Luftentfeuchter mit PV best möglich betreiben ... Ideen ?

  • Du hast mit WR Eigenebedarf und Wirkungsgrad Verlust knapp 1kwh Tagesbedarf. Das wird immer Batterielastig sein... du hälst zwar PV technisch den Schnitt jedoch vermagst du mit der Batterie den Durchschnitt nicht zu puffern, 200Wp dazu und das läuft wesentlich besser. Hast du den Bergverschattun weil dein Winterertag ist ja extrem unterdurschnittliche. Das das ganz im Winter nicht klappen kann ist dir hoffentlich eh bewußt.

  • Du hast mit WR Eigenebedarf und Wirkungsgrad Verlust knapp 1kwh Tagesbedarf. Das wird immer Batterielastig sein... du hälst zwar PV technisch den Schnitt jedoch vermagst du mit der Batterie den Durchschnitt nicht zu puffern, 200Wp dazu und das läuft wesentlich besser. Hast du den Bergverschattun weil dein Winterertag ist ja extrem unterdurschnittliche. Das das ganz im Winter nicht klappen kann ist dir hoffentlich eh bewußt.

    Danke pezibaer!


    Ich gehe davon aus dass das Betreiben der Anlage nur von Ende März bis September möglich sein wird, wenn die Energieprognose so eintrifft von der Berechnung.

    Danach soll die Energie zum Ladungserhalt der Batterien genutzt werden.


    Warum die Homepage im Winter für Franken so schlechte Werte ausgegeben hat ist mir auch ein Rätsel.

    Meine einzige Idee war ob die Vergleichsanlagen im Winter längere Zeit mit Schnee verdeckt waren, wovon ich bei 55° Neigung ja eben hoffentlich nicht so schlimm betroffen bin.


    Verschattung scheine ich leider wirklich zu haben und zwar ab 17 Uhr (vor der Zeitumstellung) Abends.

    Wie viel das am Gesamtertrag ausmacht?


    Wenn die PV-Platten nicht erneuert werden müssen, sieht es im Moment schlecht aus mit 200Wp mehr aus. :neutral:

    Was aber natürlich geht ist einfach die Laufzeit des Luftentfeuchters zu reduzieren.

    Was das angeht bin ich ja ganz flexibel und an nichts gebunden.


    jodl Ich gehe davon aus dass die Feuchtigkeit nicht im Mauerwerk aufsteigt, sondern sich durch falsche Temperaturprofile und Lüftung auf dem Mauerwerk aufgeschlagen hat.


    Ob die Vermutung richtig ist, wird sich zeigen :-?

  • Warum die Homepage im Winter für Franken so schlechte Werte ausgegeben hat ist mir auch ein Rätsel.


    Musst gucken .. wenn die Grundlage PV Gis ist dann sind hier Bergverschattung im Winter bei Tiefen Sonnenstand oder Nebelfelder mitgrechnet

    Reduzieren auf 2-2,5 Stunden sollte dann auch klappen

  • Wieso nicht das ganze mit einem Luftwärme Kollektor machen? Dazu brauchst du nur einem minimal Strom und da reicht ein kleine PV Module das den Lüfter betreibt. So was kann man ganz einfach selber bauen und hat null Energie Kosten. Damit kannst du feuchte Räume entfeuchten und auf eine Durchschnittstemperatur halten das ganze Jahr.

    Schaue mal hier: Solar Luftkollektor

    LG. Mario


    540Wp | Victron MTTP 100/30 | 12V Banner Energybull 230Ah

    SmartLog: Raspberry Pi Debian 9.5 MQTT & Node Red

    Testumgebung:

    100Wp | Victron MPTT 75/15 | 12V Batterie 110Ah

  • Ranger BT, denke die Beiträge von Otti.S , didimausi und vor allem jodl nochmal ganz in Ruhe durch;)

    Und wenn Du die Hinweise von @Pezi nicht beachtest wird Dich Deine vermutlich falsche Vermutung Deine noch recht rüstigen OPzS kosten.

    Aber nun zu Deiner Frage wann der für das Kellerklima wirkungslose Luftentfeuchter die Batterien morden soll :

    Ich würde beides parallel machen, ein Zeitfenster nur vormittags und in diesem dann das Spannungsfenster.

