Verständnisfragen Kosten (Moderne Messeinrichtung und Intelligentes Messsystem)

  • Im Einsatz sind bei uns 4 Zähler für Messkonzept 7 der NetzeBW.

    Das lässt sich durch dein Einsatz von 2 Zweirichtungszählern auf 2-3 Zähler reduzieren, siehe Signatur.


    Zitat aus dem im Thread verlinkten RWE-Dokument:

    "Für das Steuergerät wird im „Raum für eHZ-Anwendungen“ eine Hutschiene mit plombierbarer Abdeckung vorgesehen. In diesem Fall ist auf dem Inbetriebsetzungsauftrag das Stichwort „Hutschiene“zu vermerken. Bitte beachten: die Hutschienen-Schaltuhr ist nicht in Verbindung mit einem Doppeltarif-Zähler lieferbar."


    Sind die doppelten Adapterplatten nicht mehr zulässig?

    Die Fotos mit den riesigen Schränken für nur 4 Zähler sind zum Teil erschreckend!

  • Da könntest Du Recht haben und ich habe uU nicht ausreichend nachdrücklich nachgefragt :(

    Die Adapterplatten konnte ich nirgends mehr auftreiben, auch nicht beim Händler meines Arbeitgebers und Hager hat sie aus dem Programm genommen. Da ich sowieso noch Platz gebraucht habe und mich der Schrank "nur" 350 Euro gekostet hat, habe ich mich dann für den Anbau entschieden. Hätte auch lieber alle 4 Zähler im alten Schrank verbaut.

  • Abschließend möchte ich hier noch kurz den Umbau meines Zählerschranks dokumentieren (siehe Verständnisfragen Kosten (Moderne Messeinrichtung und Intelligentes Messsystem und ff).

    Aufgrund meiner Wärmepumpe habe ich mich für das Kaskadenmesskonzept entschieden. Dieses wurde problemlos durch den Mess- und Netzstellenbetreiber - in meinem Fall Energienetze Mittelrhein / Koblenz - akzeptiert. Aufgrund der zwei Tarife, die ich bei der Wärmepumpe habe, wurden zwei Zweirichtungs-Zweitarifzähler moniert, so dass ich also nunmehr bei diesen beiden Zählern acht (!) Zählerstände ablesen kann.

    Da die installierte Leistung mit 24,49 kWp deutlich über 10 kWp liegt, musste folglich auch noch ein Erzeugungszähler installiert werden. Dieser kam auf den dritten Zählerplatz. Der dort bislang befindliche Rundsteuerempfänger für die Ansteuerung der Wärmepumpe wurde dann "huckepack" auf den ersten Zähler gesetzt!

    Umbau durch den Installateur und anschließender Zählertausch durch den Messstellenbetreiber erfolgten zeitlich abgestimmt am ersten Tag der Montage der Photovoltaikanlage - dies möchte ich als perfekt bezeichnen.

    Auf eine Rechnung für den Austausch der Zähler warte ich noch.

  • Super, so kann es also auch laufen. Gibt solche VNB und meinen VNB. Bei meinem VNB muss ich vor Gericht die Klingen kreuzen um die Kaskadenschaltung zu realisieren.

  • Mittlerweile hat mit der Messstellenbetreiber ein Schreiben zugeschickt, wo er sich als Messstellenbetreiber vorstellt, mich informiert, dass ich den Messstellenbetreiber auch wechseln kann und mir ankündigt, dass er für den Erzeugungszähler jährlich 20 EUR berechnen wird, da es sich um eine moderne Messeinrichtung handelt.

    Ich gehe mal davon aus, dass die beiden anderen Zähler über die Stromlieferanten (für Normalstrom und Wärmepumpenstrom) abgerechnet werden (wobei mir aufgrund der Kaskadenschaltung nicht ganz klar ist, wie die das aufteilen).

  • Was soll da geteilt werden? Es sind zwei Zähler, damit ist alles sauber ermittelbar, jeder hat seinen eigenen Grundpreis an das jeweilige EVU.

    EZ: 20 EUR brutto für mME sind korrekt

  • Aufgrund der Kaskadenschaltung werden für die Ermittlung des Wärmepumpenverbrauchs beide Zähler benötigt, während der Hausverbrauch direkt an dem einen Zähler abgelesen wird. Insofern könnte man argumentieren, dass hier vom Lieferanten für den Wärmepumpenstrom auch Kosten für den ersten Zähler anteilig zu übernehmen sind.

    Ich vermute aber, es wird so sein, wie du schreibst. Denn ohne Kaskadenschaltung gäbe es nur einen Zähler, der zu bezahlen wäre, aufgrund der Kaskade / Wärmepumpe nun zwei, insofern gehen die Kosten für den zweiten Zähler an den Lieferanten für den Wärmepumpenstrom, und für den ersten Zähler an den Lieferanten für den Hausstrom.

    Mit den 20 EUR hätte ich ja auch im Vorfeld b gerechnet, insofern nicht überraschend.

  • Nö, das ist ein virtueller Zählpunkt, da wirst du leider keine Grundpreis-Vergünstigung bekommen. Wenn doch lass uns wissen wie. Fakt ist, dass 2 Zähler da sind und die werden berechnet.

    Das Wärme-EVU erfährt im Idealfall nichts vom 2. Zähler sondern erfährt nur die Summen die abzurechnen sind bzw. den virtuellen Zählerstand.

  • Von Vergünstigungen habe ich auch nichts geschrieben ... Ich denke klar ist, dass der Messstellenbetreiber für die beiden physikalischen Zähler auch Geld sehen will. Und eben wahrscheinlich so, dass die Kosten für den zweiten Zähler eins zu eins an den virtuellen Zählpunkt weitergereicht werden.