Überlastbarkeit (Overload) von Victron Invertern (Multi/Phoenix/Quattro)

  • Dass die Spannung bzw. der Eingangsstrom darauf Einfluss haben und man mit großen und vollen Batteriebänken Vorteile hat hatte ich ja anfangs schon erwähnt. Hier liegt auch das "Problem".


    Richtiger wäre deshalb: Der (mein ;)) Multi schafft es nicht bei niedriger Batteriespannung die Nennleistung dauerhaft zu liefern.


    Die Batteriespannung war beim Test (keine Messung!) niedriger als ich das in Erinnerung hatte und betrug zum Abschaltzeitpunkt wegen Überhitzung (Umgebung 15°) nur noch niedrige 10,9V. Offiziell könnte er bis 9,5V (9,3V) runter. Klar, macht niemand.


    In der Realität sind bei großen Batteriebänken also keine Probleme zu erwarten, weil niemand einen Boiler stundenlang eingeschaltet lässt, wenn der Ladezustand gering ist. Das passiert eher bei Überschuss, also wenn die Spannung ziemlich hoch ist und da gibt es (vermutlich) keine Probleme. Problematisch sind eher Batteriebänke, die die Last zwar verkraften, aber ordentlich einbrechen. Das selbe gilt auch für die Überlast. Die Werte erreicht man wenn überhaupt nur, wenn man so riesen Klötze wie Pezi und einen kühlen Keller hat :mrgreen:.


    Wie immer rate ich deshalb dazu die Dinge im Zweifelsfall selbst auszuprobieren und sich nicht auf das Datenblatt zu verlassen. Dort ist nämlich ein Eingangsspannungsbereich von 9,5 – 17V sowie eine Dauerlast von 1600W gegeben. Der Leistungswert gilt aber scheinbar nicht über den gesamten Eingangsspannungsbereich (könnte man ja meinen).

    Grafik anbei. (Low Battery Voralarm waren 11,5V).


    Gruß


    schlossschenke

  • Zitat

    Was ist wenn ich ein Warmwasserspeicher mit 2000w Heizstab+ 2000w WR bis zu 10 Stunden aus

    Überschüssen beschicken möchte.

    Das heist also da bei einem Überschuschußverwerter die Ausgangsspannung(mißverständlich da hier Batterie

    spannung gemeint war nicht Ausgangswechselstrom?) aufrechterhalten kann hängts von der Temperatur ab

    wenn ich im Nennleistungsbereich liege.

    Heist dann aber das wegen der nicht vorhandenen aktiven Kühlung die Überschußverwertung im

    Zweifelsfall nicht möglich wäre ?(wenn ichs richtig verstanden habe)

    Allerdings müßt es doch zumindest zu Schulungszwecken gewisse Anhaltspunkte geben.

    zb.bei vorschriftmäßiger Montage konstante Umgebungstemperatur 20 grad+konstante Batteriespannung.

    Die Zitierte Kostelation ist ja nicht unbedingt komplette Utopie sondern bisl überzeichnete Möglichkeit.


    Das hieße auch das der Heizstab erheblich mehr Power haben müßte als die Erzeugeranlage

    um ein Takten zu erzeugen(bzw. längeren Dauerlauf zu verhindern)

  • Zitat

    wegen der nicht vorhandenen aktiven Kühlung

    Die Multis haben schon eine aktive Kühlung.


    Zitat

    Das heist also da bei einem Überschuschußverwerter die Ausgangsspannung(mißverständlich da hier Batterie

    spannung gemeint war nicht Ausgangswechselstrom?) aufrechterhalten kann hängts von der Temperatur ab

    wenn ich im Nennleistungsbereich liege.

    Ausgangsspannung, Eingangsspannung sowie Temperatur sind alles drei wichtige Kriterien. Wobei der Ausgang eher eine Folge als ein Kriterium ist.


    Die Eingangsspannung bestimmt den Eingangsstrom.

    Mehr Strom, mehr Umwandlungsverluste, mehr Hitze.

    --> niedrige EIngangsspannung (Batterie) wirkt sich negativ aus


    Eine hohe Umgebungstemperatur reduziert entsprechend die Kühlleistung des Geräts.

    --> wirkt sich negativ aus


    Erhöhte Temperatur der Bauteile wirkt sich wiederum negativ auf die Leistungsfähigkeit und Spannungsstabilität am Ausgang aus.


    Bleibt die Ausgangsspannung (230V) längere Zeit instabil, dann schaltet das Gerät ab.

    Wird das Gerät zu heiß wird ebenfalls abgeschalten.

