Elektroautos zum wegwerfen !?!

  • Es ist erstaunlich wie man sich damit abzufinden scheind Autos wegschmeißen zu müssen wegen zu teuerer Reparaturen.

    Schnell hat man das ja auch bei Haushalts klein und groß Geräten hingenommen. Jetzt das Auto? Einzelne Komponenten werden auch in Verbrennern schon im Stück getauscht wo gar mancher Autobesitzer über die Reparaturrechnung staunt.

    Setzt sich dies nun bei Elektroautos in dieser weise fort bei Elektrik und Elektronik nix mehr zu Reparieren sondern einfach teuer zu tauschen? Ist die Garantie des E-Cars zu ende steht man erst mal im Regen, das heißt womöglich vor teuren Reparaturen?

    In einigen Jahren wird dieses Thema dann sicher mehr Interessieren und gar mancher unsere Wegschmeiß Mentalität überdenken !


    Phoenixx

    Solarthermie+WDVS2000,PV05,Solarstromsternwarte07,ElektroC-Zero+Ökostrom12,ETABiomasseheizung13,PlugandPlayPV2016
    -eines Tages wird man sagen: "...mit Syrien und der Ukraine hat damals alles angefangen"
    http://www.alpakas-unterm-sternenhimmel.de

  • ............es ist tatsächlich der Wandler der immer wieder mal das Problem macht. Die Werkstatt übrigens kennt sich aus. Nur sie sagt sie dürfen nur austauschen, Komponenten nicht selber Reparieren.

    Das scheint das Problem bei Citroen zumindest zu sein. Ich war heute auch in einer großen Nissan Werkstatt. Hier sagte man mir das sie sogar am Akku Defekte Zellen tauschen können.

    Ich hab mir die Homepage von einem Anbieter angesehen der Umbausätze für Elektroauto anbietet. Wandler bis 750 Euro ? Citroen 4600.- ?

    Kann es sein das in der Elektromobilität sich Hersteller gerade was zurecht legen. So wie bei Verbrennern einzelne Elektronik Teile teuer getauscht werden müssen?

    Wechselrichter also auch Wandler haben Verschleißteile in sich verbaut.


    Was mich aber auch verwundert wie normal das solches Problem hier manche finden. Haben wir uns von der Industrie den tatsächlich schon so in unseren Ansichten einstellen lassen das man einzelne Komponenten nicht mehr Reparieren können muss.

    Mir scheind da läuft was schief. So brauchen wir uns nicht wundern wenn Afrikanische Länder unsere Elektro und Elektronikschrott Müllkippe sind ! Nun bald auch Müllkippe für ältere Elektroautos bei dehnen die Reparatur teuerer wär mit überteuerten Ersatzteilen als ein Neuwagen?!


    Phoenixx

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  • Du hast doch schon die Lösung.

    Dieses Überkreuzverwenden hat echte Vorteile.

    So kannst du beim Renault V6 Diesel der eigentlich ein Isuzu ist die Einspritzpumpe nicht reparieren.

    Das gleiche Aggregat wird auch von Opel verbaut, und dort bekommst du die Ventilchen die kaputt gehen einzeln für kleines Geld.

    Das gleiche Aggregat leidet auch darunter dass sich die Laufbuchsen des Motors bei Überhitzung absenken.

    Renault sagt dann irreparabel.

    Instandsetzer setzen entweder längere Buchsen ein oder setzen die alten fest.

    Wenn zu happig wird wird es immer einen geben der eine Lösung findet.


    Manchmal ist auch der Hersteller einsichtig und repariert in der Fabrik Dinge die normalerweise nicht vorgesehen sind repariert zu werden.

    Z.B. an einem optischen Block (Strahlteiler) CCDs/CMOS Sensoren ankleben.

    Das macht Philips/Thomson und so kostet eine Reparatur unter 2.000€ und nicht 30.000€.

    Sony macht das für den halben Neupreis und mit 3 Monaten Wartezeit und auch nur auf besonderen Antrag.

  • .............ein Gedanke.

    Hätte der Zero ne Akkumiete gehabt wie ZOE, wär das Elektroauto abendteuer für mich ca 7000 €uro teurer für die 6,5 Jahre wenn ich den Wagen verkaufe. Krass!!!

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  • Vorstellen kann ich mir nicht, dass es "zur Regel wird" mit überteuerten Reparaturen, nahe der Wegwerfgrenze, den umweltbewußten Nutzer oder potentiellen Käufer eines E-Mobiles "zu verschrecken"!

    Schon aus Gründen der Konkurenz werden solche Fabrikate nicht bestehen können.

    Das ist doch mit allem "Neuen" so. Die Markwirtschaft regelt das (Konkurrenz!)

    Wenn nicht, wird das "umweltschonende Auto" eben im Schmelztiegel des "Abfallwirtschafts-Kreislaufgesetzes" landen.....

