Elektronischer AC-Trennschalter zur Trennung des Wechselrichters vor Strombezug vom Energieversorger

  • Hallo,


    ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit meinen Wechselrichter Sunways NT5000 - bevor er bei zu geringer Sonneneinstrahlung (z.B. vor der Nachtabschaltung) Strom vom Netzbetreiber bezieht - vom Zweirichtungszähler zu trennen. Der Grund ist, dass ggfls. mein Energieversorger auf die Idee kommt für die geringfügige Strommenge, die der Wechselrichter vor der Abschaltung bezieht, gemäß Auffassung der Bundesnetzagentur Verbrauchs- und vor allem Grundkosten berechnet.

    Bei einem Bekannten habe ich eine Eigenkonstruktion gesehen, bei der er einen Einstrahlungssensor verwendet. Bei geringer Einstrahlung schaltet er einen Schütz. Ist die Sonne wieder da, schaltet er den Wechselrichter wieder an die Zähleinrichtung.

    Bisher habe ich solche technische Einrichtung fertig noch nicht gefunden.

    Wer weiß darüber Bescheid?


    Gruß

    hpeetz

  • Der Grund ist, dass ggfls. mein Energieversorger auf die Idee kommt für die geringfügige Strommenge, die der Wechselrichter vor der Abschaltung bezieht, gemäß Auffassung der Bundesnetzagentur Verbrauchs- und vor allem Grundkosten berechnet.

    Beziehst Du sonst keinerlei Strom aus dem öffentlichen Netz? Ansonsten wird bei Nacht oder wenig Sonne ohnehin Strom bezogen - die minimale Menge, die der WR evtl. benötigt, geht doch in der Menge unter... :/:?:

    4,81 kWp / 31 x TS CIGS-Hochleistungs-Solarmodule 155W / Kostal Wechselrichter PIKO 4.2 / seit 09/2013

    Ausrichtung 46° Dachneigung 36°

    Standort: 51° 54‘ 22” Nord, 8° 37‘ 52“ Ost

  • Doch, natürlich beziehe ich Strom aus dem öffentlichen Netz über einen separaten Zähler.

    Mein Wechselrichter hängt an einem eigenen Zweirichtungszähler und ich speise komplett in das Netz ein, da ich bei meiner 2006 erichteten PV-Anlage noch für einige Jahre 0,518€/KWh erhalte.

    Insofern hat mein Haushaltsstrom nichts mit der Einspeisung aus der PV-Anlage zu tun...

  • Insofern hat mein Haushaltsstrom nichts mit der Einspeisung aus der PV-Anlage zu tun...

    Ok, das beantwortet meine Frage und beseitigt die Unklarheiten....


    Ich würde aber nicht schon bei geringer Einstrahlung abschalten, sondern erst wenn die Leistung der PV unter den Bedarf des WR fällt... (mein Kostal Piko 4.2 hat lt. Datenblatt einen Bedarf von 2,7 Watt...)

    4,81 kWp / 31 x TS CIGS-Hochleistungs-Solarmodule 155W / Kostal Wechselrichter PIKO 4.2 / seit 09/2013

    Ausrichtung 46° Dachneigung 36°

    Standort: 51° 54‘ 22” Nord, 8° 37‘ 52“ Ost

  • Hallo Udo2009,


    da hst du natürlich vollkommen recht. Ich habe das mit der "geringen" Einstrahlung auch nur pauschal gemeint. Natürlich ist der Bedarf des WR entscheidend. Mein WR hat einen Stand-by-Verbrauch von 9,0W und <0,15W bei Nacht.

    Ich finde es nur so merkwürdig, dass es einerseits die Forderung der Bundesnetzagentur gibt, die die Energieversorger gern umsetzen, und andererseits anscheinend noch niemand etwas dazu entwickelt/gebaut hat.

    Ich müsste - und das ist bei meinem Versorger noch günstig - ca. 30,00€ / Jahr als Grundpreis bezahlen, und das bei einigen wenigen KWh / Jahr. Da fehlt die Verhältnismäßigkeit zwischen Grund- und Verbrauchspreis.....

  • Kaufmännisch bilanzielle Durchleitung ist deine Lösung. Ist wie Eigenverbrauch, nur dass du weiterhin die bisherigen Berechnungen hast - als wären es unverändert zwei Zähler. Dadurch keine Verluste! 2027 wirst du eh auf genau diese oder vergleichbare Messweise umstellen. Dadurch entfällt das separate Zählwerk für den PV-Bezug. => Jetzt machen.