• Guten Abend und Hallo,


    bin schon seit längerem "stiller Mitleser" hier und habe mich eben auch angemeldet.

    Da ich beim Mitlesen auch wieder "angefixt" wurde kommen wir direkt zu Sache, ich will bauen :D


    Schön, wie viele hier freundlich anderen Menschen weiterhelfen, die auf der Thematik nicht 100% fit sind.


    Ich gehöre, wenn auch grundsätzlich handwerklich & technisch gut begabt, zu denen, die in Sachen Elektro & Anschlüsse,

    besser mal bei Leuten nachfragen, die dort höher gebildet sind und freue mich von deren Erfahrung & Wissen mit einem Dankeschön profitieren zu können....

    Wenn man da dann aufpasst, kann man sich seine eigene Schule fürs Leben bauen, in der man immer Aufpasst, weil man nur Themen behandelt, die einen Interessieren, sonst würde man ja nicht fragen8)


    Meine größte Unklarheit ist erstmal der genaue Anschluss am Ende am Hausnetz. Also ich meine den Endanschluss, nicht die Verkabelung von den Modulen oder Wechselrichtern, dass verstehe ich noch.

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    Folgende Ausgangssituation:


    Vorhandene Anlage 30 KWP (schonmal vorweg, ich habe keinen Plan, welche Einheiten man groß und klein schreibt oder durch "/" trennt)

    Die Anlage läuft auf Volleinspeisung. (Ja ist wirtschaftlich sehr dumm, soll aber erstmal nicht Gegenstand, der Diskussion sein)


    Von 172 Modulen (3 Strings) geht es in die 3 Wechselrichter, von dort über den "Wechselrichter- Absicherungskasten" in die 4x35mm2 Einspeiseleitung.

    Diese Endet im Einspeisezähler (alter Zähler ohne Rücklaufsperre) -> fertig eingespeist.


    Diese Einspeise Leitung ist völlig getrennt von unserem Verbrauchszähler, der ebenfalls ein alter ohne RLS ist und im Haus im Haupt-Sicherungskasten verbaut ist.


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    Nun soll folgen:


    Anlage Nr.2 mit Festanschluss, also keine Insel, Balkonmodul o.ä. (möchte auch keinen Speicher haben)


    Ich möchte diese neue Anlage, auf Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung laufen lassen.


    Der Wechselrichter wird vom"Hausschaltkasten mit Verbrauchszähler" ca. 100m entfernt sein.

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    Meine Frage lautet erstmal wo genau wird am Ende der Netzanschluss stattfinden und welche Zähler werden benötigt?

    Ich habe mir hier mehrmals die verschiedenen Messtechniken intensiv angeschaut, habe aber immer wieder Probleme, wenn ich Sie auf meine Praxis übertragen will.


    Wird die neue Anlage dort angeschlossen, wo meine Einspeise Leitung von Anlage 1 hinführt, oder am Sicherungskasten mit meinem Verbrauchszähler im Haus?


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    Meine Logik bisher: bestimmt falsch :-)


    Anschluss findet am Sicherungskasten im Haus statt, wo der Netzbetreiber einen neuen Zähler mit RLS einbaut, der angemietet werden muss vom Netzbetreiber...


    Das wars:


    Nun hab ich alte Anlage ganz unklompliziert mit eigenem Zähler am Einspeisen ( wie immer schon)


    Bei der neuen Anlage weiß ich durch den Produktionszähler mit RLS, wieviel die neue Anlage gemacht hat.


    Alles was ich nicht verbrauche fließt mit Überschussbezahlung ins Netz.


    Wenn ich nun von meiner Jahresgesamteinspeisung die Gesamtproduktion meiner alten PV1 abziehe, habe ich die Überschuss Einspeisung von der neuen PV2 errechnet.


    Liege ich mit meinen Vorstellungen halbwegs richtig, oder ist das kompletter Elektro-Bullshit:whistling:?


    Danke im Vorraus, für eure Zeit.

  • Die neue Anlage kannst du im Prinzip irgendwo (natürlich entsprechend abgesichert) in dein Hausnetz einbauen. Am Ende muss aber eine Leitung zu deinem aktuellen Hausstromzähler gehen. Dieser Zähler wird ersetzt und dient dann zur Ermittlung der eingespeisten Menge. Bei 100m Leitung geht da halt etwas verloren, also dicke Leitung legen (natürlich je nach Anlagenleistung).

    Mehr kann man nur mit genaueren Daten, Anlagengröße, Ausrichtung etc . sagen.


    Du wirst nur kaum jemanden finden, der dir die Anlge nur anschließt, die wollen alle auch komplett alles bauen. Also falls du das beabsichtigtst, fange gleich mal an zu suchen und lass dir auch gleich einen Preis nennen, sonst stehst du nacher mit einer Anlage da, die nicht in Betrieb gehen darf bzw. kann.

