Welchen Wert hat CO2? bzw, welche Kosten entstehen, wenn man es aus der Atmosphäre holen möchte?

  • Um zu dem Thema zurückzukommen. Die Tonne CO2 liegt bei 21.- aktuell.


    Interessant finde ich folgender Gedanke. Aktuell kostet die Tonne 21.-

    Für 0,2.- wird aktuell der qm Wald gehandelt.

    Eine Buche benötigt 80 Jahre um eine Tonne CO2 der Lift zu entziehen.


    Schlussfolgerung: wenn eine Buche ca. 25qm Platz benötigt, die Fläche 5.- kostet, und man Zuviel Zeit hat, könnte man 2000qm kaufen (400,-) dann 80 Buchen Pflanzen und an einem Handelsplatz Jedes Jahr eine Tonne CO2 eintauschen (für 20.-).


    Klar liest sich naiv, aber beim Umweltschutz Geld verdienen ist ein massiver Anreiz

  • Klar liest sich naiv, aber beim Umweltschutz Geld verdienen ist ein massiver Anreiz

    Naja, passt zu deinem Namen, die Idee ist etwas zeitlos, aber soviel Zeit haben wir eher nicht.


    Und wenn es dir um die ökonomische Verwertung von Fläche geht gibt es da viele Investments wo man bessere Erträge rausholen kann, rechne mal 2000m² mit einer PV Anlage und wieviel man damit an Umweltschäden sparen kann und gleichzeitig Geld verdienen kann.


    Ich finde den Erhalt und Wiederaufbau ökologischer Systeme auch wichtig, glaube aber das man das nicht nicht über ökonomische Konstrukte regeln kann, diese Idee ist mir etwas zu sehr FDP, von wegen der Markt regelt das, dies ist bereits in der Vergangenheit nicht passiert und wird auch in der Zukunft nicht passieren, siehe dazu auch meine Signatur...


  • Ich finde den Erhalt und Wiederaufbau ökologischer Systeme auch wichtig, glaube aber das man das nicht nicht über ökonomische Konstrukte regeln kann, diese Idee ist mir etwas zu sehr FDP, von wegen der Markt regelt das, dies ist bereits in der Vergangenheit nicht passiert und wird auch in der Zukunft nicht passieren, siehe dazu auch meine Signatur...


    Naja die Idee funktioniert nur weil der Staat hier eingegriffen hat und diesen „Preis“ auf CO2 festgelegt hat. Ähnlich wie die Förderung bei PV. Nur das es sich hierbei eher um eine Sanktion handelt.



    (Siehe dazu den Artikel „Staaten geben CO2 einen Preis“ im Handelsblatt vom 19.03.)

    Oder

    Zertifikate: Marktlösung für Marktversagen

    Der Handel mit CO2-Zertifikaten ist eine klimapolitische Innovation: Im Gegensatz zu den üblichen Subventionen und Verboten ist der Emissionsrechtshandel vom Ende her konzipiert. Zuerst wird die maximal zulässige Menge an CO2-Emissionen ermittelt, mit der ein bestimmtes Klimaziel erreicht werden kann – zum Beispiel die in Paris vereinbarte Beschränkung der Erderwärmung auf nicht mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten.


    Quelle: https://edison.handelsblatt.co…eis-so-hoch/23098080.html



    Du siehst also das beides mal der Staat eingegriffen hat, wo (wie du richtig erkannt hast) die reinen Marktkräfte versagt haben.

    Nur das deine Schlussvolgerung wohl (...die Idee ist mir zu sehr.....Markt regelt das) auf der falschen Basis erfolgte.


    Viel mehr ging es mir jedoch um den Post um eine Antwort auf die Frage „Welchen Wert hat CO2“. <- Aktuell ca.21,50.-

    Sorry, ist wieder gut gestiegen https://www.finanzen.net/rohstoffe/co2-emissionsrechte/chart

  • Naja der Preis dürfte zu niedrig angesetzt sein. Im Handelsblatt ist ja die Rede von der Basisbepreisung anhand eines CO2 Ziels „zum Beispiel“ den Zielen des Pariser Abkommens.


