein 600W Hauswasserautomat werden. Ich möchte den LR so groß auslegen, damit so wenig wie möglich aus den Batterien gezogen wird, wenn ich bewässere. Sollen ja möglichts lange halten.

    Batteriemanagemant kommt auch noch dazu, damit nicht mehr wie 30% gezogen werden.

    Akkus werden es Eventuell Ective AGM DeepCycle 150 AH 2x .

    Was haltet ihr davon?


    Mfg Peter

  • Hallo.


    Sind es jetzt 2 Pumpen (Pol/Bewässerung) oder bringe ich was durcheinander ?


    Man könnte es mal mit den 60z weiter Probieren, sind ja schon montiert, die Kabel sind auch nicht lang, aber eventuell an einen PWM Regler.

    Durch die Pumpe zieht es die Akkuspannung eh auf 24-26V Runter, da dürfte da schon etwa die Maximale Leitung kommen.


    72z währen natürlich optimal für 24V an MPPT.

    Auf dem Dach währe ja platz für mehr Module.

    Ich würde nach (gebrauchten) kleinen 72z (80x160) umschauen, sind viel handlicher.


    Wen du den Tracer nimmst dann vielleicht die neuen AN (blaue Knöpfe) nehmen, aber keinen Ahnung ob die besser sind als die alte A Serie.

    Der ML müßte (mein 4860 hat) einen Internen Speicher haben (ähnlich Victron) , der Min/Max Werte Spannung, Ladeleitung, Ertrag u.s.w. über Monate speichert.

    Weis nicht ob der Tracer A/AN das auch über die APP kann.


    BMS Victron BMV700 (gibt eh nichts anderes)

    Mit dem Relais schalte ich, wieder ein Relais der mit die Netzumschaltung schaltet.

    Akku wird bei mir bis 55% Entladen und bei 57% wieder eingeschaltet.


    Mir kommen die AGM etwas billig von, Gewicht haben sie schon mal.

    Ob ein Nass Akku nicht besser wäre.


    Ich würde auch mal nach einer gebrauchten Starterbatterie PZS umschauen.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • es wird 2 Pumpen geben,

    die Poolpumpe mit ca 65W die immer dann laufen soll,wenn Sonne da ist, und eine 600W Gartenpume um einen IBC zu füllen, und zum Bewässern. Entschuldigung, wenn das etwas unverständlich von mir geschrieben wurde.

  • Hallo Peet,


    Beim Anblick der Simme hab ich mich (wieder mal) geärgert, dass ich meine vor Jahren mal weg gegeben habe. ;(


    Ich schließe mich scauter2008 an, PWM ist die sinnvollste Variante. Ein MPPT wird bei der praktisch permanenten Teilverschattung sowieso keinen definierten Arbeitspunkt finden. Schalte die Module parallel, und hol Dir einen PWM-Laderegler. Steca wäre nicht die schlechteste Wahl, billig-PWM aus Fernost sind oft nicht mehr als Spannungsbegrenzer, die keine qualifizierte Batterieladung (IUoU) machen. Die meiste Zeit wird das mit PWM und Deinen 31V-Modulen prima funktionieren, nur bei sehr hohen Temperaturen wirst Du möglicherweise Probleme bekommen. Die von Dir genannten Akkus brauchen im 24V-Betrieb keine Spannungen über 29V, dass kommt in diesem Fall sehr gelegen.


    Ich würde es erst mal mit den Modulen und einem PWM-Laderegler probieren. Auf 72-Zeller kannst Du immer noch gehen, falls der Strom nicht reicht, die sind für PWM auch gut geeignet. Laderegler vielleicht ein Steca PR3030 oder, falls Du etwas Reserve für ein viertes Modul lassen willst, ein Solarix 4040. Königsklasse (ab 200€) wäre ein Tarom 4545, der hat, wie gesagt, auch ein (einfaches) Überschuss-Management und diverse programmierbare Steuerkontakte. Damit sollten dann, bei Deiner Verschattungssituation, sogar bis zu fünf Module möglich sein.