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  • Die neue Anlage kannst du im Prinzip irgendwo (natürlich entsprechend abgesichert) in dein Hausnetz einbauen. Am Ende muss aber eine Leitung zu deinem aktuellen Hausstromzähler gehen. Dieser Zähler wird ersetzt und dient dann zur Ermittlung der eingespeisten Menge. Bei 100m Leitung geht da halt etwas verloren, also dicke Leitung legen (natürlich je nach Anlagenleistung).

    Mehr kann man nur mit genaueren Daten, Anlagengröße, Ausrichtung etc . sagen.


    Du wirst nur kaum jemanden finden, der dir die Anlge nur anschließt, die wollen alle auch komplett alles bauen. Also falls du das beabsichtigtst, fange gleich mal an zu suchen und lass dir auch gleich einen Preis nennen, sonst stehst du nacher mit einer Anlage da, die nicht in Betrieb gehen darf bzw. kann.

    Hi vielen Dank erstmal für deine erste Antwort.

    Vorweg ich hab nicht vor selber Laienhaft Hand anzulegen. Ich habe glücklicherweise viele Kontakte, welche für mich den Endanschluss und die Abnahme VDE & EEG Komform übernehmen.


    Mir geht es darum das ganze bis dahin selber vorzubereiten, weil Eigenleistung das kostengünstigste Ist und weil ich Spaß an sowas habe.


    Die Frage ist für mich Elementar und zwinkt mich zur Planungspause in meinem Kopf, bis ich weiß wo das Endkabel angeschlossen wird davon zB. hängt ab ob ich 50m gepflasterten Hof aufreißen und neu verlegen muss usw....


    Das Ende des Kabels hat doch nichts mit der Anlagengröße und der Ausrichtung der Anlage zu tun, da geht es doch nur um Details wie Leitungsverluste auf der Länge und Ertragsoptimierung?? Bitte korrigieren wenn da meine Ansicht falsch ist. Rein pragmatisch spielen diese Dinge doch keine Rolle für den den Anschluss am Ende?


    Abgesehen von dem Einwand der Anlagengröße wir sprechen von 3-5 KWP,die im folgenden Jahr wenn Geld vorhanden sein sollte eventuell auf 9,9 erweitert werden. Das Hausnetz, also die Leitungen wo meine Steckdosen dranhängen sind ausgeschlossen, das geht ja nur mit einem Balkonmodul, wegen Leitungsüberlastung von 16A.


    Jetzt wo ich meine Antwort schon fast fertig habe, fällt mir noch ein Detail in deiner auf... Du schreibst "muss irgendwo zu deinem aktuellen Haustromzähler gehen..." Das heißt ich muss am Ende am Sicherungskasten im Haus ankommen dort wo mein aktueller Verbrauchszähler ist? Das wäre ja dann nicht"irgendwo", damit hättest du meine Frage ja zielstrebig getroffen? Oder gibt es theoretisch noch andere Anschlusspunkte? Danke

  • Vorhandene Anlage 30 kWp ... Volleinspeisung. (Ja ist wirtschaftlich sehr dumm)

    Energie-Einheiten rund um Photovoltaik (z.B. kWh, kWp)

    Das kann zutreffen wenn die Anlage nach 2008 in Betrieb ging. Wenn nein ist Volleinspeisung wirtschaftlich sehr sinnvoll.


    Sind beide Zähler im selben Kasten?

    Ich möchte diese neue Anlage, auf Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung laufen lassen.


    Der Wechselrichter wird vom"Hausschaltkasten mit Verbrauchszähler" ca. 100m entfernt sein.

    Spannungsfall berücksichtigen. Was für Leitung/en liegen? Rohre? Wenn du möchtest schauen wir auch das Dach an.


    wo genau wird am Ende der Netzanschluss stattfinden und welche Zähler werden benötigt?

    Beides kommt auf die Anlagengröße an. Wie viel kannst du bauen / was passt auf deine Dächer - und möchtest du das (hoffentlich) voll belegen?


    Schau mal nach Zweirichtungszähler und Bündelleiter.

    In meiner Signatur gibt es weitere Hinweise und auch Messkonzepte. Mir ist noch nicht klar was du warum zusammenwerfen und verrechnen möchtest. Möchtest du die Altanlage als nachrangigen EV einbinden?


    Du bist in DE? Wer ist dein Netzbetreiber (VNB)?

  • Wenn der neue WR 100m vom Haus entfernt ist, auf was für ein Gebäude wirden die Module den montiert? Hat dieses Gebäude einen Stromanschluss, den man verwenden könnte?

