Spektrum: Amerikas Weg ins solare Zeitalter

  • Viel Rauch um nichts.


    Das ist mein Komentar zu den Ideen die im Spektrum... vogestellt werden.
    Der 2. Link von Lars Fischer sieht das ganze realistisch.


    Vor allem den letzten Satz sollte sich jeder merken.


    Ich sehe ein großes Problem darin, dass die Energieversorgung immer nur im großen Maßstab gesehen wird. Nur Großanlagen sind gute Anlagen! Und nur Großanlagen können wirtschaftlich sein. Das würden uns die Energieversorger gerne glaubhaft machen, und die Meisten glauben das auch.


    Bis die Amis begreifen, dass bigger nicht unbedingt better sein muss gehen wohl noch einige Jahrzehnte ins Land. Denen muss erst der Spritt für den SUV ausgehen.


    Peter

  • Ist doch hierzulande nicht anders. Machen wir uns nichts vor, bis auf die Windkraft, gibt es keine "kleine Lösung", die einen nennenswerten Anteil an der Stromgestehung beiträgt.


    Das liegt meiner Meinung nach daran, dass immer noch der größte Teil des Stromes von den vier großen Unternehmen erzeugt wird. Und diese Firmen können einfach nur groß denken, weil sie nie etwas anderes getan haben. Außnahmen bilden kleine Abteilungen wie RWE Innogy, die aber wohl eher als Aushängeschild dienen.

  • Bei der Kommunalwahl vor ein paar Wochen wurde von einer Partei unter Anderem auch hervorgehoben,dass in unserem Ldkr.(PAF) der gesamte Stromverbrauch schon zu ca. 20% durch erneuerbare Energien (Wind,Biomasse,Wasser-und Sonnenkraft) gedeckt wird :wink:


    Gruss Josef

  • Na ja, zieh mal die "alte Wasserkraft" ab, die keine fossile Energie ersetzt, da es sie schon lange gibt.


    Wenn man sich mal historisch anguckt, wie sich der Anteil EE (inkl. alter Wasserkraftwerke) am Gesamtverbrauch entwickelt, so tut sich rel. wenig, da die EE sich etwa proportional mit dem Anstieg des Gesamtverbrauchs entwickelt.

  • Nun ja ich denke da ist ein grosser Unterschied zwischen "Stadt und Land"
    :roll:
    Bei uns im Dorf noch ein paar Dächer mit Fotovoltaik voll machen und schon wären wir nicht mehr weit von 100% Eigenerzeugung weg :wink:
    Selbst erzeuge ich fast das zehnfache was ich verbrauche :idea:

  • Also ich sehe bei uns sehr große Fortschritte.


    Gestern war ich mit dem Motorrad unterwegs, und war wieder mal estaunt, wie viel PV-Anlagen in unserer Gegend montiert sind. In Frankreich dagegen gibt es sowas fast gar nicht. Während unsere Hallen und Bauernhöfe immer öfter blau-grau glänzen, sind im Elsaß die größten Ställe und Hallen kahl.


    Die Belegung von bestehenden Gebäuden sehe ich als besten Weg. Es wird keine Natur verbaut, und der Strom dort erzeugt wo er aucxh verbraucht wird.


    Da können viele von uns lernen. Das ist doch schon mal was.


    Peter

  • Zitat von Wiese

    .....In Frankreich dagegen gibt es sowas fast gar nicht. Während unsere Hallen und Bauernhöfe immer öfter blau-grau glänzen, sind im Elsaß die größten Ställe und Hallen kahl.....


    Peter


    Das kommt in Frankreich jetzt erst. Einspeisevergütung liegt irgendwo bei über 50cent plus zusätzliche Steueranreize.


    Allerdings mußt Du in F ins Dach integrierte Module verwenden, um in den Genuß der hohen Förderung zu kommen. Mein (zukünftiger) Solateur baut im Elsass gerade eine Anlage auf: Kuhstall mit im Dach integrierter PV. Irgendwo höre ich da denn Amtsschimmel wiehern....


    Gruß,


    Matze

  • Wiese : Die Behauptung, "Groß sei gut" ist genau so ein Quatsch, wie die Behauptung "Groß sei schlecht". Größe hat mit Qualität a priori überhaupt nichts zu tun.


    Darüber hinaus habt Ihr die Bezeichnung offenbar nicht ganz verstanden. Im Original ist das ein "Solar Grand Plan", kein "Great Solar Plan". Die Bedeutung des Wortes "Grand" ist aber nicht dieselbe, wie "Groß" - sondern eher als "Umfassend" zu verstehen. Die Übersetzung ins (neusprachliche) Deutsch wäre also korrekterweise "Solarer Masterplan".

    Prof. Dr. Peter A. Henning

  • Hallo Phenning


    ich habe das durchaus richtig verstanden.


    Das Problem ist doch aber, dass, egal ob in USA oder bei uns, in der Regel nur über Großanlagen nachgedacht wird, weil die Energieversorger das schon immer so machen.
    Blockheizkraftwerke, und Solaranlagen auf Hausdächern, sind für die Energieversorger aber kein lukratives Geschäft, weil sie dann die Macht über den Strommarkt verlieren.


    Wenn der Große Plan also nur die Herstellung des Stromes betrifft, und dieser anstatt in Kohlekraftwerken in Solarkraftwerken produziert wird, ist dies zwar ein Fortschritt, aber nicht die Lösung.


    Wir alle, und ganz besonders die Amerikaner, sollten über Ihren Energieverbrauch grundsätzlich nachdenken. Nur riesige Solarkraftwerke zu bauen kann nicht die Lösung sein. Und das ist ja das Ziel des großen Planes, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Peter