Ist die Batteriemiete bei neuen Elektroautos rausgeschmissenes Geld?

  • Diese Frage stelle ich mir zur Zeit.

    Warum!?

    Kauf ich mir ein neues Elektroauto dann hat dieses auf Batterie und Elektrisch/Elektronische Teile des Antriebes Garantie. Heute meist 8-10 Jahre .

    In diesem Zeitraum habe ich als E-Car Betreiber kein Risiko wenn diese Teil also die Arbeit verweigern.

    Für was ist also im Garantiezeitraum die Batteriemiete gut ?


    Klar!

    Ab wann greift was, also ab wie viel % minus greift die Garantie oder die Batteriemiete zum auswechseln.

    Auch hat man bei Batteriemiete die Möglichkeit für den Einbau einer stärkeren Batterie, später. Hat man das bei aufzahlen aber nicht auch bei einem Garantie tausch?!


    Der Phoenixx

    Solarthermie+WDVS2000,PV05,Solarstromsternwarte07,ElektroC-Zero+Ökostrom12,ETABiomasseheizung13,PlugandPlayPV2016
    -eines Tages wird man sagen: "...mit Syrien und der Ukraine hat damals alles angefangen"
    http://www.alpakas-unterm-sternenhimmel.de

  • phoenixx2007

    Hat den Titel des Themas von „Ist die Batteriemiete bei neuen Elektroautos Rausgeschmissenes Geld?“ zu „Ist die Batteriemiete bei neuen Elektroautos rausgeschmissenes Geld?“ geändert.
  • Macht das ausser Renault noch einer?


    Das ist halt eher sowas wie Ratenkauf einer Batterie,... Ohne das du am Ende eine hast. ;)

    Macht halt die Anschaffungskosten fürs Auto kleiner und von der Differenz kannst du schon ne ganze Weile die Batterie mieten... Insbesondere wenn du wenig fährst und/oder das Auto nur 2-3 Jahre hältst (um zB. die Zeit auf was Gescheites zu überbrücken) finde ich das nicht so schlecht.


    Auch bei Gebrauchtkauf wäre mir das ev. angenehm bevor ich mich mit ner kaputten Batterie und Garantietausch rumärgere. Denke bei Miete hast du dann ev. auch Anspruch auf ne höhere prozentuale Rest-Kapazität, oder? Zahle ja die volle Miete...


    Und ist das wirklich so, dass du ne stärkere Batterie kriegen kannst bei Tausch... Das glaube ich eher nicht. Da hängt ja bei Modellwechsel auch noch geänderte Elektronik und so manches andere dran...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Im Privatbereich ist Dauermieten eine ganz schlechte Idee, egal ob Auto, Batterie oder Wohnung.

    Mieten taugt nur etwas wenn es um Flexibilität geht oder im kommerziellen Bereich wenn man kein Kapital binden möchte.

  • Nach fast 7 Jahren mit Elektromobilität beginne ich, wie ihr merkt die Elektroautos zu hinterfragen. Besser gesagt was macht die Autoindustrie, die Wirtschaft aus dieser tollen Sache die der Umwelt sicher helfen könnte!

    Könnte, aber es kommt auf das "WIE" an.

    KW starke E-Autos werden Vorgestellt. Kann aber Elektromobilität mit KW Monstern und Akkuriesen überhaupt noch Umweltfreundlich sein?

    Machen wir uns in unser Verwöhnten Konsumgesellschaft hier nicht etwas vor?!

    Darum!

    Wie führt man diese Technik ein!?

    1) Elektroauto sind immer noch unglaublich teurer. Für den Drilling bekommt man immer noch 2-3 Verbrenner.

    2) Sie sind im Grunde sehr Sparsam mit Strom aber an den Ladestellen wird oft schon heftig hingelangt.

    3) In Elektroautos werden immer stärke Batterien Verbaut was gut erscheinen mag aber in den meisten fällen ist das rausgeschmissenes Geld und nicht Umweltfreundlich wenn Oma mit Reichweitenangst 50kwh kauft um zum nächsten Supermarkt zu fahren.

    4) Was geschied mit den E-Cars nach der Garantie?

    5) Und Batteriemiete gegen die Reichweitenangst jagt die Fahrkosten pro km in die höhe.

    Fragen über fragen und das Gefühl bei der Sache wird vielleicht Realistischer von dem hier ja im Forum immer wieder viel gesprochen wird wie es nunmal Funktioniert in einer Wirtschft.


    Phoenixx

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  • Broadcasttechniker Das meinte ich ja... Bis zum Lebensende des Autos würde ich auf gar keinen Fall mieten wollen.


    Aber der Markt wird sich in den nächsten Jahren stark entwickeln und würde ich jetzt ein Auto brauchen, wo das Angebot noch überschaubar ist, dann würde ich mir wohl für nur 2-3 Jahre ne gebrauchte ZOE mit Miete holen.