    Wo ich mich den ganzen Vorrednern hier auf jeden Fall anschließe, ist, dass Gleichstrom-Pumpen auf jeden Fall sinnvoll wären. Du könntest Dich zum Beispiel mal im Camping-Bereich umschauen, da gibt's viel so Zeug.


    Wichtig ist allgemein, dass Deine Batterien wirklich richtig voll werden, betreibst Du sie permanent im teilgeladenen Zustand, werden sie recht schnell kaputt gehen (Sulfatierung). Sollte das der Fall sein, auf jeden Fall mehr PV aufs Dach, bevor die Batterien schaden nehmen.


    Zum Abschluss noch der Hinweis, dass es Coulomb-Zähler (= "Tankuhr" für die Batterie) von diversen Herstellern gibt, nicht nur die Victron BMV. Studer fällt mir z.B. noch ein, man findet sowas aber auch bei Ebay&Co aus Fernost. Wichtig ist, dass der Strom gemessen wird, dass merkt man daran, dass da ein sogenannter "Shunt" im Lieferumfang enthalten ist, der in den Batteriestromkreis eingebaut wird. Die genannten Steca-Laderegler haben so etwas für den reinen Gleichstrombetrieb schon eingebaut, der Tarom 4545 kann so etwas auch mit einem Wechselrichter, der muss dann allerdings auch von Steca sein, oder man holt sich einen (teuren) Steca-Stromsensor dazu.


    Hope that helps.


    LG

    Boitel

  • ich sag mal 24v Batteriespannung ist kein Dogma. Ich weiß nicht warum, ich mag mich mit den PWM Lr's nicht anfreunden können.

    Dann doch 12v mit Mppt, deswegen auch die Frage, welcher LR besser ist: Toyo oder EPEVER, oder doch ein anderer?

    Übrigens, DC Pumpen mit 600W sind unheimlich teuer.

  • Wie gesagt, ich sehe bei MPPT in Deinem Fall keinen Vorteil, eher im Gegenteil.12V wird mit MPPT auch richtig teuer. Ist aber natürlich Deine Entscheidung.


    Ich kenne persönlich weder Toyo noch Tracer aus eigener Erfahrung. Ich lese hier schon ein paar Jahre mit, es gab mehrfach von Händlern die Aussage, dass sie mit Tracern massive Probleme hatten, und deshalb im unteren Preissegment auf Toyo umgestiegen sind. Ich glaube, mich zu erinnern, dass es hier auch mal den Fall eines Tracer gegeben hat, bei dem bei einem Defekt ein Kurzschluss an der Batterieseite aufgetreten ist, das ist dann so eine Sache, wo bei mir etwas die Alarmglocken anspringen. Bei Toyo wäre der ML 4860 der kleinste, bei dem Du innerhalb der Spezifikationen des Datenblatts bleiben würdest. Wichtig ist bei AGM, dass Du den Laderegler nach den Anweisungen des Batterieherstellers einstellst, sonst ist die Lebensdauer des Akkus unter Umständen sehr kurz. Externer Temperatursensor ist bei AGM auch keine schlechte Idee.


    Ums Ausprobieren wegen der Solarleistung wirst Du nicht herumkommen, weil der Tagesertrag bei der Modulanordnung mit den herkömmlichen Tools schlecht durchzurechnen ist, die gehen von einer gleichen Ausrichtung der Module aus. Deine Stromverbrauch ist bei Deinen bisherigen Angaben, insbesondere im Bezug auf das Hauswasserwerk, schlecht abzuschätzen. Wichtig ist wie gesagt, dass die Batterien richtig voll werden, und damit ist gemeint, dass sie zuverlässig die Float-Phase erreichen, gerade bei AGMs. Je mehr die "Floaten", desto besser. Erreichen der Absorptions-/Boost-Spannung reicht auf Dauer nicht, da werden die Batterien Schaden nehmen. Also Ladezustand der Batterien unbedingt im Auge behalten, und ggf. PV nachrüsten.


    LG

    Boitel