Verbrauch bei verschiedenen Geschwindigkeiten?

  • Hallo zusammen,


    mich würde mal interessieren, ob der Verbrauch eines Elektroautos bei höheren Geschwindigkeiten ebenso skaliert wie der eines Elektroautos? Bei geringeren Geschwindigkeiten (Stau, Stadtverkehr) ist der Benziner aufgrund der Leerlaufdrehzahl ja klar im Nachteil. Auf der Autobahn stelle ich halt fest, dass der Tesla ziemlich tief in die Batterie langt. Nun hat man ja bei einem Benziner nicht so die genaue Anzeige wie bei einem Elektroauto, aber ich habe das Gefühl, dass die Verbrauchskurve flacher ist.


    Gibt es dazu Untersuchungen? Fakten?


    Eigentlich muesste das ja in etwa gleich sein, da die benötigte Energie zur Überwindung von Roll- und Luftwiderstand und die Energie für die Beschleunigung ja in etwa gleich sein sollten. Ausser natürlich die Effizienzkurven der Motoren unterscheiden sich stark.


    Gruß

    Roger

  • Durch die unterschiedlichen Wirkungsgradkurven (bezogen auf die Leistung) steigt der Verbrauch bei Verbrennern mit zunehmender Geschwindigkeit nicht so stark wie der beim Elektro.

    Der Elektromotor ist einfach bereits bei sehr niedriger Last extrem effizient, und wird mit steigender Last kaum besser, über 100% geht halt nicht und wenn man da dicht (-x%) dran ist... .

    Der Verbrenner erreicht seine maximale Effizienz(Wirkungsgrad) meist erst bei Geschwindigkeiten weit über "Stadttempo" (höhere Leistung) tendenziell steigt das dann noch mit zunehmender maximaler Motorleistung an.

  • es giebt da einen Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Motorleistung. Möchte man die Geschwindigkeit verdoppeln, benötigt man etwa die 4-fache Motorleistung.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Hallo zusammen,


    mich würde mal interessieren, ob der Verbrauch eines Elektroautos bei höheren Geschwindigkeiten ebenso skaliert wie der eines Elektroautos?

    Auf jeden Fall. :)

    Ok, einmal gelacht, bitteschön :) Soll natürlich Benzin- und Elektroauto heissen :)

  • Mich würde es schon wundern, wenn beim E-Auto nicht auch die physikalischen Gesetze (Strömungslehre) gelten würden.

    Bei Fahrzeugen sind der cw Wert und das Gewicht die bestimmenden Faktoren, dazu natürlich noch der Rollwiderstand und die Beschleunigung.

    Wenn ein höherer Strom aus dem Akku erforderlich ist, wirkt sich das außerdem negativ auf die Kapazität aus.

  • Also generell war natürlich ein Vergleich mit ähnlichen Geschwindigkeiten angesprochen, ist doch logisch. Dass Reibung quadratisch in die Gleichung eingeht, war klar. Aber im Endeffekt war die erste Antwort gleich super. Benzinautos sind bei geringen Geschwindigkeiten sehr ineffizient und kompensieren das durch nen grossen Tank. Elektroautos sind effizienter im unteren Bereich (im Vergleich zum Benziner) und kommen deswegen dort mit dem kleinen Akku super klar. Bei höheren Geschwindigkeiten stellt man dann halt fest, dass n 80kWh Akku eben doch eher n 30l Tank ist und kein 80l Tank.


    Energie in ner 80kWh Batterie: 80 kWh

    Energie in nem 80l Tank (Benzin): 845 kWh


    Doch schon ein beachtlicher Unterschied ...

  • Wie viel wiegt denn der 80 kWh Akku?

    Deinen Vergleich finde ich generell noch etwas unsortiert und komisch.


    "Benzinautos sind bei geringen Geschwindigkeiten sehr ineffizient und kompensieren das durch nen grossen Tank."

    Mit der Aussage zB komme ich gar nicht klar. Welches B Auto meinst du damit?


    Gibt es keine Vergleichszahlen zB vom ADAC, woraus sich deine obigen Aussage erhärten ließen?

  • 80 Liter Tank? Welches Auto? A6 & Co. *meine Daimler hatten alle den Export Tank!


    Selbst wenn der Benziner > 35% WG schafft, ist der e-Motor locker auch bei extremen Tempo > 85% WG! Ergo ist der Abstand beim Verbrauch auf 100 km gerechnet, sogar noch größer, wenn man sie nur die 'verbrauchten' kWh (Energie) betrachtet.


    Würde das Modell X so viel schlucken , wie mein Tata, dann wären das > 500 kWh auf 100 km ! Dazu musst du nicht mal auf 250 kmh gehen.


    Nicht nur ein Alfa, einen Tata u.v.a Autos kriegt man unter 200 km Reichweite, wenn man sich 'Mühe' gibt!

    Einen Tesla M3 PD kann man je eher mit einer AMG C-Klasse vergleichen. Und da fangen wir bei 17 Liter auf der Autobahn an und enden bei 45 bis 65 Litern!


    Stadtverkehr Berlin C-Klasse Diesel (neu) realer Verbrauch 7,2 Liter (17:00 Uhr in die Stadt) = 72 kWh

    Tesla M3 15 kWh


    Differenzen = 57 kWh


    Autobahn Tempo 160 Kmh

    Diesel C-Klasse 12 Liter = 120 kWh

    zu Tesla M3 = 35 kWh (meinetwegen auch 40 kWh)


    Differenz = 80 kWh


    Ergo, die Differenz steigt sogar an! Nun das kann man das auch mit 290kmh betrachten, wenn man das möchte, da wird die Differenz deutlich > 100 kWh liegen.


    Genau deshalb, fährt auch kein Hochgeschwindigkeitszug mit Diesel! Man stelle sich vor, den ICE mit einem Diesel Triebwagen betreiben zu müssen. Zum einen brauchte der Ewigkeiten, um auf Tempo zu kommen, zum anderen wäre der Verbrauch an Diesel absurd. *ICE 10 MW Leistung


    Klar, noch ist die Energiedichte der Akku nur bei 220 bis 230 Wh je kg! Aber der M3 als Performers Version bringt so viel auf die Wage, wie der M3 von BMW und das mit echten Allrad und deutlich besserer Leistung.


    Das Thema Reichweite ist eigentlich schon durch! warum? wer wirklich schnell fahren möchte, wird auf ein BEV mit großem Akku gehen, weil das Schnell fahren da noch bezahlbar! es macht ja vor allem die Beschleunigung nach der Baustelle und der Begrenzung auf sagen wir mal 180 kmh den Spaß! aus.


    Bin die Woche von Rügen nach Berlin gefahren, wie meist immer, mit Tempomat bei 130 km (Tacho) auf der A20!

    Wie viel wäre ich schneller, wenn ich versuche den Tank einfache Strecke leer zu fahren? Um mehr als 20 min zu gewinnen, muss es aber schon arg gut laufen!


    Unsere Kreditverträge & Gesellschafterverträge untersagen uns Bergsteigen, Drachenfliegen u.v.m. Zudem können wir nicht Abmahnungen aussprechen, weil auf dem Fahrtenschreiber der Mitarbeiter die BG Geschwindigkeit deutlich überschritten wurde und selbst rasen. Nun bin ich auch nicht mehr so jung, um den Stress des Rasens zu genießen.