Erweiterung der Heizung durch PV-Strom

  • Handtuchheizkörper haben mit ihren dürren Rippen eher eine geringe Heizleistung. Da muss schon was Anständiges her mit großer Oberfläche. Bei 55 ° Vorlauf hier zum Beispiel bis beinahe 5 kW Heizleistung: https://www.heizungsprofi24.de…/Waermeleistung-Kermi.pdf

  • Ich habe vor drei Jahren das komplette Haus renoviert, daher kommt in naher Zukunft keine weitere Renovierung in Frage, auch wegen der nicht ganz günstigen Materialien die verwendet wurden.

    dann hast du offensichtlich -trotz des EInsatzes von teuerem Zeug- etwas grundlegend falsch gemacht bei der kompletten Renovierung....

  • naja ich sag mal so, mit 27 hab ich mir über die ganze Thematik noch keine Gedanken gemacht ^^

    74 x Aleo X59 HE 315W in SW

    E3DC S10 Pro 19,5

  • ich würde sagen so ab -5 grad, meine Heizung steuert das über so einen Graphen, je wärmer es ist desto weiter geht die VL nach unten

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  • Oha! Ich habe ein Bauernhaus von 1854, Obergeschoss 1987ff ausgebaut und nach damaligen Bedingungen ganz ordentlich isoliert, Erdgeschoss aus 27cm Ziegelsteinen massiv ohne Luftschicht, Fußböden Dielen mit 20cm Luft darunter.

    Heizkörper im EG damals mit ca 2kw je 12m² ausgewählt. Ich komme bei -5°C mit locker 50°C Vorlauf aus. Reicht natürlich nicht für ne WP.


    Fußbodenheizung war damals wegen der Dielenböden nicht angesagt, im Bad und in der Küche habe ich das schon gemacht und funktioniert mit Rücklauftemperaturbegrenzer zusätzlich zum Heizkörper auch seit damals problemlos, wenn ich zu der Zeit schon von Wandheizungen gehört hätte, wäre das das System meiner Wahl gewesen.


    Was ich schon immer mache: Ich schalte die Heizung bei Außentemperaturen über -3°C nachts von 21 Uhr bis etwa 1 Stunde vorm aufstehen vollständig aus, nach einer Stunde ist die Bude warm genug incl. Warmwasserbereitung (20min Kessellaufzeit).


    Ich will mir jetzt mal einen Betriebsstundenzähler an den Heizungsbrenner bauen um mal zu erfassen, wie groß der Unterschied ist zwischen Heizungnachtsausschalten und durchlaufen mit Nachtabsenkung tatsächlich ist.


    Vielleicht brauche ich dann tatsächlich gar nicht mehr Öl als bisher.


    Auf jeden Fall werde ich den Steuerthermostaten des Brauchwasserspeichers ersetzen durch einen mit einstellbarer Hysterese, die erscheint mir nämlich bisher als zu kurz, d.h. der Kessel heizt m.E. unnötig früh den Speicher wieder hoch, und dafür braucht er ja deutlich höhere Temperaturen als im Heizbetrieb. Ich kann mir vorstellen, dass ich da noch was einsparen kann.

  • m² mäßig sind wir ja fast gleich.

    Ich habe in Elektrik, Heizung + Pv und Steuerungen 100000€ investiert. Allerdings lagen die rum und ich mußte nichts aufnehmen.

    Wenn Du aber 70grad Vorlauf brauchst, ich habe Haus von 1955 dann stimmt was nicht. Bei -5 grad liege ich etwas über 50grad.

    Meine Heizkurve liegt bei 1.0

    Einfach und effektiv ohne Kosten wäre erstmal einen hydraulischen Abgleich zu machen, wenn Du die Verstellmöglichkeit nicht hast, drehe einfach erstmal die Rücklaufsperren am heißesten Heizkörper immer 1 Umdrehung zu.

    Damit erreichst Du leichter die Heizkörper die immer zu kalt sind.

    Irgendwann merkst Du das Du dann sogar die Umwälzpumpe runterdrehen kannst. Meine läuft auf 5Watt trotz 4 Etagen.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Wann hast du die Heizkörper zuletzt entlüftet? Ist der Druck (die Wassersäule) richtig eingestellt?

  • also ganz wichtig vorweg, falls es untergegangen ist. Ich heize nicht komplett durch. Sondern nur bei Bedarf. Bis auf Badezimmer (ca. 23 Grad) und den Partyraum (ca. 17 Grad)

    Ebenso schaltet sich die Heizung zwischen 11 und 16 Uhr ab und geht von 22 bis 05 Uhr in die Nachtabsenkung

    Meine Sorge ist beim Durchheizen, dass die Heizkosten explodieren. Grade beim Partyraum (120 m² bei 5m Deckenhöhe in der Dachschrägenspitze, 20cm Innenwanddämmung mit Steinwolle)


    Hydraulischer Abgleich wird jetzt nach der Heizperiode gemacht, da jede Menge Ventile gewechselt werden müssen.


    Heizung wird immer entlüftet und Druck ist bei 1,5 Bar bei EG,OG,DG

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