Planung auf Gartenhaus und Carport

  • Hallo zusammen,


    wir benötigen für unseren Garten ein Garten bzw. Gerätehaus mit einen Abdach / Schleppdach dran um den Anhänger unterzustellen. Was macht der PV-Liebling? Klar, er versucht natürlich direkt die Hütte nach einer PV-Anlage zu planen.


    So, zur Planung / Überlegung:


    - Eine Gartenhütte mit einer Dachfläche von je 3,40m Tiefe und etwa 2,05-2,10m Breite, mit einer Neigung von grob 11° (Breite und Neigung nur auf Fotos geschätzt, nicht 100% gemessen).

    - Der Anbau, der direkt an die Gartenhütte soll, soll eine Tiefe von 3,40m und eine Breite von etwa 2,50m haben. Als Neigung habe ich mal 2° angenommen, viel mehr ist leider auf Grund der dann ziemlich niedrigen Stehhöhe unter dem Dach nicht möglich.


    Die Ausrichtung liegt für die eine Dachfläche bei 64°, für die andere Dachfläche und das Schleppdach bei -116° (Süd = 0°).


    Als Module wollte ich die haben, die auch schon auf unserem Hausdach ist (6,6kWh ab April in Ostfriesland).

    Geplant sind 4 Module auf die Dachfläche nach 64°, 4 weitere Module auf die Dachfläche nach -116° und nochmal 3 Module auf da Flachdach mit den 2° Dachneigung. Macht zusammen 3,3kWh, mit unserer Anlage auf dem Dach aus 5/18 dann zusammen 9,9kWp. Oder wir legen 4 aufs Flachdach, haben dann 10,2kWp und können ruhig über 10 kommen da es als 2.te Anlage läuft weil wir über 12 Monate Differenz sind?


    Jetzt stellt sich nur die Frage:


    - Am Anfang als Volleinspeiser laufen lassen da wir teilweise jetzt schon nicht den Strom (über 70%) im Sommer wegbekommen und später mal auf Überschusseinspeisung umstellen.

    - Direkt wie die Dachanlage auch auf Überschusseinspeisung gehen und auf die paar Stunden im Sommer pfeifen und mehr Ertrag im Winter haben? (Das wird doch euer Favorit sein denke ich.)


    Die Gartenhütte steht etwa 10m vom Haus entfernt, Leerrohr wird vorbereitet (soll ja ohnehin da Strom hin).


    Wie würdet ihr sowas wohl aufziehen, bin da auf eure Meinungen mal gespannt.


    Sonnige Grüße :lol:

  • Auf 10 KWp brauchst du nicht achten, da das nach über einem Jahr ohnehin eine Neuanlage wird.


    Die 70% Abregelung hat meines Wissens nichts mit der Frage der Volleinspeisung / Überschusseinspeisung zu tun. Wenn du schon einen Zweirichtungszähler hast, wäre es unsinnig, einen weiteren Zähler für Volleinspeisung zu bezahlen. Es spricht also wirklich alles für Überschusseinspeisung.

  • Wie groß würdet ihr denn den WR auslegen? Ich würde gerne bei Fronius bleiben da ich mit dem bisher verbauten total zufrieden bin. Wir hätten dann auf der Gartenhütte die besagten 3,6kW - in naher (ferner) Zukunft soll aber die Dachanlage auch erweitert werden, da wahrscheinlich zu den bereits montierten 6,6kWp nochmal rund 8,4kWp passen würden. Habe ja jetzt keine Lust bei jedem Bauprojekt einen neuen Wechselrichter zu holen - was würde am ehesten Sinn machen?

  • in naher (ferner) Zukunft soll aber die Dachanlage auch erweitert werden... - was würde am ehesten Sinn machen?

    Alles auf einmal machen. In ferner (und wohl auch schon recht naher) Zukunft wird es nach aktueller Gesetzteslage keine garantierte EEG-Vergütung mehr geben (52 GW Deckel) und somit keine Wirtschaftlichkeit mehr für deine Erweiterungspläne.

  • Überschusseinspeisung, jetzt alles in einem Guss.

  • Idealerweise baust Du das Gartenhaus als Pultdach und es sollten mind. 5 Module werden.


    Sowas gibt es auch mit Anbau für Anhänger/Brennholz:

    https://www.holzprofi24.de/Gar…SnrcDlo2m1YRoCGjwQAvD_BwE


    Idealerweise baust Du das so, dass Du gar keinen 2. WR brauchst ... der Fronius Symo mit 6KVA hat noch locker etwas Luft für weitere 5 Module ... ist dann 70-hart voll.


    Natürlich analog zur 1. Anlage als EEG Überschusseinspeisung bauen.

    Mehr PV Anlage am Standort bedeutet ja auch, dass Du mehr einspeisen darfst nach 70% Regel.


    Leerrohr ist immer gut.


    Wenn es mehr als 5 Module werden wir der 6KVA WR langsam knapp.

    In dem Fall würde ich 2 Mal AC Leitung plus LAN Kabel zum Gartenhaus ziehen.

    1 Mal AC für normale Stromversorgung in der Hütte, kleine Unterverteilung dazu bauen.

    Das 2. AC Kabel, gerne als 3*2,5mm ist das nur für den WR, ein kleiner Fronius Primo mit 3 bis 4,6KVA wird gut passen.


    In dem Fall brauchst Du dann für IBN halt wieder einen Elektriker, es sollte also so groß wie möglich geplant werden.

    Ist auf dem Haus noch was frei, so dass dort am 6er Fronius auch noch was nachgelegt werden kann?


    PS.: Ich hatte Recht. ;)


    Schade, die Chance auf 10KWp verpasst.
    Naja, du bist nicht der erste der dann irgendwann nachlegt und dann leider 2 WR im Keller hat.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5