Solarthermie und Photovoltaik

  • Du kannst gut und gerne über 30 kWp gehen oder ist dein Dach voll?

    Hast du die Zähler als Kaskade angeordnet?

    Ja, hatten wir ja schon besprochen mit den 30kwp und meine Probleme mit dem EVU.

    Ich habe einfach nur einen 2 Richtungszähler der den Bezug und die Einspeisung misst.

    und einen Erzeugungszähler für die gesamte Anlage. Abrechnung erfolgt dann anteilig Anlagengröße.

    Da durch zu bekommen und keinen zweiten Erzeugungszähler reingewirgt zu bekommen hat viel Kraft und Diskussionen gekostet.



    Bzw. rechnet mal durch wenn ihr PV nehmt und direkt an den Heizstab anschliesst, ohne WR und EEG.

    Ich glaube das das sogar billiger ist als Solarthermie.

    Das wird wohl nicht richtig funktionieren. An einem konstanten Widerstand wird PV kaum optimale Leistung erbringen können. Am Wechselrichter variiert der Strom viel stärker als die Spannung. Außerdem bräuchte man lichtbogenfeste Schalter und Sicherheitstemperaturbegrenzer.

    Ja, war nur so eine Idee aber ich glaub das das aber trotzdem die günstiger Möglichkeit ist das Wasser warm zu machen.

    mit PV und nicht mit ST.

    Passivhaus mit Erdwärmepumpe + Lüftung
    30,2 Kwp PV, Speicher 46Kwh
    7m² Vakuumröhrenkollektor, e - Golf (11. 2018), Zoe (seit 11/2018)
    Verbrenner frei und Start mind. 80% Energieautark!

  • Aber die Solarthermie hat über den Tag das WW auf 60° geheizt und den Heizungsspeicher aufgeladen.

    Die gespeichere Wärme der WP u. die der Solarthermie reichen dann bis zum nächsten Sonnenaufgang.

    [...]

    Wenn die Solarthermie durchdacht ist u. das System auf das Haus abgestimmt ist, dann macht die Kombination schon Sinn.

    solche Konzepte sind aber nur ein Eigenplanung und Eigenleistung erstens überhaupt umsetzbar

    und zweitens rentabel umsetzbar, 99,9% der Heizungsbauer klatschen doch nur 0815 Systemlösungen

    hin, nach Schema F ihrer Hausmarke und dann kommt der Werkskundendienst für die Inbetriebnahme.


    Meine 13m² Thermie und im Endausbau richtung 20kWp PV + Erdwärmepumpe mit Ringgrabenkollektor

    im Bestand wären schlicht unbezahlbar, wenn sich überhaupt jemand finden würde, der sowas umsetzen kann

    Ganz abgesehen von der Abstimmung solcher Anlagen: Modelleisenbahnersatz


    natürlich funktioniert das: gerade trotz ~5° AT die letzen Tage mal 60 Std am Stück nur mit der Thermie geheizt, die liefert richtung 50kWh täglich. Wäre die WP schon fertig würde es es inzwischen wohl längs mit reiner Sonnen und Umweltwärme laufen.


    Für die meisten ist PV+WP das einfachste und sinnvollste da man beides für sich relativ risikoarm erstellen

    lassen kann, nur das Zusammenspiel (parametrierung der WP) muss man dann auf die Reihe bekommen.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Wärmepumpen sind heizugstechnisch aber mindestens genauso empfindlich bezüglich hydraulischer Fehlleistungen, wie solarthermische Heizungseinkopplungen.

  • Wärmepumpen sind heizugstechnisch aber mindestens genauso empfindlich bezüglich hydraulischer Fehlleistungen

    Das ist eine andere Baustelle. Ein 0815 Invertergerät bekommt man aber meist brauchbar zum laufen, und selbst

    überdimensionierte on/off.


    Die Gasthermen leiden im übrigen genau so an der Takterei,

    nur niemand hört sie schreien und man bekommt keine exorbitante

    Stromrechnung, die beim Betreiber Panik verursacht.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Ich meine eher Speicher, die zu effizienzmindernder Vermischung von Vor- und Rücklaufwasser beitragen und auch sonst, außer als Serienspeicher im Rücklauf, höhere Vorlauftemperaturen als zum Heizen eigentlich erforderlich bedingen. Gerade Inverter könnten auf Speicher verzichten. Bei PV-Nutzung möchte man allerdings gerade durch Speicher Energie vom Tag in der Nacht nutzbar machen und auch die beliebte Wärmequelle Luft ist nachts kälter. Die thermische Solarheizung ist bei guter Einstrahlung und der Strahlungstemperatur der Sonne von 6000 K weniger empfindlich bezüglich der Temperatur des Wärmeträgermediums. Sie ist hingegen bezüglich Bewölkung empfindlicher als PV. Ich denke aber, das sollten wir hier aber nicht weiter vertiefen.

  • Habe die Errichtung meiner ST (in Eigenleistung) nie bereut, auch wenn ich nach 18 Jahren die Umwälzpumpe wechseln musste.

    In Sachen Haustechnik bin ich ja nicht ganz unbeleckt, in den letzten 20 Jahren sind auf meine Empfehlungen was Fläche und Speicherauslegung betrifft auch einige weitere Anlagen entstanden.


    Seit 4 Jahren aber keine einzige mehr, Inzwischen ist PV für alle die ST nicht in Eigenleistung errichten können wirtschaftlich einfach besser darstellbar. Vor allem im Bestand ist der Installationsaufwand deutlich geringer, und das bei breiterem Nutzungsfeld. Die Gefriertruhe läuft mit PV Strom halt auch günstiger, das kann auch der sensibelste Vakuumröhrenkollektor nicht leisten.;)

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax Fronius WR, Ø Ertrag 1,02 1,09 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag 1,10 1,15 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/