Absicherung des Wechselrichter nach Haus Fi

  • du solltest dir mal den Fehlerstrom einzeichnen, dann wirst du merken das der Strom nur durch den FI kann und diesen auslösen wird.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • der Fehlerstrom fließt über den PE zur PEN Verbindung deiner Elektroverteilung und dann über den N zum FI und dann zum Wechselrichter zurück.

    FI löst aus.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • das ist mir auch klar aber aber würde der FI funktionieren wenn bei den modulen alles passt aber danach bei einer steckdose ein Masseschluss wäre? Der Strom kommt ja von den Modulen und nicht vom Netz also umgehe ich ja den Fi.

    1.

    Steckdosen können keinen "Masseschluss" haben, da gibt's nur Phase, Nullleiter und Schutzleiter.

    Keine "Masse" .


    2.

    Im Stromkreis des Wechselrichters dürfen keine Steckdosen installiert werden. Es ist ein reiner Einspeisestromkreis ohne irgendwelche Verbraucher oder Steckdosen für Endgeräte.


    3.

    Der RCD wird nicht "umgangen" wenn die Einspeisung vor dem Haus-FI stattfindet.


    4.

    Wie schon gesagt, woher der Differensstrom kommt ist völlig egal, sobald der Auslösestrom űberschritten wird fliegt der RCD raus.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Fehlerfall Strom Vom WR Kreis geschlossen, rein theoretisch merkt doch der RCD nicht das zwischen PV und Steckdose ein Fehler ist

    Der Stromverlauf Deiner Zeichnug ist falsch.

    Wie soll ein Fehlerstrom über den PE des Wechselrichters zu diesem fließen?

    In netzparallelen Erzeugungsanlagen gibt es keine Verbindung zwischen N und PE.

    Gäbe es eine Verbindung zwischen N und PE am WR - z.B. durch Fehler - würde beim ersten Stromfluß hinter dem FI, sei es Erzeugung oder Verbrauch - dieser fliegen.


    Je nach Alter der Installation gibt es nur eine Verbindung zwischen N und PE entweder im HAK, Zählerschrank oder in der UV.

    Bei einem Erdschluß hinter dem FI fließt der Strom daher immer über - vereinfacht gesagt - PE zurück zu dem Punkt, an dem PE und N verbunden sind.

    Üblicherweise über die Auftrennung des PEN zu PE und Neutralleiter, welcher sich ausnahmslos nur vor einem FI befinden kann.


    Kommt der fehlerstromverursachende Strom aus dem Netz, so fließt dieser über L durch den FI zum Erdschluß zum Teil über PE am FI vorbei zum PEN.

    Der FI löst aus, da der Summenstrom nicht 0 ist.


    Kommt der fehlerstromverursachende Strom vom WR, so fließt dieser über L vom WR zum Erdschluß zum Teil über PE am FI vorbei zum PEN zum Auftrennpunkt von N und PE über N durch den FI zurück zum WR.

    Der FI löst aus, da der Summenstrom nicht 0 ist.


    Es gibt keinen Fall bei dem der FI bei einem Erdschluß nicht auslösen würde, außer er wäre defekt.

    Dennoch sollte eine Erzeugungsanlage nicht an dem FI der Verbraucher hängen.

    Denn liegt ein Fehler/Erdschluß am WR vor, ist das Haus dunkel.

    Gerade bei Modul-WR im Außenbereich nachts bei heftigem Regen nachdem ein Nagetier an der Leitung gekostet hat, kann das einem den Filmabend vermiesen.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Wenn mir ein Elektriker einen 30mA Fi vor den Wechselrichter schalten will, würde ich den vom Hof jagen. Was soll denn der Unsinn?

    Ich fahre in Urlaub. Der FI löst natürlich beim nächsten Gewitter aus und anschließend speist die Anlage wochenlang nicht ein. Na Vielen Dank!

    Ich hatte auch mal einen hier, die wollte mir dann noch was verkaufen für 800€, das dann automatisch wieder einschaltet.


  • Wenn mir ein Elektriker einen 30mA Fi vor den Wechselrichter schalten will, würde ich den vom Hof jagen. Was soll denn der Unsinn?

    es giebt nicht nur 30mA FI Schalter. Ein 500mA löst nicht so schnell aus.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!