Ost-West 19,84 kWp an E3/DC mit 13 kWh Speicher und Wärmepumpe

  • Soo, nun geht/ging es los!


    Vorletzte Woche wurde das Haus aufgebaut, vergangene Woche wurden beim Dach decken gleich die Haken mit montiert und teilweise die Schienen (IBC Solar).

    Heute kamen die ersten Module aufs Dach. In Summe werden es 64 Stück Heckert NeMo 310W, also 19,84 kWp.


    Da das E3/DC ein Standgerät ist, wird das erst später installiert werden können, wenn im Keller der Estrich und die Fliesen verlegt sind. Der Hausanschluss existiert auch noch nicht, momentan gibt's nur Baustrom.


    Weitere Details werde ich nach und nach hier ergänzen.


    Sonnige Grüße aus Oberbayern

  • Wofür ist eigentlich der SB3.6 gut?

    Ich vermute mal der E3DC wäre mit den 19KWp zu voll.


    Wird der Erker auch noch mit 2*3 Modulen belegt?

    Statt mit dem SB3.6 würde das mit einem SE5000 und SE Optimierern gehen.

  • Ja genau, das E3/DC verträgt nicht die komplette Leistung, daher der zusätzliche WR von SMA. Den habe ich so gewählt, dass ich am zweiten Eingang noch einen String vom Carport oder der Terrassenüberdachung anschließen kann, die beide erst später gebaut werden.


    Auf die Gaube kommen vorerst keine Module. Eine Seite davon ist ja Nord und mehr als 2 Module passen eh nicht drauf je Seite. Hätte sich in die vorhandenen Strings also nicht gut integrieren lassen, außer mit SE. Wegen einem oder zwei Modulen mehr wollte ich aber nicht auf SE gehen.

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • Hätte die Gaube jetzt größer geschätzt und für 2*3 geplant.

    Mit SE wärst Du halt etwas freier, was das dazulegen angeht.

    Der SE5000 kostet im Verbund mit den Optimierern auch nicht viel mehr als der SB3.6 und damit wäre dann mehr PV und auch mehrere Ausrichtungen kein Problem.


    Du weißt ja, es hilft nur mehr Power.


    Mit dem SE5000 hättest Du auch die Module auf dem Dach, die nah am Erker liegen, mit in den SE Strin nehmen können, denn der E3DC hat nach meinem Stand keinerlei funktionierendes Schattenmanagement.

  • Hallo zusammen,


    gestern bin ich aufs Dach gestiegen und habe mir ein paar Details angeschaut. Folgendes ist mir aufgefallen, was ich hier zur Diskussion stellen möchte:

