Neutrino-Aktivierung für Solarzellen

  • Gefunden in Physik Heute, Nr. 4/2008, S. 17:


    Neutrino-Aktivierung eröffnet neue Technologie für Solarzellen


    Neutrinos, die geisterhaften und fast masselosen Elementarteilchen, die gemeinsam mit Elektronen, Photonen und den sogenannten W- und Z-Bosonen der elektromagnetischen und schwachen Wechselwirkung unterliegen, werden von der Sonne in ungeheurer Menge erzeugt. Ihre Wechselwirkung mit Materie ist jedoch so gering, dass dieser gewaltige Teilchenstrom die gesamte Erde ohne merkbare Absorption durchdringt.


    In einem der ersten Vor-Experimente des neuen Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Hochenergie-Forschungszentrum CERN ergab sich nun ein verblüffender Effekt, der zunächst an den Silizium-Elementen von ATLAS, einem der neuen Großdetektoren auftrat. Im Zuge dieser Experimente, in denen man beim CERN das so genannte Higgs-Boson zu finden hofft, werden die Silizium-Elemente, die ganz ähnlich den Solarzellen der Photovoltaikindustrie aufgebaut sind, mit bisher unerreichten Mengen von Z-Bosonen bestrahlt.


    Beobachtet wurde eine teilweise Umwandlung der Elektronen der Siliziumatome in Myonen, die als eine Art schweres Elektron gelten. Das besondere an diesen Myonen ist, dass sie mit den solaren Neutrinos um etwa 12 Größenordnungen, also billionenfach stärker wechselwirken, als normale Elektronen. Da sich diese Myonen in der Nähe der Atomkerne des Siliziums aufhalten, geben sie die von den Neutrinos aufgefangene Energie innerhalb von billionstel Sekunden an die Leitungselektronen des Siliziums ab.


    Anders ausgedrückt: Statt wie bisher nur von Photonen, werden Elektronenströme in dem neuen Material nunmehr auch von Neutrinos ausgelöst, die Bestrahlung mit den Z-Bosonen hat es also für solare Neutrinos "aktiviert". Das neuartige Material hat bis zur Bestätigung durch die IUPAC (International Union of Applied Chemistry) den vorläufigen Namen "Perinon" erhalten.


    Bereits die ersten versuchsweisen Bestrahlungen von handelsüblichen Solarmodulen hätten gezeigt, so der Leiter der Forschungsgruppe Prof. Dr. Wilhelm Feichtel, dass auch darin Perinon entsteht. Im Ergebnis produzieren diese Solarmodule nicht nur in direktem Sonnenlicht um einen Faktor zwei mehr elektrische Energie, sondern absorbieren auch nachts die solaren Neutrinos, die - ungehindert durch die Erdmasse - aus Richtung der Sonne auftreffen.


    Für die Stromerzeugung durch Photovoltaik stellt dies eine Revolution dar - denn die neutrinoaktivierten Module produzieren auch nachts elektrische Energie und speisen diese ins Netz ein.

    Prof. Dr. Peter A. Henning

  • Das Prinzip ist eigentlich uralt und so gesehen eine Wiederentdeckung.


    Schon die alten Ägypter wussten diesen Effekt zu nutzen.
    Voraussetzung ist nämlich die pyramidonale Formgebung sowohl des Siliziummaterials als auch des Trägers.
    Sowohl die ägyptischen als auch die afrikanischen und südamerikanischen und besonders die chinesischen Pyramiden bieten sich dafür an.
    Nach neuester Erkenntnis spielt die Dimensionierung keine Rolle mehr, und die Pyramiden sind so auf einfache Weise nachzubauen.


    Die Wirksamkeit ist u. a. auch dadurch nachgewiesen worden, dass im geometrischen Mittelpunkt der Konstruktionen sich alte Rasierklingen von selber schärfen und auch Käse nicht vergammelt.

  • chapeau!



    Bei etwa 70 Milliarden solaren Neutrinos die sich pro Sekunde im Mittel durch einen Quadratzentimeter der Erdoberfläche bewegen, waere das ein wertvoller Beitrag den Energiehunger der Welt zu stillen. Immerhin hat ein Sonnen-Neutrino eine Energie von einigen hundert keV ( 1 eV = 1.602176462 (63) *10^-19 Joule)

  • Das ist doch die Lösung für unser Energieproblem!!! Ich kann mir schon 360° nachgeführte Anlagen vorstellen, da Neutrinos selbst den Planeten durchdringen.


    -eggis-

    Mit sonnigen Grüßen
    -eggis-


    "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)


    SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
    Meine Anlage!!! hier klicken

  • Selbst heute Nacht hätte ich dann volle Leistung aus den Zellen.
    Wird es die bis zum nächsten Mal geben?


    Wär ja toll, könnte ich mich das ganze Jahr drauf freuen.

    Luschengeselle L11

  • Hallo lieber phenning und lieber bereil, hatte schon vor ca. 25 Jahren von diesem physikalischen Effekt bei Solarzellen gelesen.


    Damals hatten die Russen erste Expermimente mit ihrem lange geheim gehaltenen Raumschiff "Lirpa 1" im Orbit gemacht.


    Man sieht ja was daraus geworden ist, damals mit den Amis gerade bei Photovoltaik in der Raumfahrt weltspitze und jetzt alles Hinterhofwerkstätten.


    Einen hoffentlich sonnigen April wünsche ich Euch ALLEN.


    Mein März war mit 80,3 kWh/kWp (82,30) 2,50 % schlechter als der Februar 2008.


    SERVUS 8)

  • Zitat

    PV-Harry schrieb:
    ..........Mein März war mit 80,3 kWh/kWp (82,30) 2,50 % schlechter als der Februar 2008.


    ich habe im Vergleich zum März 2007 locker 100% PLUS! :shock:


    Aprillige Grüße


    Zapper