Neuling - PV-Anlage mit Verschattung durch Edelstahlkamin

  • Es gib halt immer welche die wollen das so. Die kämpfen erbittert mit all ihrer Unkenntnis darum beschissen zu werden und sind dann noch stolz darauf wie viel Geld sie für die Klimarettung ausgegeben haben, da sollen sich Andere dann mal ein Beispiel nehmen.

  • Ich hatte an was anderes gedacht, aber die Optimierer könne ja auch an nicht Solaredge Wechselrichtern betrieben werden. Die werden dann irgendwie freigeschaltet, das geht also auch so wie der das gesagt hat.

    Du solltest evtl. auf Null Einspeisung gehen, dann hast du weniger Arbeit mit der Anlage. Kannst ja mal den Solarteur danach fragen.

    Was hast du denn heute für seltsame Sachen geraucht =O

    Erst empfiehlst du einen zusätzlichen Wechselrichter und dann auch noch Nulleinspeisung.

    Noch mehr Geld zum Fenster rauswerfen und dann auch noch auf die Einspeisevergütung verzichten, stattdessen überschüssige Leistung direkt auf dem Dach verbraten :cursing:


    Dümmer geht's wirklich nicht mehr :juggle:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hab‘ mir schon fast gedacht das jetzt eine Grundsatzdiskussion zum Thema Speicher kommt. Da scheint es echt zwei Lager zu geben...


    Mein Thema ist halt das ich bisher tagsüber kaum Strom verbrauche. Von 6:30 bis 18:00 Uhr ist kaum einer zu Hause. Da läuft maximal das Grundrauschen Kühlschrank etc. Richtig los geht’s dann erst später.


    Daher die Idee mit dem Speicher. Bei den immer steigenden Strompreisen denke ich, das es nicht sinnvoll sein kann fast den kompletten Ertrag einzuspeisen (zu 11 Cent) und dann meinen benötigten Strom für 30 Cent (Tendenz stark steigend) wieder einzukaufen...

  • Es gibt ein Lager das rechnen kann. Ein zweites kann/will es nicht. Das Dritte kann es, verwendet Speicher aber aus anderen Gründen. Bei Industriebetrieben können die sinnvoll sein um Lastspitzen, nachdenen ein Teil der Stromrechnung kalkuliert wird, zu glätten / zu verkleinern.


    IM EFH IST EIN SPEICHER DEFIZITÄR. AUCH BEI DIR. AUCH IN 6 JAHREN!


    So "stark" sind die Strompreise inflationsbereinigt nicht gestiegen.

    Hast du es wirklich mal konsequent und ehrlich zu Ende gerechnet? Du glaubst, du vermutest, du wünscht dir, du nimmst an.

    Aber hast du mal alle Bekannten BERECHNET statt nur mit Variablen spekuliert?


    Du bekommst für gute 20 Jahre Jahre die 11 Cent (die anscheinend viele verachten?).

    Die kWh aus dem Speicher kostet 50 Cent.

    Sparen, koste es was es wolle?


    Spüma+Wama => Startvorwahl, die können alleine laufen am Folgetag. Nachteil: Du bekommst deren KOnzert nicht mit.

    Die großen Stromverbraucher sind Wärmegeräte. WP tagsüberlaufen lassen, Haus ist dein Speicher.


    "Wenn du unabhänig sein möchtest: Baust du dein ganzes Essen selber an, stellst du deinen Sprit selber her (ok zukünftig den STrom, aber eine kleine Anlage wird dein Auto im Winter nicht laden, die WP bedienen und dann noch Strom für einen unsinnigen Akku haben), stellt du dein Papier selber her und trägst deine Briefe persönlich zum Empfänger statt die POst zu verwenden? Schickst du Brieftauben und Rauchzeichen statt Internet zu nutzen?

    Warum dann für viel Geld defizitär ein bisschen weniger Strombezug?"


    Ich würde dich gerne verstehen warum es ausgerechnet der Strom sein muss?

  • Und die jetzt installierte Klimaanlage wird sehr wohl für einigen Verbraucht am Tage sorgen, oder willst du die erst Abends einschalten, wenn es im Haus schon brüll warm ist??? Die muss schon den ganzen Tag durchlaufen und den Innenraum auf Temperatur halten.

    Zum Speicher: Ich hab mir auch einen Speicher gebaut im vollen Bewusstsein, dass der seine Kosten über die Lebensdauer nie wieder einspielen wird, außer der Strom kostet ab nächstes Jahr 50Cent/kWh :) Schönes Spielzeug und als Selbstbau interessante Programmierübung, aber Kosten/Nutzen-mäßig wie die Winter-Alufelgen auf meinem Auto.

  • Hab‘ mir schon fast gedacht das jetzt eine Grundsatzdiskussion zum Thema Speicher kommt. Da scheint es echt zwei Lager zu geben...


    Das verstehst Du falsch.

