Module mit unterschiedlicher WP-Leistung in einem String möglich?

  • Hallo,


    ich habe folgendes Problem und hoffe Ihr könnt mir helfen. Und zwar habe ich eine Dünnschichtanlage mit Auria Modulen. Verbaut wurden damals 140WP Module, leider bekomme ich aktuell nur noch 120WP Module. Ich müsste einige Module austauschen da diese gesprungen sind, zudem geht ab und an eines kaputt welches ich dann auch tauschen müsste. Die Module würde ich mir auf Halte legen um später noch welche zu haben.


    Meine Frage wäre, welcher Nachteil entsteht mir und ist ein tausch Problemlos möglich? Die Wechselrichter sind von Fronius. :danke:

  • Kommt auf die Schaltung an.

    Solange die schwachen in einer Gruppe (innerhalb der sie seriell verschaltet sind) parallel liegen sollte das gehen.

    Schau dir das Datenblatt an, es ist wichtig dass zumindest die Spannung stimmt.

    Warum gehen die Module mechanisch kaputt?

    Warum tauschst du nicht komplett (repowering) und nutzt den entstandenen Platz für eine neue Anlage?

  • Wenn die 120 Wp einen geringeren Strom haben wie die 140 Wp würde sich das wie ein Flaschenhals auswirken, falls mehrere Module in Reihe geschaltet sind. Das soll heißen, das Modul mit dem geringsten Strom bestimmt den String.

    Weil andererseits die max Leistung der Module nur selten erreicht wird, kann es sein, dass praktisch nur geringe Auswirkungen auftreten, sprich geringerer Ertrag.

    Genaueres kann man sagen, wenn man die DB einsehen könnte.

  • Wenn die 120 Wp einen geringeren Strom haben wie die 140 Wp würde sich das wie ein Flaschenhals auswirken, falls mehrere Module in Reihe geschaltet sind. Das soll heißen, das Modul mit dem geringsten Strom bestimmt den String.

    Weil andererseits die max Leistung der Module nur selten erreicht wird, kann es sein, dass praktisch nur geringe Auswirkungen auftreten, sprich geringerer Ertrag.

    Genaueres kann man sagen, wenn man die DB einsehen könnte.

    Denke das liegt einfach daran das die Module komplett aus Glas sind und die Module dann auch noch extrem Groß sind. Zudem bekommen wir das ein oder andere Kilo mehr Schnee als anderer Orts was eventuell auch dazu beiträgt.

    Kommt auf die Schaltung an.

    Solange die schwachen in einer Gruppe (innerhalb der sie seriell verschaltet sind) parallel liegen sollte das gehen.

    Schau dir das Datenblatt an, es ist wichtig dass zumindest die Spannung stimmt.

    Warum gehen die Module mechanisch kaputt?

    Warum tauschst du nicht komplett (repowering) und nutzt den entstandenen Platz für eine neue Anlage?

    Anbei einmal ein Link wo auch ein Datenblatt mit angehängt ist. Die Auria 140000 habe ich installiert und die Auria 120000 würde ich günstig bekommen. Man sollte vielleicht auch wissen das es sich um eine Norddachanlage mit 10 Grad Dachneigung handelt. Sprich die 140000 werden eh nie erreicht.


    https://www.secondsol.com/de/a…odule/auria-solar/m120000

  • Denke das liegt einfach daran das die Module komplett aus Glas sind und die Module dann auch noch extrem Groß sind. Zudem bekommen wir das ein oder andere Kilo mehr Schnee als anderer Orts was eventuell auch dazu beiträgt.

    Anbei einmal ein Link wo auch ein Datenblatt mit angehängt ist. Die Auria 140000 habe ich installiert und die Auria 120000 würde ich günstig bekommen. Man sollte vielleicht auch wissen das es sich um eine Norddachanlage mit 10 Grad Dachneigung handelt. Sprich die 140000 werden eh nie erreicht.


    https://www.secondsol.com/de/a…odule/auria-solar/m120000

    Aus Interesse: Wann wurde die Anlage installiert und wie sieht es mit den Erträgen aus?

    10° Nord würde ich heute immer empfehlen zu belegen, wenn auch nicht mit DS sondern mit günstigen 280 mono, 260 poly.

    Kann man für deinen Standort per PVGIS prüfen. Welche Werte (kWh/kWp pro Jahr) sind dir prognostiziert worden?

    Abstriche durch Schornstein, Gauben oä müßte man noch extra rausrechnen.


    Glas/Glas sollte kein Nachteil sein, gerade bei Schnee. Allerdings sind die Module rahmenlos und da ist eine gute Klammerung wichtig. Eine scharfe Ecke und hohe Belastung durch zB nassen Schnee, der dann noch anfriert und schon macht es knacks.


    Was das mischen anbetrifft, vorteilhaft wären gleiche Module im String.

    Bei der Mischung von 140/120 können leichte Verluste auftreten.

    Trotzdem würde ich sagen, kann man machen.


  • Ist in Unterfranken und wurde 2009 installiert. Die Erträge waren letztes Jahr um 820kwh/kWp wenn ich mich richtig entsinne. Verschattung durch einen 22m hohen Schornstein und ein Abgasrohr sind leider auch vorhanden zum Teil.


    Im Nachhinein hätten wir das damals auch mit günstigen Poly Modulen belegen lassen sollen, allerdings war das genau die Zeit des Hypes um die Dünnschichtmodule und wir haben den Schritt gewagt. Wobei man hier sagen muss das es bis jetzt in Ordnung war. Wir haben aktuell 7 Module in der Zeit getauscht und jetzt werden denke ich 3 oder 4 Fällig. Von daher hält sich das ganze in Grenzen unserer Meinung nach. Der Vorteil bei einer Belegung mit Poly Modulen wäre halt gewesen das man keine Trafo WR benötigt und auch wesentlich mehr kWp auf die Dachfläche bekommen hätte.

  • Mit damaligen polys wären es bestimmt 12 kWp mehr gewesen. Hinterher ist man immer schlauer.

    Wenn man die Verschattung einbezieht, sehen die Erträge eigentlich nicht so schlecht aus.

    Und jetzt wegen ein paar Modulen alles umbauen ist zumindest grenzwertig.

    Da würde ich eher erwägen, die baugleichen (Abmaße) 120er zu nehmen.