33397 | 17.225kWp || 1353€ | Q-Cells

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2019-05-31
    PLZ - Ort 33397 - Rietberg
    Land Deutschland
    Dachneigung 20 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 15 m
    Breite: 12 m
    Fläche: 180 m²
    Höhe der Dachunterkante 5.6 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 800
    Eigenkapitalanteil 100 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Etwas Gewinn auf die Laufzeit wäre schön.
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung Im Norden des Hauses einen Baum, der das Nord-Ost-Dach beschatten würde - falls man dort eine PV installiert.
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2 Angebot 3 Angebot 4 Angebot 5
    Einstellungsdatum 15. April 2019 15. April 2019 12. Mai 2019 26. April 2019 4. Juni 2019
    Datum des Angebots 2019-04-08 2019-04-02 2019-04-18 2019-04-26 2019-06-04
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1353 € 1482 € 1258 € 1125 € 1300 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 820 820 820 764 820
    Anlagengröße 17.225 kWp 16.43 kWp 18.285 kWp 9.3 kWp 16.2 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 53 53 53 31 54
    Hersteller Q-Cells Axitec Q-Cells Axitec Axitec
    Bezeichnung Q.Peak DUO G5 AXIWorldpremiumplus SE Peak DUO G6 345 black white AXIblackpremium AC-300M AXIblackpremium AC-300M/156-60S
    Nennleistung pro Modul 325 Wp 310 Wp 345 Wp 300 Wp 300 Wp
    Preis pro Modul
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 2 1 2 1 1
    Hersteller Kostal Solar Edge SMA Kostal SMA
    Bezeichnung Plenticore plus 8.5 Sunny Tripower 8.0 Plenticore plus 8.5 Sunny Tripower 15000 TL-30
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Schletter Schlatter Schletter Schlatter
    Bezeichnung
    Preis pro Montagesystem
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl 1
    Hersteller BYD
    Bezeichnung H7.7
    Kapazität 7.68 kWh
    Preis pro Stromspeicher 6700 €
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung 70%-Regelung 70%-Regelung 70%-Regelung 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers Kostal Solar Edge

    Hallo Forengemeinde,


    nach dem Hausbau 2017 möchte nun noch eine Photovoltaikanlage aufs Dach setzen und habe hierfür von zwei lokalen Anbietern Angebote eingeholt.


    Anbieter 1 ist konservativ unterwegs, klassische PV-Anlage mit WR, Anbieter 2 bevorzugt ganz klar den Einsatz von SolarEdge-Optimierern und die Verwendung von Batteriespeichern (er würde kaum noch Anlagen ohne Speicher verkaufen) und hat mir zwei SE-Anlagen mit Batteriespeichern und zum Vergleich eine klassische WR-Anlage angeboten. Anbieter 1 hat grob kalkuliert, was auf die Süddächer unseres Hauses passt und eine 6,825 kWp-Anlage angeboten, Anbieter 2 hat sich eher am Jahresstromverbrauch von 3.000 KWh orientiert und eine 4,96 kWp-Anlage und zum Vergleich eine 9,92 kWp-Anlage angeboten.


    Nachdem mir zuerst die klassische Anlage angeboten wurde und dann die SE-optimierte Anlage - quasi der "Mercedes" - hatte ich zuerst die Kompetenz des ersten Anbieters in Frage gestellt, wieso dieser mir ein solch "veraltetes" System anbietet. Als Vorteile der SE-Anlage wurden neben dem hervorragendem Monitoring vom zweiten Anbieter die Ausnutzung der Leistungsunterschiede durch Modultoleranzen, Temperatureinwirkungen und Modulalterung beschrieben, und dass sich dies selbst bei meinem unverschatteten Dach auf jeden Fall lohnen würde.


    Um die ganzen Hintergründe der Konzepte "Klassisch" vs. "SE-optimiert" zu verstehen, habe ich mich einmal durch einen Großteil der diesbezüglichen Beiträge hier im Forum gelesen. Von den Beschreibungen des Solateurs noch ganz euphorisch, wunderte ich mich erst über das "Niedermachen" der SE-optimierten Lösung hier im Forum, kann dies aber mittlerweile halbwegs nachvollziehen. Vielen Dank an die vielen kompetenten Beitragsschreiber! Bei einem Mehrpreis von gut 10% für die "SE-optimierte" Lösung, bekäme man für das gleiche Geld also eine PV-Anlage mit gut 10% weniger Leistung, d.h. hier müssten durch SE auf dem unverschatteten Dach schon über 10% Mehrertrag erzielt werden, damit sich diese Lösung rechnet.