    Eine hohe Last am Ausgang wird das früher oder später zwangsläufig zur Folge haben. Wie hoch und lange die Last sein darf bestimmen unter anderem Temperatur sowie Batteriespannung.

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Richtiger wäre deshalb: Der (mein ;)) Multi schafft es nicht bei niedriger Batteriespannung die Nennleistung Der Leistungswert gilt aber scheinbar nicht über den gesamten Eingangsspannungsbereich (könnte man ja meinen).

    So wie bei jedem anderen Wechselrichter auch!. als warum sollte Victron jetzt hier irgendwas anderes schreiben wie alle anderen? Im gegensatz zu allen anderen ist die Peakleistung bei VIC und den anderen guten Trafos WR nur um hausecken höher.. Das ist es eigenltich was gebraucht wird. Das die Dauer wandleleistung eines Trafos vom Wandelstrom hier leicht in relation zur Eingangsspannung abhängt müßte auch dir vorweg bewusst gewesen sein.. Genauso wie man weiß das die Leistung Wandelleistung eines MPPT unterschiedlich zur Ausgangssapnnung ist oder man die Leerlaufspannung bei kalten Bedingungen Berücksichten muß..


    Weiters frag ich mich gerade auf welch Hohen Niveau man hier eigentlich Probleme konstituiert oder betrommelt die irrelevant sind?. Reden wir hier wirklich von einer Situation einer Dauernennlastbelastung oder Überlastung eines InselWR das man diese WIRKLICh auf Dauer an der Kannte Betreib muß.. wo bitte genau gibts sowas und wer sollte das brauchen? :/. Der sowas Ausglegt hat keine Ahnung von Auslegung.. und das noch mit einer angeblich so kleinen Batterie das die Spannung nicht hält? Sowas dann auf DAUERLAST?? Lol. Das ist ein vollkommen utopisches Labor Szenario das vollkommen Praxis irrelevant wäre .. wenn man natürlich raunzen will findet man immer was

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Genauso wie man weiß das die Leistung Wandelleistung eines MPPT unterschiedlich zur Ausgangssapnnung ist

    Bei den Reglern wird aber vorrangig der Strom angegeben und der bleibt immerhin gleich (wenn die Temperatur passt) :).



    Weiters frag ich mich gerade auf welch Hohen Niveau man hier eigentlich Probleme konstituiert oder betrommelt die irrelevant sind?

    Es ging ursprünglich darum, dass eine Überlastung grundsätzlich vermieden werden soll und der WR über der dauerhaften Nennlast zu wählen ist. Aus ganz einfach dem Grund, dass in der Realität die Schulungswerte, die im Forum zur Sprache kamen, quasi kaum erreicht werden und man immer eine Sicherheit mit einplant. Das ist kein Problem, sondern ein Hinweis und gängige Praxis.


    Daraufhin hast du angefangen zu diskutieren, weil ich offizielle Unterlagen anzweifel und dass du weißt, dass die Inverter das abkönnen, ohne es jemals getestet zu haben. Dann kam die Aussage, dass das nur unter bestimmten Bedingungen gilt. Das wurde vorher aber nie erwähnt! Damit dachte ich eigentlich du hast mir indirekt zugestimmt und das wäre geklärt, aber anschließend warst du noch der Meinung die Dokumente sind vom MPII, mein Gerät wäre defekt und dass ich keine Grundlage habe und sowieso nix weiß, weil ich nicht vom Fach bin. Okay, aber darum ging es eigentlich gar nicht. Es gab bis dato nie ein wirkliches Problem in dem Thread.


    Zitat

    Reden wir hier wirklich von einer Situation einer Dauernennlastbelastung oder Überlastung eines InselWR das man diese WIRKLICh auf Dauer an der Kannte Betreib muß


    Die Dauerlast-Geschichte habe ich erst später eingeworfen und bei der Antwort an relativ auch nochmal korrigiert samt Anhang.

    Um zu zeigen, dass es bei manchen Modellen aber doch zutreffen kann und das nicht einfach so an den Haaren herbeigezogen ist habe ich meinen als Beispiel genommen. Und ganz ehrlich:


    Der Test lief nur 30min leicht unterhalb der Dauernennleistung mit einer 1500W Kochplatte und zwei Glühlampen. Und das im Februar bei weit unter 25°C. Also weit weg von einer Dauerlast. Die Spannung von 10,9V gegen Ende ist niedrig, ja, aber sie liegt noch immer 1,5V über dem angegebenen Minimum. Wo steht denn nun bei Victron, dass ich unterhalb von 12V keine Dauerlast mehr erwarten darf? Zumal es hier eigentlich ursprünglich um Überlast ging.