  • Manche haben nach 7 Jahren mit nem Verbrenner nen Motorschaden und damit genau das gleiche Problem wie du: Ersatzmotor rein oder verkaufen. Das ist nicht "schlechtes Elektroauto", sondern Pech.

    Wenn das Auto ansonsten so prickelnd ist wie alle Elektros, warum hälst du es nicht, zahlst die Gbühr, knurrst für zwei Monate und geniesst weiter ?

    Stromverbrauch : 100% erneuerbare Energie | Mobilität: Hybrid

    Ein Leben mit Elektroauto ist möglich, aber sinnlos. | Sterben die Verbrenner aus ? Nein. (Quelle: ADAC)

    Es ist nicht die Frage, ob der BEV-Hype endet, sondern wann.


    Es gibt eine einfache aber unangenehme Methode, mit dem Klimawandel fertig zu werden: Es müsste als Schande gelten, reich zu sein.

    Geiz ist nicht geil - er vernichtet Qualität.

    Fakten sind Dinge, die auch dann nicht weggehen wenn man nicht mehr an sie glaubt.

  • Es ist erstaunlich wie man sich damit abzufinden scheind Autos wegschmeißen zu müssen wegen zu teuerer Reparaturen.

    Warum wegwerfen?


    Ich biete dir 2.500 € ungesehen und hole das Teil ab!


    Dann bastelt ein oller Handwerker (keine IHK) mal rum . Ich wette 1 Keks und einen Tee, das Ding super läuft und ich weniger als 1.000 € dafür zahlen muss!


    Verstehe überhaupt nicht, wie man mit 55.000 km in 6,5 Jahren auf die Idee kommen kann, sich ein e-Auto zu kaufen. Das hätte ja auch ein elektrisches Dreirad getan., bzw. da fahre ich ja schon mehr Rad (mit S-Bahn) .


    Zudem, wie kommt man auf die Idee, als vollkommen unbedarfter den Tester spielen zu wollen?

    Okay, wenn man zu viel Geld und Zeit hat, rutscht das schon mal durch!


    Wenn du einen AMG richtig fährst, kannst du den nach 6,5 Jahren nur noch abbrennen lassen/ klauen lassen etc.

    Woher sollen die Franzosen bitte e-können? Schneider ?= Kernschrott


    *'mir' reichen 25 km am Stück


    Ich finde es super, dass die Großen sich zu fein sind, bzw. die Instandsetzung so teuer machen. Dadurch bekommen wir z.B. immer noch K&P Steuerung (3....) , für ganz kleines Geld mit Garantie! und K&P kann sich seine neue Baureihe (4...) , wo sie die Software nicht rausrücken, in die Haare schmieren.

  • ...warum hälst du es nicht, zahlst die Gbühr, knurrst für zwei Monate und geniesst weiter ?

    Im speziellen Fall (phönixx) warscheinlich die einzige Lösung! Schade!

    Letzlich tut man mit solchem Wucher der E-Mobil-Branche den gleichen Schaden an, wie die Diesel-Hersteller mit Schummel-Software!

    (Was sind wir nur für ein Land geworden....)

  • PV-Berlin

    Das ist doch gar kein Franzose sondern ein Japaner.

    Du bist ein schlimmerer Deutscher als Deutsche ab Geburt.

    Seit wann können Franzosen schlecht in Sachen Technik, Auto oder Elektronik?

    Schau dir den Eiffelturm an, den Citroen DS19, die Concorde.

    Auch wenn AKWs ne Sackgasse sind, da haben sie ne Menge gebaut.

    Elektronik können die die auch, ist hier nur nicht so bekannt.

    Aus meinem Job.

    Während der Herr Bruch mit hohem Materialeinsatz das geniale NTSC (absolut ohne Witz, das ist das Werk von Genies) verschlimmbessert hat (stabilere Farbwiedergabe bei gestörter Übertragung gegen halbe Farbauflösung und komplizierteren Schnitt getauscht) hat Henri de France nicht nur schon zum Kriegsende das hochauflösende Fernsehen eingeführt (fast die doppelte aktive Zeilenzahl der Amis, 737 gegen 480) sondern dazu das Farbübertragungungsverfahren SECAM entwickelt welches fast gar nichts mit NTSC gemeinsam hat. Secam hatte "nur" das Problem dass man die Signale nicht wie bei PAL und NTSC über einen herkömmlichen (schwarz/weiß) Mischer schicken konnte sondern in RGB oder Komponenten verarbeiten musste was als Nebeneffekt die Qualität erhöhte.

    Gut, alles Schnee von gestern, aber blöd sind die nicht.


    Übrigens laufen deren TGVs gut, haben einige Rekorde erzielt und auch bei Entgleisungen bleiben die stabil dank ihrer Jakobs-Drehgestelle. So ein Desaster wie in Enschede hat es noch nicht gegeben trotz einiger böser Unfälle.


    Und ganz zum Schluss.

    Weder ich noch einer meiner Vorfahren ist Franzose.

    Verheiratet war ich mit einer Engländerin, auch von daher nicht französisch vorbelastet.