    Aber damit würde ich nicht die Akkuzuleitung schalten sondern nur den WR On/Off!

    Mit wesentlich weniger Energie und größerem Nutzen könntest Du aber -wie schon mehrmal erwähnt- im Sommer in

    den frühen Morgenstunden (kurz vor Dämmerung) den Raum ausgiebig automatisch lüften!

    Und vor allem erstmal mal die ganze bauliche Situation betrachten (lassen) :

    Bodenverhältnisse, Gründung, Wasserverhältnisse/Drainagen ect.)

    lg,

    e-zepp

  • Hallo RangerBT,

    ich wollte mit meinen Beitrag nur einen Beitrag zur möglichen Ursachenerkennung der Feuchte liefern.

    Du willst aber scheinbar nur den Effekt bekämpfen was dir ohne Ursachenbekämpfung keinen Erfolg bringen wird nur Kosten. :)

    Grüße
    Didi

  • Hi RangerBt,


    "Du hast die Teile in der Hand, fehlt leider nur das geistige Band." hat es Goethe formuliert.

    Du versuchst die Luft zu trocknen doch strömt Feuchtigkeit über die Wände und den Boden nach. Ein endloses Spiel. Gut, dass Dir der Sprit dafür zu schade ist. Der ist endlich.

    Also

    1. Das Nachströmen von Feuchtigkeit reduzieren. Z.B. Kellerboden mit Folie auslegen und Estrich oder Sand drauf, je nach Nutzung. Evtl. Fußbodenerwärmung mit Solarthermie. Wände entweder mit Folie bekleiden oder mit Injektionen von Dichtmitteln abdichten. (Achtung Scharlatane)

    2. Lüften ist richtig, aber nur wenn die Zuluft bei Kellertemperatur auch noch Wasser aufnehmen kann. Das ist außer im Winter meist nicht der Fall, wie Du an der Kondensation - "... an den Wänden läuft das Wasser runter." - gesehen hast.

    Deshalb die Zuluft erst außerhalb der Hütte durch den nackten, am besten tags beschatteten Erdboden, also nicht durch Rohre, leiten. Da kühlt sie ab und die dabei ausgeschiedene Feuchtigkeit wird von der Erde aufgenommen. Dann die so gekühlte und feuchtereduzierte Zuluft weiter entfeuchten und/oder wenn möglich erwärmen und am Fuß der Wände in den Keller einblasen. (Trockene Luft ist bei gleicher Temperatur schwerer als feuchte Luft.) Die Luft steigt auf, nimmt Feuchtigkeit mit. Unter der Decke dann nach draußen ableiten. So ist es effektiv.

    3. Wenn Du das so machst, ist es am besten das Gebläse und den Trockner nachts, wenn der Tau gefallen ist, also erst ca. 1 h nach Sonnenuntergang einzuschalten, denn nachts ist die Außentemperatur niedriger und die Luftfeuchtigkeit in der Regel absolut geringer, wenn auch relativ höher.


    Du kannst natürlich nicht mehr Energie dafür verbrauchen als Du tags erntest. Deshalb brauchst Du eine zuverlässige Abschaltung wenn der Akku so weit entladen ist wie der Hersteller für viele Zyklen empfiehlt, also bei ca. 11 V unter Last.

    Da Dein Trockner ca. 30 A zieht wird er mit der vorhandenen Batterie (200 Ah nominal) nicht länger als ca. 3 Stunden laufen, wenn er tags voll geladen wurde. Dafür brauchst Du aber 4 Stunden volle Sonne oder viel mehr PV wenn das Ganze auch nach bewölkten Tagen laufen soll.

    Wenn Du die Verbraucher - Gebläse und Trockner - ca. einmal die Woche nach Vollladung an einem sonnigen Tag für einen Tag abschaltest, kann der Akku an diesem Tag entsulfatiert werden und hält dadurch länger.


    Am effektivsten erwärmst Du die Trocknungsluft mit der Abwärme Deines Trockners und darüberhinaus den Fußboden mit einer kleinen solarthermischen Anlage. Sie hat den vierfachen Wirkungsgrad der PV.


