Range-Extender

  • Zu so einem Range-Extender gehört halt viel drumrum. Besonders Kühlung und Abgase sind recht aufwändig.

    Mmh.... Kühlung und Abgase bekommt man bei heute üblichen Verbrennern problemlos hin und ein Range-Extender besteht im Prinzip nur aus einem Motor und einem Generator auf der gleichen Welle. Also nichts was es nicht schon lange gibt.


    Das ist wahr. Aber trotzdem ist es recht aufwändig. Zuluft, Abluft, Abgasführung... Tank inklusive Betankungszugang, Wartungszugang... Das sind nicht nur etwa 2 Zentner, sondern auch ein recht hoher Raumbedarf. Und durch den Raumbedarf muss das Fahrzeug grösser sein, wodurch zusätzliches Gewicht entsteht.


    Für den gleichen Aufwand bekommt man ne Menge zusätzliche Akkus.


    Aber wie gesagt - bis ausreichend Schnellader vorhanden sind, ist der Rangeextender durchaus sinnvoll.


  • Selbst bei 45% Wirkungsgrad wären das nur 2,7kWh auf 100km. Ist das ein Bobbycar?


    2,4l Diesel auf 100km entsprächen 10,8kWh/100km. So viel benötigt ein 1,7t PKW bei konstant 60km/h. Oder ein Gewichtsloser bei 110km/h.


    Dazu müsste der Motor allerdings immer Volllast laufen wenn er läuft. Dann ist man entweder 200km/h schnell, oder der Akku ist in 7 Minuten voll. Allerdings verbraucht man bei 200km/h 9 Liter auf 100km.

  • Seevetaler, wie diese "Einschubtechnik" aussehen kann, hatte ich weiter oben schon visualisiert. Im Fahrzeug hat der Range Extender wegen der notwendigen Abgasführung eh nix verloren.

    Wenn man statt der Anhängerkupplung nun 2 "Normschächte" unter dem Kofferraumboden vorsieht, wären Aufnahmehilfen denkbar, die zum Beispiel auf einem Seilzug+Motor/Kurbel basieren, ähnlich wie es bei LKWs und Transportern für das Reserverad üblich ist/war. Unter dem Fahrzeugboden wird dann formschlüssig verbolzt.


    Gruß Markus

    den PKW möchte ich sehen der mal eben so 300-400kg Zusatzmasse aufnimmt ohne seine Fahreigenschaften komplett zu verlieren. Da verschiebt es doch den Schwerpunkt völlig ünd die Feder- und Dämpferraten, Reifen, Luftdruck und Co passen vorne und hinten nicht mehr.

    PV1 = Insel: 10xTalesun 320Wp + 6xRisen 310 + 8xKyocera 175WP + MPPT150/60 + MPPT150/35+ Multigrid 3000/48 + CCGX+ 3x Pylontech 2,4kWh
    PV2 = EEG: 31x Hanwha QCells 315 black + 2 SUN2000-4KTL


  • Wie kommst du darauf ? Schau mal hier:


    http://www.aixro.de


    Wenn du das auf ein Auto skalierst, dann passt das alles in eine kleine Kiste und wiegt nicht mehr wie 100kg. Wie Zuluft, Abluft, Abgasführung und Tank funktioniert, dass wissen die Autohersteller schon 100 Jahre.


    Überlege dir auch mal ganz neutral ob wirklich irgendwann genügend Schnellader vorhanden sein können?! Dazu auch noch eine Story von jemand der schon 18 Jahre in China lebt...


    In den unmengen vorhanden Apartmenthochhäusern gib es natürlich Tiefgaragen. Für gewöhnlich sind diese 10 oder mehr Stockwerke tief. Da diese mit Wasser volllaufen können und das auch gelegentlich tun, sind Ladestationen dort verboten. Entsprechend stellen Tesla Besitzer Ihre Autos beim ortsansässigen Händler ab und fahren mit dem Taxi nach hause. Du kannst dir vorstellen wie die abkotzen.

  • den PKW möchte ich sehen der mal eben so 300-400kg Zusatzmasse aufnimmt ohne seine Fahreigenschaften komplett zu verlieren. Da verschiebt es doch den Schwerpunkt völlig ünd die Feder- und Dämpferraten, Reifen, Luftdruck und Co passen vorne und hinten nicht mehr.

    Wer redet denn von "Zusatzmasse":?:

    Jedes reinrassige E-Auto schleppt einen 600 kg Akku mit, warum sollte ein Hybrid mit "Einschubtechnik" dann nicht 2 Akkus a`150 kg oder 1 Akku a`150 kg und einen Range Extender gleichen Gewichts mitschleppen können:?:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59