    Du phoenixx2007 warst natürlich ein early Early-Adopter und musst jetzt den Preis dafür zahlen. Die Trillinge waren mit die ersten eAutos in Serie und die Stückzahlen nicht allzuhoch. Das macht es nun teuer... Ist das erst ne Massenproduktion wird man sich auch Gedanken über Recycling und Reparaturfreundlichkeit machen.


    Und mit der Batteriegrösse bin ich bei dir... Ich würde mir wünschen, wenn es in Zukunft jedes Fahrzeug mit mind. 3 Batteriegrössen geben wird. Bei Tesla ist das ja praktische heute schon so... Wenn auch die kleinste ev. noch etwas zu gross ist für die Oma. Aber die kauft auch kein 40k€ Auto.;)

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  • @phoenixx2007

    Jetzt weich' nicht vom eigenen Thema ab.

    Es geht darum ob Batteriemiete sinnvoll ist oder nicht.

    Bei den derzeitigen Verhältnissen zwischen Miete und Kauf ist die Miete für den Privatmann sicherlich nicht sinnvoll.

    Für einen kleineren Mietpreis könnte man das ja mal gegenrechnen.

  • Wir haben ein Zoe extra mit Miete, Vorteil: Schutzbrief ist mit dabei und das der Akku schon bei 75% getauscht würde und nicht erst bei 66%. Kostenumkehrpunkt ist in 8 Jahren bei 15000km. Man geht halt auf Nummer sicher.


    Mein e-Golf war günstiger als ein vergleichbarer Diesel, die Zoe nicht viel teurer als ein ähnliches Fahrzeug.


    Wir Laden zu 95% Zuhause und davon mind 80% aus der eigenen PV. Zusammen mit Steuern, Versicherungen und Service sind die Fahrzeuge um einiges günstiger als Verbrenner.


    Bei uns passt es super.


    Nachteil: wir fahren mehr und teilweise zügiger als mit unseren Verbrennern vorher, gerade jetzt, Strom ist genug da und ich kann ja Zuhause gleich wieder laden...(hätten wir vorher auch nicht gedacht)

    Passivhaus mit Erdwärmepumpe + Lüftung
    30,2 Kwp PV, Speicher 46Kwh
    7m² Vakuumröhrenkollektor, e - Golf (11. 2018), Zoe (seit 11/2018)
    Verbrenner frei und Start mind. 80% Energieautark!

  • Genau sowas hatte ich vermutet... Und bei mir wäre der Jahreskilometerumfang deutlich unter 10000km. Da reicht wohl die billigste Miete aus (50€/Monat bis 7500km?).

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  • Genau sowas hatte ich vermutet... Und bei mir wäre der Jahreskilometerumfang deutlich unter 10000km. Da reicht wohl die billigste Miete aus (50€/Monat bis 7500km?).

    bis zu 7500km sind 59€, bei 41kwh Akku 69€kann man auch leicht anpassen

    vom YouTuber meineZoe.de, Michael..der erklärt sehr viel und auch eine Kostenrechnung

    bei deinen Kilometern würde um die 10 Jahren kippen bei dem 41kwh Akku.

    (e-Auto lohnt sich um so mehr es gefahren wird, es gibt kein Ökologisches besseres Auto als ein Verbrenner der nicht fährt)


    Wir haben uns dazu entschieden weil meine Frau die Zoe solange wie möglich fahren will, richtige Langzeiterfahrungen gibt es nun mal nicht, deshalb auch auf Nummer sicher...mieten...wenn was mit dem Akku ist dann wird er getauscht und gut

    ..für die Mietversion gab es auch einen besseren Finanzierungszins und Vergünstigung bei der Anschlussgarantie

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  • Wir haben uns dazu entschieden weil meine Frau die Zoe solange wie möglich fahren will, richtige Langzeiterfahrungen gibt es nun mal nicht, deshalb auch auf Nummer sicher...mieten...wenn was mit dem Akku ist dann wird er getauscht und gut

    ..für die Mietversion gab es auch einen besseren Finanzierungszins und Vergünstigung bei der Anschlussgarantie

    Na dann hoffen wir, daß der Accutausch so klappt wie Du davon träumst.


    Was ich so von Renault und den angekündigtn größeren Accus die nicht kamen hörte, und wenn wer den Accu kaufen möchte, dann gehört der Accu nicht Renault sondern der Mietgesellschaft usw.


    Wenn die den Mietscheiß lassen würden könnten sie drei mal so viele Fahrzeuge verkaufen. Wie stark ein Accu degradiert hängt auch sehr vom Benutzer und vom Ladeverhalten ab:


    Vermutlich wird eher ein Konverter/Laderegler den Geist aufgeben als der Accu eine zu große Degradion erfährt.



    Django