Planung Ohmpilot, Smartmeter integrieren

  • Grüss Euch!


    Bin seit einigen Tagen Besitzer einer 4,5 kwp Anlage, Fronius Symo - alles funktioniert einwandfrei.

    Um den überschüssigen Strom effizienter zu nutzen ( selbst zu verbrauchen bevor ins Netz eingespeist wird ) bin ich am überlegen mir damit meine Heizpatrone ( 3kw, 1 phasig an einem 200l Poiler ) zu versorgen.

    Habe mir jetzt einiges bezüglich Ohmpilot uns Smartmeter angeschaut, trotzdem bleiben Fragen offen.

    Smartmeter würde auf der Verbraucherseite sein, da Verbindung von der Örtlichkeit des Boliers, Ohmpilot zum Einspeisefeld nicht mehr allzu leicht möglich ist. Laut den Schaltbildern des Ohmpilot sehe ich jetzt nicht klar wo der Smartmeter angeschlossen wird.

    Ich nehme eine Phase des 3 Phasigen WR diese kommt auf den EIngang Ohmp. von dort Ausgang zum EIngang Smartmeter und dort Ausgang zur Heizpatrone? Oder wird der SMartmeter direkt am Ausgang des WR angeschlossen? Auch bei den EInstellungen bin ich mir noch nicht ganz sicher hab da was von 70 % gelesen, ich will eigentlich nur die erzeugte Energie die im Moment nicht im Haus verbraucht wird an die Heizpatrone liefern es soll da nicht vom Netz bezogen werden, was wäre da einzustellen?


    Danke

    Michael

  • Was versprichst du dir davon, 1 KWh Gas (?), die dich vielleicht 6 ct und 200g CO2 kostet, durch eine KWh Strom, die dich 11.xx ct und 600g CO2 kostet, zu ersetzen? Da spricht weder die Ökonomie noch die Ökologie dafür.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Habs mir nicht genau durchgerchnet, aber denke schon, dass über die Lebenszeit der Anlage mehr gespart als investiert wird.

  • Was gibt es da zu rechnen? 11.xx ct ist mehr als 6 ct. Du wirst also jeden einzelnen Tag draufzahlen, und je länger die Lebensdauer ist, desto größer wird der Verlust (für dich und den Planeten).

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

    • Offizieller Beitrag

    wenn du Primärenergie einsparen möchtest, geht das nur mit einer

    Wärmepumpe sinnvoll.


    leider sind 4,5kWp doch recht mickrig,

    dass man damit direktelektrisch etwas

    sinnvolles im Wärmebereich erreichen

    könnte.

    ab 20kWp nach Süd könnte man mal

    über "Überschuss" reden.

    2*13 + 8 G5 Süd, 2*10 +10 l G9.3 XL Nord an Fronius Symo 12,5 & Solis RHi,

    12 Sharp NUSC Süd und 4 TSC PowerXT Ost an Primo 4,6,

    4xPylontech US2000C, Nibe S1155-6 an Ringgrabenkollektor, 15,6m² Hewalex Solarthermie
    Technische Alternative UVR16x2, CAN-Mtx2, CAN-EZ2 und C.M.I.

  • Für die Einspeisung ins Netz bekomme ich 5,5 cent; 5 Tage die Woche wird gearbeitet das heisst von der Früh weg bis am frühern Nachmittag wird der Überschuss ( und da wird nicht viel selbst verbraucht ) eingespeißt, da lasse ich diese doch sicher einige kwh in meinen Boiler fließen und die 200 Liter anheizen der sonst nur mit Gas beheizt wird, und der Gaspreis wird die nächsten Jahre nicht fallen.

  • Bist du nicht aus D? Dann solltest du das schon dazu sagen. Das ist natürlich eine andere Situation.


    Aber selbst bei 5.5 ct lohnt sich das nicht. Das ist der Gaspreis, und bei Gas hast du auch keinen Wirkungsgrad von 100%. Wenn du davon ausgehst, dass der Gaspreis steigt, dann gilt das wohl auch für den Strompreis.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Hallo


    Ich nehme Mal an, dass Du 1 Zähler für alles im Haus hast.

    Ist jetzt ganz einfach:

    - nach dem Zähler vom Netzbetreiber, kommt der Smartmeter rein.

    - Dahinter sind angeschlossen: PV, ganzes Haus und Ohmpilot (mit separater Sicherung ok).

    - Alles Verkabeln - fertig

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Gen24+ 6.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla

  • unabhängig von der Kostenseite:


    Der Smartmeter gehört an den Einspeisekunkt, also am besten direkt nach dem EVU-Zähler.
    Also 4 kabel vom EVU-Zähler zum Smartmeter und dann weiter in die Unterverteilung

    Der Ohmpilot wird (wie jeder Verbraucher im haus) unabhängig angeschlossen.


    Als Datenverbindung brauchst du zwischen Smartmeter und wechselrichter ein 3-poliges kabel für die Datenkommunikation. Der Ohmpilot wird über entweder über LAN angeschlossen oder auch an die 3-polige Datenleitung von WR und Smartmeter.


    Regelung funktioniert dann so: WR überwacht den Smartmeter und sobald dort eine Einspeisung erkannt wird beginnt der Ohmpilot die Heizstableistung raufzuregeln bis die Einspeisung 0 ist. Wenn dann wieder Netzbezug anfällt wird der Heizstzab zurückgeregelt. Es wird also immer versucht Einspeisung/Bezug auf 0 zu halten soweit möglich.

  • OK, dann werde ich ein Problem haben, denke nicht dass ich ne Datenleitung vom Hauptverteiler zum WR verlegen kann, mal sehen.

    Wie sind dann die Schaltbilder gemeint wo der Smartmeter an der Verbraucherseite angeschlossen ist, da hängt er ja direkt vor dem angespeisten Verbraucher. ( das wäre einfach denn Verbraucher WR und Ohmpilot wären in einem Raum )

    Und noch etwas, wenn der SMartmeter direkt nach dem EVU Zähler hängt, wird für das EVU aber trotzdem noch ein Einspeisezähler ins Netz benötigt, oder ?