Vorstellung: DIY 18650 Lithium Powerwall @ 3.5kWh

  • Ich habe auch mal eine Frage.

    Die Zellen sind ja einzeln abgesichert. Nehmen wir mal an du hast einen Pack von 80 Zellen alle Parallel.

    Zusammengebaut mit RePackR von 1500mAh bis 3000mAh. Unterschiedliches Alter und Qualität.

    So nun entscheiden sich ein paar Zellen nur noch 800mAh zu haben und hier und da stirbt auch eine Zellen.

    Der Gesamtakku verliert immer mehr Kapazität wegen einzelner defekten Zellen. Damit belasten sie die guten Zellen noch mehr.

    Gibts eine Möglichkeit solche Zellen zu identifizieren ohne den kompletten Pack wieder zu zerlegen und neu zu vermessen?

    Mein erster Gedanke war eine Wärmebild des Akkus. Aber die Zellen werden ja von den anderen gestützt und somit auch nicht merklich wärmer...

    Gruß

    Sascha

  • Gibts eine Möglichkeit solche Zellen zu identifizieren ohne den kompletten Pack wieder zu zerlegen und neu zu vermessen?

    Mein erster Gedanke war eine Wärmebild des Akkus. Aber die Zellen werden ja von den anderen gestützt und somit auch nicht merklich wärmer...

    Wenn man ein ordentliches Monitoring betreibt und bei jeder einzelnen Zelle die Zellspannung misst sollte sich das ganz gut erkennen lassen, gerade beim entladen (und umgekehrt auch beim laden) sollten die kaputten Zellen deutlich schneller in der Spannung einbrechen als die noch guten Zellen, wobei ich vermute das der da Zellstränge misst, vom Prinzip her aber das selbe, nur in grob.


    Guck dir mal folgendes Video an, sowas in die Richtung meine ich, unter Last sieht man die schwächeren Zellen sofort und erkennt den unterschied besser als bei Leerlaufspannung:

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.

  • Wie messe ich in einem parallel geschalteten 100 ZellenPack die Spannung einzellner Zellen. Die ist überall gleich :P

    Technisch nur möglich wenn ich die Packs auflöse und sie einzeln vermesse, oder Zellhalter verwende wo ich sie einzeln rausnehmen kann.

    Wenn du ein Monitoring erfindest das ohne zusätzlicher Hardware zwischen jede einzelner Zelle erfindest, sagen wir mal für mein Projekt 14 Packs mit je 100 Zellen, 14S100P wirst du sehr reich ;)

    Das man in einer Reihenschaltung Balancer verwendet weiß ich aus meinem Modellbauhobby. Hier in dem Forum bin ich zwar neu aber schon ein älterer Hase ;)

  • Naja, du brauchst halt sowas in der Richtung...nur halt als 14S anstatt 8S, dann könntest du die Zellstränge messen wie der Typ es in dem Video beim Kart macht:

    http://www.rcelec.de/doku.php?id=rc:mlink:octovolt

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.

  • Dann reden wir aneinander vorbei..

    Klar das ich die 14S mit dem BMS überwache und komplette Packs optimieren kann idem ich einzelnen Zellen hinzufüge oder wegnehme, um auf allen Strängen die gleiche Kapazität zu haben.


    Aber mir gehts darum wie ich defekte, fast tote Zellen in den einzelnen Strängen finde. Kurz vor ihrem Ende arbeiten sie ja mehr als Verbraucher und nicht mehr als Batterie. Das BMS kann aber nur den Kompletten Strang überwachen und hat keine Ahnung wo, wieviele und was für Zellen in einem Strang mit 3,6v und 100 Zellen sind.

    Deswegen frag ich ob einer schonmal sowas hatte und getestet hat. Gehen die Zellen bei ihrem Tot immer in den kurzschluss und der Sicherungsdraht brennt durch. Werden sie doch heißer oder sind wesentlich kühler als die anderen Zellen bei Last oder Laden,

    Hier sehe ich persöhnlich keine Möglichkeit auser mit einzelnen Zellhalter zu arbeiten oder so einen Pack wieder komplett zu zerlegen..

  • Ich habe auch mal eine Frage.

    Die Zellen sind ja einzeln abgesichert. Nehmen wir mal an du hast einen Pack von 80 Zellen alle Parallel.

    Zusammengebaut mit RePackR von 1500mAh bis 3000mAh. Unterschiedliches Alter und Qualität.

    So nun entscheiden sich ein paar Zellen nur noch 800mAh zu haben und hier und da stirbt auch eine Zellen.

    Der Gesamtakku verliert immer mehr Kapazität wegen einzelner defekten Zellen. Damit belasten sie die guten Zellen noch mehr.

    Sowas passiert nicht mit diesen Zellen. In einem Zellverbund altern die gleichmäßig.


    Das einzige Risiko wäre ein interner Kurzschluss einer Zelle aus welchen Gründen auch immer und dafür sind die Sicherungsdrähte da. Nachbauen muss man das eigentlich nicht, dafür steckt in den Zellen je ein CID, das ist das, was Tesla bei den eigenen Zellen weggelassen hat um mehr aktives Material pro Zelle unter zu bekommen.


    Ich hätte auf den Plusseiten noch Isolierpapier drauf geklebt und dort die Zellen mit Kuperverbindern massiv verbunden und die Sicherungsdrähte nur auf der Minusseite verbaut und da auch gegen 6mm breite Kupferverbinder. So bleiben die Drahtlängen sehr kurz oder die Widerstände sinken.


    Was bei manchen Zellen passiert (hoffentlich bei den hier verbauten MJ1 nie) ist, dass einzelne Zellen sich selbst entladen, die ziehen dann den ganzen Pack runter. Das würde dann Drift verursachen, die man ausgleichen müsste. Normalerweise sollte bei diesen Zellen aber nichts driften.


    MfG

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Finde ich nicht soo toll.

    Eine gute Sicherung hat eine geringe Wärmekapazität, ist im Aufbau aus hochleitfähigem Material, kurz und dünn.

    Die abgebildeten Sicherungen sind lang, mitteldick und vor allem aus Nickel.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzsicherung

    Nicht aus Silber und noch nicht einmal aus Kupfer.

    Das Hauptproblem sehe ich im hohen Innenwiderstand.

    Das ist unnötig.

    Im Heimspeicher mag das noch gehen, fürs EV in meinen Augen untauglich

    Zitat

    The fuse will blow fast at 8 amps. The fuse can carry 3 amps continuous while staying cool and without voltage drop. The connecting strips between the cells will handle 6 amps.

    Das wäre nicht mein Design.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Ich sehe eher das Problem der gelöteten Sicherheitsdrähte und der Übergangswiderstände zwischen Kupfer, Zinn und dem Zellenbecher, verbunden mit kalten Lötstellen. Da bevorzuge ich punktgeschweisste Nickelblechverbindungen wie in allen professionell erstellten 18650-Akkupacks.

    In einer 48-Volt-Powerwall fließen üblicherweise Ströme weit unter 500 mA pro Zelle, die angegebenen 8 A-Durchbrennstrom sollen nur bei einer durchgehenden Zelle diese vom Zellenverbund trennen

  • hi.

    Eine Schmelzsicherung wird auch Heiß wen sie nahe am Nennstrom betrieben wird.

    Das dürfte diereckt an den Polen nicht so gut sein, das überträgt sich sicher bis an die Elektoden.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.