    Das ist bei einer Aussage "130% für 30min" doch kein "hohes Niveau", sondern mehr Grundvoraussetzung, oder sieht das jemand anders?


    Zitat

    Somit wenn du bei vermeintlichen 1600W eine Lampe siehst mußt dich fragen warum das so ist und ob es wirklich 1600W bzw <=2000VA bei 25° sind. Trafos sind halt nun mal extrem abhängig von der vorherschenden Kerntemperatur.

    Es waren unter 1600W ohne Overload und unter 25°C. Ein Gerät, das mit 1600W Dauerleistung angegeben wird sollte meiner Meinung nach auch unabhängig von der Eingangsspannung eine ausreichende Kühlung haben um diese 1600W auch dauernd liefern zu können. Andererseits erwarte ich in der Beschreibung ein Sternchen, das darauf hinweist. Beide Lüfter liefen auf 100% aber das Gerät hat trotzdem wegen Überhitzung abgeschalten. Da du es am Anfang nicht geglaubt hast bzw einen Gerätedefekt vermutet hast, gehe ich davon aus, dass du selbst nicht damit gerechnet hast. Es kam nämlich nie die Frage nach der Batteriespannung.


    Wenn das bei anderen Herstellern ebenso nicht funktioniert macht es das nicht besser. Wenn das beim 5000er funktioniert und beim 2000er nicht macht es das auch nicht besser. Wenn die Toleranzen so groß sind, dass es bei anderen 2000ern funktioniert, aber bei meinem nicht, dann macht es das immer noch nicht besser.

    Fakt ist mich stört es nicht, weil ich den Leistungsbereich nur selten benötige und eine Reserve eingeplant habe.


    Zitat

    Das ist ein vollkommen utopisches Labor Szenario das vollkommen Praxis irrelevant wäre ..

    Es hat auch nie jemand etwas anderes behauptet und deshalb gibt es auch kein wirkliches Problem.

    Es ändert aber auch nichts an der Tatsache und das wird man wohl noch schreiben dürfen. ;)


    BTW: Es ist nichtmal geklärt ob es an der Eingangsspannung liegt, das ist nur eine Vermutung.

    Da ich keine Spannungsquelle mit 14,4V habe, die diese Ströme liefert kann ich es auch nicht herausfinden.


    Aus welchem Grund wird denn nun eigentlich im ESS die Leistung auf 80% begrenzt?

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Daraufhin hast du angefangen zu diskutieren, weil ich offizielle Unterlagen anzweifel und dass du weißt, dass die Inverter das abkönnen, ohne es jemals getestet zu haben

    Wer sagt das ich niemals was gestestet hab? Ich hab gesagt ich geh das jetzt nicht für dich jetzt Protokolliert und gellogged an einem neuen Gerät testen. Hast du nur ansatzweiße ne Vorstellung wieviele MP's wir das draussen im Einsatz haben? :) Ich seh und weiß was die können und auch wo die Einsatzgrenzen sind ;) Deswegen fang ich mit dem ganzen Thread hier recht wenig an, weil hier generell etwas zum künstlich Thema gemacht wird das für einen Praxis Einsatz egal wie mans dreht ziemlich irrelevant ist weil kein Gerät bei echten langfristigen "Dauerlasten" bei einem Trafo WR nahe der Dauerlast ausgelegt wird, weil man Trafo und INsel WR hier nicht im Dauerlast Nennbereich betreibt.. Grad wieder wen am Telefon der Schweißen wollte.. Ja dauerlasttechnisch ist das kein Problem für einen 3k nur die Pulslast ist hier ernom



    Aus welchem Grund wird denn nun eigentlich im ESS die Leistung auf 80% begrenzt?


    Schon mal überlegt was das in einem ESS belastungs technisch bedeutet, das hat meine einem Ursprünglichem INsel WR. Ich hab Kunden die blasen den ganzen Tag mit volle kanne in die Batterie um am Abend vollkanne zu entladen, meinst wirklich das wäre gut? Hast die Schon mal die Alliwuote Betriebsauslastung eine WR in einem ESS angesehen im Vergleich zu einer Insel. die werden ja Xfach mehr gefordert und das rund um die uhr.. das Vic hier bergrenzt hat war klar ..

    uund BTW 2400W sind nicht 3000VA.. die Nennleistung ist 3000VA.. und BTW bei 2400 gabs ein FW update

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh