Bitte um Hilfe zum ausfüllen des Fragebogenn zur Steuerlichen Erfassung

  • Ok, seit gestern läuft meine Anlage. Anmeldung beim Stromnetz Berlin macht mein Elektriker.


    Au Backe, und nun kommt dieser Fragebogen auf mich zu. Das ganze Leben war ich im Lohnsteuerverein, nur damit ist jetzt Ende, weil ich in Zukunft Unternehmer bin.

    Junge Junge, das hät ich mir mit 61 Jahre auch nicht mehr Träumen lassen, dass ich noch mal Unternehmer werde


    Wer begleitet mich step by step durch den Fragebogen von 1-173 ?


    1. Frage 1.2 Ehegatte eintragen

    Ist es zwingend nötig den Ehegatten mit einzutragen. Wenn nein, gibt es da Vor oder Nachteile.


    2. Frage 1.4 Art der Tätigkeit (genaue Bezeichnung des Gewerbezweiges)


    Ja was machich den? Netzeinspeisung von Solar Strom oder wie nennt sich das.


    3. Frage Unter Steuernummer ist da meine alte Steuernummer mit gemeint oder frei lassen für eine neue Steuernummer


    4. Beginn der Tätigkeit Anmeldung Stromnetz Berlin läuft, Zählerwechsel kommt noch. Einfach Termin schätzen ?


    So das war es erst einmal.

    Später, kommen bestimmt noch mehr Fragen.


    Danke

    Michael:danke:

  • 1. Frage 1.2 Ehegatte eintragen

    Ist es zwingend nötig den Ehegatten mit einzutragen. Wenn nein, gibt es da Vor oder Nachteile.

    Nein, es geht um Dein voraussichtliches Einkommen aus der PV


    2. Frage 1.4 Art der Tätigkeit (genaue Bezeichnung des Gewerbezweiges)

    Betreiben eine Photovoltaikanlage


    3. Frage Unter Steuernummer ist da meine alte Steuernummer mit gemeint oder frei lassen für eine neue Steuernummer

    Deine bisherige Steuernummer eintragen, das FA teilt ggf. eine neue für das Gewerbe zu.


    4. Beginn der Tätigkeit Anmeldung Stromnetz Berlin läuft, Zählerwechsel kommt noch. Einfach Termin schätzen ?

    Beginn der Installation der Anlage auf dem Dach.



  • Erst mal vielen Dank Udo.


    Da du schon vorausschauend warst, hast mir gleich die Tabelle mit dem Vorauszahlungen eingefühgt.


    Tja wie hoch was setzt man den die Einkünfte einer 4,3 Kw Anlage an.

    Ist dein Beispiel realistisch mit 150 EUR/450 EUR


    Und mit Steuerabzugsbeträge ist da meine Lohnsteuer aus nicht selbsständiger Arbeit gemeint.

  • Ich habe eine 4,805 kWp Anlage - im Hinblick auf den bevorstehenden Supersommer dürften die Beträge ansatzweise stimmen - wie gesagt, es ist eine Schätzung, ob da am Ende 50 Euro mehr oder weniger rauskommen, ist unerheblich.


    Wobei die 150 Euro die Schätzung für die letzten 3 Monate 2013 waren - am Ende waren es tatsächliche 42 Euro...

    Wenn es um die "letzten" 8 Monate für 2019 geht, würde ich da "300" eintragen...

  • Das ist nicht die Lohnsteuer! Das ist die Vorsteuer, die MWSt, die Du auf den Anlagenpreis zahlst!


    Vorausgesetzt, Du hast nicht zur Kleinunternehmerreglung optiert. Wenn KUR kommt da nix hin.

  • Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich die MWST meiner Anlage wie Anschaffung meiner Module und Wechselrichter nur absetzen wenn ich mich nicht für die KUR entscheide.

    Ist das so richtig.

    Wenn ja, lohnt sich der Aufwand, den wie ich verstanden habe, kann man erst nach 5 Jahren wieder wechseln.

  • KUR = keine MwSt zurück, keine UStVA, alles etwas einfacher.


    Lohnt sich das?

    Wenn du von den steuerlichen Dingen Plan hast, hast du das vmtl. alles (UStVA, UST, EÜR) in wenigen Minuten ausgefüllt. Ich brauche für die UStVA (1x im Monat) ca 15 Minuten und die UST wird auch nicht viel länger dauern. Der Weg dahin ist das Problem. Bis man kapiert hat, was man wo hinschreiben soll, und wie das alles zusammen hängt, und wie man sich am Besten selber organisiert, hat man schnell hundert und mehr Stunden zusammen. Da ist man dann ggf. unter Mindestlohn.


    Wenn du alles verstanden hast, kannst du aber hier und anderswo helfen. Das gibt ein gutes Gefühl und das lohnt auf jeden Fall.

  • Ok, hoffe das ich das so langsam raffe.


    Wenn kein Kur.


    Dann bekomme ich also die MWST vom Finanzamt zurück, welche ich für die Anschaffung mein PV Anlage bezahlt habe.

    Ebenso auch für zukünftige Betriebliche Anschaffungskosten. z.B PC, Steuersoftwar ect.

    Da es sich quasi um Betriebsausgaben handelt.


    Einnahmen gibt es nur 1 Posten der sich wiederholt und zwar der Ertrag aus dem Stromüberschuss.


    Darauf muss ich also 19% Vorsteuer an das Finanzamt.zahlen.

    Und diese Umsatzsteuer muss man 1 x im Monat machen?

  • Auf dem Eigenverbrauch muss auch USt gezahlt werden.


    Bei meiner Anlage habe ich ca. 50 % dessen, was ich an Vorsteuer ansetzen konnte, im Laufe der fünf Jahre als USt gezahlt. In meinen Augen hat sich das gelohnt.


    und unter http://www.pv-steuer.de gibt es Excel Tabellen, die einem die ganze Geschichte erleichtern.