    In der Skizze sieht man die Ausrichtung unseres Hauses mit dem Walmdach, auf dem zweiten Bild habe ich gestern einmal versucht auf die Süddächer so viele Module wie möglich zu bekommen. Maximal bekomme ich auf die beiden Süddächer 25 Module (ein Dach 12 Module, ein Dach 13 Module), so dass sich mit 325 Watt Modulen sogar eine Gesamtleistung von 8,125 kWp ergeben könnte. Anbieter 2 (mit SE) würde für die 9,92 kWp-Anlage auch noch das Nord-Ost-Dach nutzen, neben diesem steht allerdings auf der Grundstücksgrenze direkt am Haus/Dach ein Baum, der die Dachrinne bisher um gute 2-3 Meter überragt - in der Skizze ganz grob als grüner Fleck angedeutet, der zumindest morgens für eine Verschattung sorgen würde.


    Anbieter 2 hat mir vorgerechnet, dass sich die PV-Anlage mit Batteriespeicher lohnen würde. In Wirklichkeit "subventioniert" man aber mit der PV den Batteriespeicher und reduziert damit die Rentabilität der PV-Anlage. Aus diesem Grund würde ich vorerst auf Batteriespeicher verzichten, bis diese irgendwann vielleicht zu deutlich geringeren Preisen erhältlich sind.


    Fragen:

    - Die Preise erscheinen mir noch relativ teuer, wie seht Ihr das? Beim Anbieter 1 kostet allein das Gerüststellen knappe 1000 Euro, was vermutlich den Preis etwas hochtreibt, da zwei Hausseiten eingerüstet werden müssen. Vermutlich treibt die Dachform die Kosten im Vergleich zu einer einfachen rechteckigen Dachform ebenfalls in die Höhe?

    - Sollte man wie angeboten die 6,825 kWp nehmen, um unter 7 kWp zu bleiben? Oder besser die 8,125 kWp nutzen und die Süddächer komplett voll machen? Oder auch noch das etwas verschattete Nordost-Dach nutzen und 10 KWp vollmachen? Dann hätte ich aber drei Dachflächen, womit dann SE notwendig würde?


    Vielen Dank!


    Beste Grüße

    Florian

  • Alle Dächer voll machen.

    Ziel sind 20KWp und so oder so muss der Preis der PV ein Drittel sinken.

    Und lass den dusseligen und teuren Speicher weg.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Alles voll machen, wie bereits seppelpeter erwähnt hat. Dafür brauchst du Solaredge, aber dann macht auch der Schatten vom Baum oder vom Kamin keine Probleme mehr. In diesem Fall macht Solaredge Sinn, daher ist auch nichts dagegen einzuwenden. Manche Solateure wollen Solaredge Systeme schon bei 2 Dachrichtungen verkaufen oder bei leicht unterschiedlichen Neigungen. Da ist es Quatsch...

    Preislich müsste sich das Ganze dann Richtung 1100€/kWp bewegen...

  • Man hört es immer wieder ... aber das macht es nicht besser oder richtiger.


    Anbieter 2 hat sich eher am Jahresstromverbrauch von 3.000 KWh orientiert und eine 4,96 kWp-Anlage und zum Vergleich eine 9,92 kWp-Anlage angeboten.


    Eine PV macht man einfach auf das ganze Dach ... und wenn vor Ende Dach das Geld ausgeht, geht man zur Bank.


    Lies mal hier quer:

    Dach vollmachen bringt die höchste Rendite

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hallo und schon einmal vielen Dank für die Rückmeldungen.


    Ein "vollgemachtes" Dach sähe wie im Anhang dargestellt aus und ergäbe die folgende Solarmodulbestückung:

    Nordost: 11 Module

    Südost: 13 Module

    Südwest: 12 Module

    Nordwest: 17 Module


    In Summe also 53 Module, mit denen man auf 16 - 17 kWp käme.


