PV Inselanlage was habe ich da gekauft ?Identifizierung und wie Optimieren? richtiger Batterienkauf

  • Hallo Forumsgemeinde,


    habe mir eine Gartenlaube mit bestehender PV Anlage gekauft, leider gibt es keine Informationen / Unterlagen hierfür, Alter unbekannt.

    Da ich ein 12Volt Laie bin benötige ich etwas Unterstützung Hilfestellung bei weiteren Investitionen.

    Verbaut ist eine Moll Batterie 88120 120AH Alter unbekannt, vermutlich 8 Jahre alt, 1 Modul auf dem Dach, Diverse Sicherungen, AEG Regler, 1000Watt Wechselrichter direkt an der Batterie angeschlossen.


    Zu meinem Vorhaben, die Batterie ist defekt, die LCD Anzeige zeigt 14 ,4 Volt an, wenn ich einen Verbraucher einschalte fällt die Anzeige innerhalb Sekunden auf 12 Volt und weiter runter. es muss eine Neue her.

    Vermutlich selbst kaputt gemacht nach 4 Tagen Beanspruchung waren nur noch 10Volt zur Verfügung.

    Wusste nicht das man unter 12Volt nicht betreiben darf, es hat sich auch nichts autom. aus oder ab geschalten.

    in diesem Zuge vielleicht die PV etwas aufrüsten damit es zur Neuen Batterie passt?


    Strom wird in der Regel am WE benötigt, eventuell auch mal im Urlaub dann sind es mehrere Tage,

    Fernseher 19Watt?, Radio, Licht 2x 15 Watt, 220Volt 1x Kurzzeitig für Kaffeemaschine.

    Möchte im Sommer noch zusätzlich eine 12 Volt Wasserpumpe installieren und weitere LED Strahler mit Bewegungsmelder.

    Welche Batterie / Solarmodul wenn nötig ist zum Kauf zu Empfehlen, 1 oder 2 Batterien kaufen? habe hier mal etwas von Trojan 6Volt gelesen.

    Reicht hier mein bestehendes Modul (Watt unbekannt) oder muss ich das kpl. Tauschen gegen ein größeres oder ein 2tes dazu montieren?

    Vielen :danke: vorab für Info´s


    Mfg

    Tim

  • Nun, wenn ich mir so die Teile anschaue, sind die schon gut 25 Jahre alt. Wenn nicht noch älter. Aber seis drum.

    Das Modul könnte so ein 50W Teil seinl D.h., mehr wie 2A Ladestrom wird da nicht rauskommen. Für eine 120AH Batterie einfach zu wenig. Bei einer 120-er soltest du mindestens ein Zehntel ihrer Nennkapazität nachladen können. D. h. also bei dir auf alle Fälle neue Module Der Laderegler dürfte einer aus den Anfänger der Solartechnik sein. So wie es aussieht, kann er bis zu 12A. Wahrscheinlich PWM geregelt. Was deinen Energieverbrauch angeht, müsste man noch wissen, was die Kaffemaschine bei 220V braucht, 800W oder 1200W?

    Deshalb ist die Idee, eine neue Batterie zu kaufen schon mal ne gute. Was dein Modul angeht, so verschenk das an einen Bastler und besorg dir ein neues. Nur denk daran, der Knackpunkt könnte deine Batterie sein. Es nützt dir nichts, wenn du nur so 6A max. laden kannst, deine Batterie aber über 100AH hat. Das ist für die arme nur nen Ladeerhaltungsstrom, So eine Batterie braucht aber auch mal ne richtige Nachladung um auch mal in die Gasungsstufe (14,4V) zukommen. Verhindert dann die Sulfatierung. Leider hat so eine auch ne gewisse Selbstentladung.

    Mit was für einen WR erzeugst du die 220V? Gezackte Sinuswelle oder reine Sinuswelle?


    Bei weiterem Interess würde ich dich bitten, mich über PM zu erreichen.


    :thumbup:

  • Moin Moin,


    die Hütte ist ca. 25 Jahre alt, wieviel Leistung das Modul bringt weis ich nicht, der Aufkleber auf der Rückseite des Panels ist nicht mehr lesbar.

    Kann man das Separat messen bei Sonnenschein?

    Das Modul ist Blau, es gibt auch schwarze, welches wäre den der bessere Kauf?

    Ich könnte die aktuelle Halterung der Platte umbauen damit ich 2 Module befestigen kann, die aktuelle Zuleitung wird doch ausreichen für 2 Panels?

    Kaffeemaschine hat 800Watt und läuft ca. 5-8min, sonst läuft kein Gerät über den WR, ob das eine gezackte oder reine Sinuswelle ist keine Ahnung.

    wenn ich schon 2-300€ für einen Neue Batterie ausgebe sollte der Rest auch passen damit diese wieder 5-10 Jahre funktioniert und nicht nach 1-2 Jahren kaputt ist-

    Danke fürs Angebot ich werde mich nochmals per PN melden

  • den Laderegler kenne ich jedenfalls näher.

    ;)

    Das Gerät ist mindestens 20-25x Jahre alt und war gut für max. 14A Modulstrom und hat ein bistabiles Lastrelais je nach Ausführung für 16 oder 20A.

    AEG hat damals Komplettpakete für kleine Inseln vertrieben.

    Der Laderegler kann aber nur eine einstüfige Ladeendspannung von 14,1V und ist daher seit langem nicht mehr zeitgemäß.

    Das gezeigte Solarmodul würde ich auf 75-100W schätzen.

    Bei einem MPP bei 17V wäre ein Ladestrom von max. 4-6A zu erwarten.

    Bei fehlendembzw. unleserlichem Typenschild des Solarmodules würde ich einmal die Leerlaufspannung und den Kurzschlußstrom bei guter Einstrahlung ermitteln.

    Liegen diese Werte um die 20V bzw. bei einigen Ampere wäre das dann ein gängiges Solarmodul für ein 12V-System und einen Shunt- bzw. Serienladeregler.