    Du kannst mit Deinem Geld machen was Du willst.

    Wenn man allerdings nüchtern rechnet, dann kommt man unweigerlich zu dem Ergebnis, das der Speicher nix spart.

    Nette Technik, schönes Hobby, aber teuer.



    Mein Thema ist halt das ich bisher tagsüber kaum Strom verbrauche. Von 6:30 bis 18:00 Uhr ist kaum einer zu Hause. Da läuft maximal das Grundrauschen Kühlschrank etc. Richtig los geht’s dann erst später.


    Es ist sicher günstiger, mal das Handbuch der Wama in die Hand zu nehmen bez. Startzeitvorwahl oder eine Zeitschaltuhr für 2,99 an die Spüli zu hängen. Abends Spüli auf PLAY stellen, Tür auf, Rest vom Frühstück rein und Tür zu. Bis 11 Uhr gibt es dann halt keinen Strom und dann rennt sie los. Simpelst und funktioniert ... gespült werden muss an dem Tag eh.


    Daher die Idee mit dem Speicher. Bei den immer steigenden Strompreisen denke ich, das es nicht sinnvoll sein kann fast den kompletten Ertrag einzuspeisen (zu 11 Cent) und dann meinen benötigten Strom für 30 Cent (Tendenz stark steigend) wieder einzukaufen...


    Hast Du es gelesen ... die KWh aus dem Speicher kostet >30 Cent?
    Vielleicht nimmst Du mal einen Taschenrechner in die Hand anstatt zu denken und gehst mit den Eckwerten 220 Vollzyklen, 20% Speicherverlusten und den Werten für Einspeisung und Bezug ran, wobei 30 Cent für Bezug einfach teuer sind, Stromanbieter wechseln.

    BTW: Mein Strom ist die letzten 2 Jahre jeweils von Jahr zu Jahr günstiger geworden ... ich liege unter 25 Cent die KWh, grüner Graustrom und dasbei sehr niedrigem Verbrauch und unvermeidbarer GG.


    Bezüglich Deiner These "Tendenz stark steigend" ... wer sagt das denn ... etwa die schöne Wirtschaftlichkeitsberechnung, die diese kühne These für ihre schwarze Null nach 20 Jahren braucht?

  • Bezüglich Deiner These "Tendenz stark steigend" ... wer sagt das denn ... etwa die schöne Wirtschaftlichkeitsberechnung, die diese kühne These für ihre schwarze Null nach 20 Jahren braucht?

    und in der nichtmal enthalten ist dass der Akku nach 10 JAhren einen deutlichen Leistungsverlust hat und nach 15 Jahren längst in [LAND mit deutlich geringerem Wohlstand] entsorgt wurde.

  • Bei der Speicherdiskussion mach ich jetzt nicht schon wieder mit, ich möchte nur mal darstellen, dass dein Jahresverbrauch längst nicht so sehr von deinen Anwesenheitszeiten abhängt, wie du glaubst. Ich verfolge das jetzt seit längerer Zeit. Die Grundlast aus Pumpen, Standbygeräten, Router, Kühlschrank, Gefriertruhe, Klimaanlage, etc. summiert sich zu 2/3 des Jahresgesamtverbrauchs zusammen. Die paar Geräte, die man nur bei Anwesenheit benutzt, legen dann vielleicht nochmal 1000 KWh pro Jahr drauf. Dann liegt deine Autarkiequote vielleicht bei 30% statt 40%. Noch lange kein Grund, einen Speicher zu kaufen. Kann man machen - nur nicht aus dem Grund, um damit irgendwas zu sparen oder für die Umwelt zu tun.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Monsmusik

    Kannst Du mal Eckwerte nennen, wie Du das gerechnet hast?
    Das klappt so glaube ich nur, wenn man mit Klimaanlage an im Sommer bei offener Tür vor der Elektroheizung sitzt. :lol:


    Wenn man nur 2000-3000KWh im Jahr verbraucht, sind Spüli und Co merkliche Großverbraucher, die in den Tag geschoben werden sollten.


    Die kleinen bösen versteckten Verbraucher ... die alte Heizungsumwälzpumpe mit 24/7 und 70W ... sind natürlich nette Abnehmer über das Jahr.

  • Da ich ja nicht beratungsresistent bin, werde ich heute Abend mal versuchen die gestrige Wirtschaftlichkeitsberechnung ohne den Speicher und damit mit geringerem Autarkiegrad nachzuvollziehen.

    Da müsste nach o. g. Hinweisen ja eigentlich ein dickeres Plus rauskommen.


    Den nächsten Solateur (wenn er sich denn mal meldet) werde ich auch um beide Varianten bitten.


    Zur Wirtschaftlichkeit: Mit welcher Strompreissteigerung kalkuliert ihr denn? Der Strompreis wird in 20 Jahren bestimmt nicht mehr auf jetzigem Niveau sein, oder?!


    LG