    1. Kabelverlegung
      • Verlegung der Kabel unter den Modulen: Die Kabel wurden mit Kabelbindern so am Montagegestell hoch gebunden, dass die Stecker an den Schienen hängen. Die Kabel selbst hängen aber bis auf die Ziegel runter.
        Ich finde ja gut, dass die Stecker nicht im Wasser hängen, aber besser würde es mir gefallen, wenn auch die Kabel hoch gebunden wären. Auf welche DIN / VDE-Norm oder ähnliches kann ich mich berufen, wenn ich das bemängle?
      • Die Stringkabel und der Potentialausgleich werden durch einen Solar-Durchführungsziegel ins Haus geführt (von da durch ein geerdetes Stahlpanzerrohr in den Keller). Das passt meines Erachtens so.
        Allerdings wurden die Kabel, die die drei Modulfelder verbinden, einfach unter die Ziegel geführt. Die Ziegel sind an den Stellen ausgeflext worden. Am First gehen die Kabel ohne Ziegelbearbeitung direkt unter die Firstziegel.
        Ich habe hier große Bedenken, dass hier durch Bewegung der Kabel die Isolierung beschädigt wird. Ich hätte hier gerne jeweils einen Solardurchführungsziegel bevorzugt. Wir liegen am Ortsrand und haben sehr starken Wind vom freien Feld her (Westen).
        Kann man das so machen mit den Kabeln unter den Ziegeln und wenn nicht, welche normative Grundlage gibt es dafür?
    2. Modulbefestigung / Klemmbereiche
      Das Montagegestell ist einlagig, d.h. die Querschienen müssen sich an den Ziegelreihen orientieren. Dadurch lassen sich nicht immer die optimalen Klemmpunkte an den Modulen erreichen.
      Auf den Fotos sieht man, dass die Klemmen teilweise an der obersten Zell-Reihe der Module sind. Laut Installationsanleitung von Heckert (Seite 6, mittlere Abbildung), hat der Abstand vom Rand mind. 250mm (a) und höchstens 410mm (a+b) zu betragen. Das sind also ca. 1,5 bis 2,5 Zellreihen bzw. Mitte zweite bis Mitte dritte Zellreihe.
      Welche Folgen hat die Nichteinhaltung bezüglich der Garantie? In der Installationsanleitung werden für verschiedene Klemmungen verschiedene Druck- und Soglasten angegeben. Eine Abweichung von den angegebenen Klemmpunkten bedeutet also erst einmal abweichende Druck- und Soglasten -- oder doch etwa gleich den Garantieverlust?
      Da die optimalen Klemmpunkte aufgrund der einlagigen Installation nicht erreicht werden können: Ist es besser weiter innen oder weiter außen zu klemmen?

    Danke schon mal an alle Experten, die dazu was sagen und mir vielleicht ein paar Quellen nennen können. :danke:

  • Übrigens hier noch ein Detail: Statt den Standard-Sanitärlüfterziegeln von Erlus habe ich von einem anderen Anbieter welche beschafft und beigestellt, die etwas flacher aufbauen. Die passen nun perfekt unter die PV-Module.

  • Hallo Bürgersolar,
    du darfst bei 19,84 kWp nur 13,88 kW einspeisen.
    Mit der E3/DC Anlage (ich habe die gleiche) hast du einen 12,5 kW WR
    sowie einen 3,0 kW Batterie WR. Die Leistung beider WR wird addiert!

    Ich habe den Ladezeitpunkt der Batterien auf 11:15 gelegt und die Ladung
    auf 1,5 kW begrenzt. So wird die Batterie während der Mittagszeit ca. 4 Stunden geladen
    und meine Generatorleistung von bis zu 14,4 kW jetzt im April/Mai wird "abgegriffen".
    Max. Einspeisung bei mir sind 11,7 kW.

    E3DC S10E mit Speicher 13 kWh * 54 Stück Q-Cells DUO BLK 310 Wp Module * 16,74 kWp * S –10°

  • du darfst bei 19,84 kWp nur 13,88 kW einspeisen

    Hallo Dietmar,


    ich darf sogar noch weniger einspeisen, weil für den KfW-Anteil der Anlage die Begrenzung bei 60% liegt, nur für den darüber hinaus gehenden Teil der Anlage liegt die Begrenzung bei den üblichen 70%.

    Aufgrund der Ost-West-Ausrichtung bleibt abzuwarten, ob die Leistung überhaupt darüber geht. Ansonsten werde ich mal schauen, ob das prognosebasierte Laden funktioniert (was ja bei vielen nicht der Fall ist) oder ob ich manuell eingreifen muss.

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • Bezüglich der Verlegung der Kabel unter den Modulfeldern bin ich auf diesen Artikel gestoßen, in dem die DIN VDE 0100-520 genannt wird, die einen Abstand der Kabelbefestigungen von höchstens 25cm vorschlägt (nicht vorschreibt?). Kennt jemand diese Norm und weiß, was dazu zu Kabeln steht, die die Dachhaut (Ziegel) berühren?

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • Ich meinte nur, dass du eventuell gar keinen zweiten WR brauchst.

    E3DC S10E mit Speicher 13 kWh * 54 Stück Q-Cells DUO BLK 310 Wp Module * 16,74 kWp * S –10°