    Im Solarkastaster der Stadt Gütersloh kann man die Eignung des eigenen Daches für eine PV-Anlage berechnen, hierbei werden die Norddächer (bei mir wäre das Nordwest) allerdings konsequent ausgespart, so dass ich in Summe nur noch auf 36 Module und damit 11,2 - 11,7 kWp käme.


    Mit der Vollbelegung sinkt dann allerdings auch der Ø-Ertrag pro kWp von konservativen 850 kWh/a auf voraussichtlich nur noch 700 kWh/a, so dass sich folgende Jahreserträge für eine klassische WR-Anlage ergäben:


    SO+SW: 25 Module, 8.125 * 850 = 6.900 kWh, Installationskosten ca. 8,125 kWp x 1500 €= 12.200 €

    => Kosten pro kWh auf 20 Jahre: 0,088 € (zzgl. Wartung, Versicherung, usw.)


    SO+SW+NO: 36 Module, 11,7 * 770 = 9,0 kWh, Installationskosten ca. 11,7 kWp x 1300 € = 15.200 €

    => Kosten pro kWh auf 20 Jahre: 0,084 € (zzgl. Wartung, Versicherung, usw.)


    komplett: 53 Module, 17,225 * 700 = 12,0 kWh, Installationskosten ca. 17,225 kWp x 1100 € = 19.000 €

    => Kosten pro kWh auf 20 Jahre: 0,079 € (zzgl. Wartung, Versicherung, usw.)


    Ist jetzt zwar eine sehr grobe Milchmädchenrechnung, zeigt aber, dass sich die Vollbelegung doch lohnen würde...

    An den teureren Solar-Edge optimierten Modulen führt bei dieser Dachkonstellation dann kein Weg mehr vorbei?


    Vermutlich sähe dann die Vollbelegung mit SE-Optimierung aufgrund höherer Installationskosten eher so aus:

    komplett: 53 Module, 17,225 * 700 = 12,0 kWh, Installationskosten ca. 17,225 kWp x 1300 € = 22.400 €

    => Kosten pro kWh auf 20 Jahre: 0,93 € (zzgl. Wartung, Versicherung, usw.)


    Beste Grüße

    Florian

  • Mach dich mal von dem Gedanken frei, dass Solaredge irgendetwas "optimiert" auch wenn die irreführende Bezeichnung der "Optimierer" das vlt suggerieren möchte.


    Die Dinger machen aus Schatten auch keine Sonne, der Vorteil von SE liegt hier darin, daß bei 3 bzw 4 zu belegenden Dächern nur ein Wechselrichter benötigt wird.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Gibt es denn sinnvolle Alternativen zu SE, wenn ich wirklich alle vier Dächer vollpacke?

    Nach den Infos hier im Forum wollte ich mir die ganze zusätzliche SE-Technik auf dem Dach eigentlich sparen.


    Oder doch besser bei 2-3 Dächern bleiben, um die Anlage klassisch zu betreiben?


    Beste Grüße

    Florian

  • Gibt es denn sinnvolle Alternativen zu SE, wenn ich wirklich alle vier Dächer vollpacke?

    Klar, 2 Stringwechselrichter gehen genauso gut.


    Edit : Du hast da oben 1500€/ kwp angesetzt, bei 8,xx kwp wäre das selbstverständlich viel zu teuer 😟

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Nein, bei 3 oder 4 Dächern baut man das meistens am besten mit SE.

    Bei Dir kommt noch dazu, dass die Strings teilweise kurz sind und jedes Dach eine andere Anzahl von Modulen hat.

    Das geht sinnvoll eigentlich nur mit SE.


    Was die Erträge angeht würde ich eher auf PVGis vertrauen, als auf ein komisches Kataster einer Stadt.

    http://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html


    Der Ertrag deiner Süddächer wird um 950KWh/KWp bleiben.

    Hinzu kommen die beiden Norddächer, die aber auch noch für rund 700KWh/KWp gut sein werden.

    Das sind Erträge, bei denen man nicht mehr lange überlegen muss ... bauen und voll machen.


    Auch mit SE sollte das bei rund 17KWp um 1100,- pro KWp kosten, eher noch was drunter.

    Deine Kostenschätzungen sind insgesamt 100,- bis 200,- zu hoch angesetzt.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5