  • Das Ende des Kabels hat doch nichts mit der Anlagengröße und der Ausrichtung der Anlage zu tun, da geht es doch nur um Details wie Leitungsverluste auf der Länge und Ertragsoptimierung?? Bitte korrigieren wenn da meine Ansicht falsch ist. Rein pragmatisch spielen diese Dinge doch keine Rolle für den den Anschluss am Ende?


    Abgesehen von dem Einwand der Anlagengröße wir sprechen von 3-5 KWP,die im folgenden Jahr wenn Geld vorhanden sein sollte eventuell auf 9,9 erweitert werden. Das Hausnetz, also die Leitungen wo meine Steckdosen dranhängen sind ausgeschlossen, das geht ja nur mit einem Balkonmodul, wegen Leitungsüberlastung von 16A.

    Langsam! Genau wegen solcher FEhler wie nächstes JAhr "erweitern" fragen wir genauer nach. Das wird teuer, deine Anlagen passen dann nicht schön zusammen, das senkt den Wirkungsgrad. Du bekommst nächstes Jahr weniger Vergütung als dieses. Für 20 Jahre. Du hast manche Kosten und Papiersachen doppelt. Vergiss das! Plane JETZT eine richtige vernünftige durchdachte Anlage und ermögliche die Finanzierung. Alles andere macht man nur wenn es wirklich nicht anders geht. Warum "nur" auf 9,9 erweitern?


    Ja, natürlich brauchst du eine elektrische Verbindung zwischen den Gebäuden. Natürlich muss das Kabel den Strom tragen können. WAs nützt dir eine TElefonstrippe wenn du mehrere kW darüber laufen lassen möchtest? Die kannst du vlt. für Steuerung oder LAN verwenden.

    Und da kommen gesetzliche Feinheiten, Erzeugungszähler ja / nein mit erheblichem Einfluss auf die Einbindung die ich nicht alle aufzählen möchte - deshalb frage (nicht nur ich) ich nach deinen GEgebenheiten.

  • Dein Volleinspeiser dürfte durchaus sinnvoll sein, da mit hoher Vergütung.

    Von wann ist die Anlage?


    Langer Text von Dir ... was ist dein Ziel?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hi, auch dir danke ich, dass du dir Zeit nimmst um auf meine Fragen einzugehen.


    Ich fass nochmals kurz und ganz pragmatisch zusammen, damit wird bestimmt vieles nochmal klarer.


    Bestandsanlage mit 30 KWP Volleinspeisung mit eigener Speiseleitung, die mit Einspeisezähler in Raum A endet.


    Dieser Raum A befindet sich im gleichen Gebäude wie Raum B wo der Verbrauchszähler im Sicherrungskasten hängt.

    Abstand ca. 25m.


    Die alte Anlage wird erstmal aus unterschiedlichsten Günden so bleiben wie Sie ist, dort wird jetzt nichts geändert.


    Nun soll mit möglichst wenig Aufwand eine neue Anlage von besagter Größe erstmal ca. 4-5 KWP auf eine Art Carport kommen. Und diese soll auf besagtem Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung laufen. Wie bekomme ich diese neue Anlage am einfachsten an das Netz, wie gesagt wo ist der genaue Endpunkt, anders kann ich dass mit meinen Elektrounkentnissen nicht ausdrücken. Ich will nach Möglichkeit nichts großartig Aufbaggern, Durchbrüche machen o.ä. so gering wie möglich halt, ihr wisst was ich meine. Wenn ich nun Raum A (Einspeisung) oder B(verbrauchszähler) wüsste, könnte ich die Leitungs-verlegungs-Arbeiten abschätzen. Ich möchte sozusagen den Kabelweg kennen.


    Gruß

  • Weniger Text ist mehr^^ Infos bitte kompakt, es ist mühsam sie aus viel Text zu ziehen.


    Ich fass nochmals kurz zusammen => erstmals

    im gleichen Gebäude Im selben Gebäude


    erstmal ca. 4-5 KWP

    kWp. Siehe Link mit Einheiten oben.

    Erstmal ist FALSCH. JETZT EINMAL GROß BAUEN. Anders ist viel teurer, unsinnig und wer weiß ob es nächstes Jahr überhaupt noch Einspeisevergütung gibt! VERGISS DIESEN UNSINN BITTE!


    ihr wisst was ich meine

    Ja. Und leider wiederholst du dich fast ohne neue Informationen.

    Ich helfe gerne. Bitte lies dazu den gesamten Thread von vorne und beantworte ALLE offenen Fragen. Ich habe oben erklärt warum.

  • Wenn es noch kein Kabel zu dem Carport gibt, dann MUSS das neue Kabel in Raum B enden, fertig, keine Alternative.

    Der Verbrauchszähler wird dann durch EIN anderes Gerät ersetzt, das gleichzeitig Bezug und Einspeisung messen kann.