    Freundliche Grüße und viel Erfolg

    pvx

  • Reduzieren auf 2-2,5 Stunden sollte dann auch klappen

    Danke !


    Ok, ich werd die tägliche Dauer reduzieren.

    Wieso nicht das ganze mit einem Luftwärme Kollektor machen?

    Ganz einfach weil die Hütte im Wald mit altem Fichtenbestand steht...

    Die PV Module stehen fast 80m entfernt auf einer Freifläche.

    -> Nicht umsetzbar.


    Ich würde beides parallel machen, ein Zeitfenster nur vormittags und in diesem dann das Spannungsfenster.

    Danke!

    Aktueller Plan:

    Wird die Unterspannungsgrenze erreicht, wird abgeschaltet bis die maximale Boostspannung wieder erreicht wurde.

    Erst dann wird wieder frei gegeben ( über die Reconnect-Spannung).

    Dahinter kommt die Zeitschaltuhr (7 Tage Programm) womit ich

    das Zeitfenster vorgebe und zusätzlich an Tagen sperren kann.

    z.B. jeden zweiten Tag zur Sicherheit, oder oder nur Freigabe an den Werktagen.

  • Zitat

    Aber damit würde ich nicht die Akkuzuleitung schalten sondern nur den WR On/Off!

    Warum nicht die Akkuzuleitung?

    Durch die Abschaltung der Zuleitung will ich den Standby Stromverbrauch vom WR vermeiden. :neutral:

    Und vor allem erstmal mal die ganze bauliche Situation betrachten (lassen) :

    Bodenverhältnisse, Gründung, Wasserverhältnisse/Drainagen ect.)

    Um das Jahr 2000 herum wurde oberhalb des Kellers eine Betonmauer ins Erdreich eingezogen um möglicherweise drückendes Wasser zu verhindern. Unterlagen dazu habe ich natürlich keine.

    Du kannst natürlich nicht mehr Energie dafür verbrauchen als Du tags erntest. Deshalb brauchst Du eine zuverlässige Abschaltung wenn der Akku so weit entladen ist wie der Hersteller für viele Zyklen empfiehlt,

    Richtig.

    Wenn ich es richtig im Kopf hatte, lag die Spannung nach einer Entnahme am Abend von 0,6kWh (75% rest) noch bei 11,98 V unter Last? :juggle:


    Messe ich aber nochmal genau nach :thumbup:

    Am effektivsten erwärmst Du die Trocknungsluft mit der Abwärme Deines Trockners

    :thumbup:


    Gemessene Temperaturerhöhung nach den 3:59h Laufzeit am ersten Tag

    -> 1,2°C !!


    Wenn man die Werte ins H1+X Diagramm aus der Uni steckt, sieht man direkt, dass es mir eigentlich reichen würde die Temperatur im Keller auf einen vernünftigen Wert zu bringen.

    Ca. 15°C würden schon reichen damit die Luftfeuchtigkeit wieder passt ;)


    Anders gesagt... eigentlich heize ich den kleinen Kellerraum mit ~ 300W ...

  • Hi RangerBT,


    Du schreibst:

    "Gemessene Temperaturerhöhung nach den 3:59h Laufzeit am ersten Tag -> 1,2°C !!" Ich meinte die Temperatur der Luft, die aus dem Lufttrockner kommt. Die müsste deutlich wärmer sein und vor allem sehr trocken. Sie drückt dann feuchte Raumluft unter der Decke raus. Das bringt mehr Feuchtigkeit raus, als die Raumtemperatur bei schlechter Lüftung um 1,2 Grad zu steigern.


    "eigentlich heize ich den kleinen Kellerraum mit ~ 300W ..." Nein, wenn Du mit einer Wärmepumpe heizt - Dein Trockner ist wahrscheinlich nichts anderes - sind es je nach Luftführung und Wirkungsgrad ca. 1 000 W.


    "Ca. 15°C würden schon reichen damit die Luftfeuchtigkeit wieder passt." Ja, die Luftfeuchtigkeit würde passen, aber das Wasser liefe weiter von den kalten Wänden. Du müsstest die Wände auf 15 °C erwärmen, damit das nicht passiert...


    Zugegeben, Feuchtemanagement ist nicht einfach.


    Freundliche Grüße

    pvx