    Ob das auch tatsächlich das Ziel bei der Berechnung der Zertifikatsmenge war?


    Und in welchen Ländern gelten die CO2 Zertifikate? Man müsste ja den Ausstoß der nicht teilnehmenden Länder abziehen vom freien Zertifikatsvolumen.


    Und wer muss sie kaufen?

    Also mein Heizöl beziehe ich ohne CO2 Zertifikat - kann man kostenpflichtig & freiwillig dazubuchen. Muss man aber nicht.


    Also in meinen Augen dürften diese Zertifikate ein nett gemeinter Ansatz sein der dann aber an allen Enden verweichlicht wurde so das er am Ende sein Ziel verfehlen dürfte.


    Aber das hat beim Klimaschutz ja System das man die eigenen Ziele und sowieso die physikalischen Notwendigkeiten verfehlt.


    Ich denke man sieht heute schön die dunkle Seite der Geld- & Machtverteilung. Alter führt im schnitt zu mehr politischem und finanziellem Gewicht und so sind alle Entscheider in Politik und Wirtschaft in einem Alter das man sich zumindest nicht ernsthaft damit ausseinandersetzen muss was man da grade tut. Es wird keinen Einfluss auf das eigene Leben mehr haben.


    Es wäre eventuell nicht falsch ein paar junge Menschen in die Position zu versetzen den Weg mit zu tragen.

    5,04 kwp / 16xLG315er Neon2 m.SolarEdgeSE4000, 2 Himmelsrichtungen (-25/65) & 3 Neigungen (60, 42, 20) bei teilw. Wandmontage.


    Soll PVGIS Clim.SAF = 912 kwh/kwp
    Soll SE Prognose = 992 kwh/kwp

  • Naja die Idee funktioniert...

    ...nicht, weil...

    Zitat von PV-Starter1343x

    ...der Preis dürfte zu niedrig angesetzt sein.

    Bitte lesen und nicht falsch zitieren. Wir sind hier nicht in der Politik. Zumal dein erkannter Zusammenhang genau das Gegenteil meint. Wenn PV-Starter1343x meint das der Preis zu niedrig ist, lohnt es sich ja noch mehr.

    PV-Starter1343x Die Schweiz erhebt ca. 80.- pro Tonne CO2 Steuern (umgerechnet)


    Ich gehe mal von steigenden Kosten pro Tonne aus. (Bezug 20.-/Tonne)

  • Ist aber das einzig Sinnvolle. Was brauchen wir Kohlekommission, EEG Ausbauziele, hier regulierung, da vorgaben...


    Einfach das Verursacherprinzip anwenden, dem ganzen einen Preis verpassen und der Markt kann den Rest regeln. Da bräuchte es keine Kohlekommission, keine Austiegsvorgaben, keine Förderung für Elektroautos, Wärmepumpen, Wind, PV usw. Das würde sich von ganz alleine durchsetzen wenn nur endlich die versteckten Subventionen für Fossile Energieträger wegfallen.

  • Damit hätten wir uns die Kohle/Klima Kommission auch gleich sparen können.

    :/Na dann hat der Oberexperte Lindy doch jetzt was er von den "dummen Scjhülern" wollte.


    Er wollte Vorschläge weil sein Spatzenhirn zu wenig Phantasie hat also kann er sich jetzt an die Umsetzung machen.:whistling:


    Na ja ist wohl nicht ganz auf dem Schülermist gewachsen aber die haben ja jede Menge Wissenschaftler die sie unterstützen und nicht alle käuflich sind.:):):)


    Drango

  • 180 € je Tonne CO2 als Ziel definieren, zu einem Zeitraum von sagen wir mal bis Ende 2030 bis Ende 2035 . Es macht ja keinen Sinn, alles sofort gegen die Wand fahren zu wollen. Der Markt, bzw. die Akteure sollen ja die Chance bekommen, reagieren zu können.